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Augenprobleme: Darum steht Verstraete nicht im Kader


Die Fans des 1. FC Köln rätseln seit Wochen: Was ist los mit Birger Verstraete? Der Belgier, im vergangenen Sommer als Vier-Millionen-Euro-Neuzugang für das zentrale Mittelfeld verpflichtet worden, stand in den bisherigen fünf Spielen der Rückrunde noch kein einziges Mal im FC-Kader. Wie der GEISSBLOG.KOELN nun erfuhr, lag dies an den Folgen langwieriger Augenprobleme.

Köln – Es war nur eine Randgeschichte eines Interviews, das Sebastiaan Bornauw nach dem 4:2-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt vor Weihnachten gab. Dem belgischen Online-Portal sporza stand der Innenverteidiger Rede und Antwort, wurde am Ende des Interviews dann aber noch zum zweiten Belgier im FC-Team gefragt, zu Birger Verstraete. Bornauw sagte ob des vermeintlich schwächelnden Landsmannes: „Birger hat einige Probleme mit dem Auge. Aber mit seinen Qualitäten wird er wiederkommen und sicher eine sehr gute zweite Saisonhälfte spielen.“

Allerdings laboriert Verstraete nach GBK-Informationen bis heute an den Folgen der Augenerkrankung, die er sich bereits im Herbst 2019 eingefangen hatte. Zwar konnte er bald wieder trainieren und auch spielen, doch waren die Auswirkungen der Krankheit offenbar größer. Noch immer, so heißt es, ist der 25-Jährige nicht wieder vollkommen hergestellt. Beim FC hofft man, dass Verstraete bald wieder beschwerdefrei ist, um nicht nur im Trainingsbetrieb, sondern auch für die Bundesliga den Konkurrenzkampf aufnehmen zu können.

Unter Markus Gisdol war Verstraete bislang lediglich in den ersten drei sieglosen Spielen zum Einsatz gekommen (jeweils in der Startelf), gegen Bremen wurde er für den angeschlagenen Jonas Hector eingewechselt. Nach der Winterpause saß der Belgier ausschließlich auf der Tribüne, für das Spiel in Berlin war er neben Christian Clemens (Trainingsrückstand) als einzig gesunder Spieler zuhause geblieben. Nun ist klar: Verstraete muss erst die Augenprobleme vollständig überwinden, ehe er wieder einsatzbereit ist.

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