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Extra-Training für Stürmer: Modeste in seinem Element


Der 1. FC Köln hat am Mittwoch am Torabschluss gefeilt. Die drei Mittelstürmer der Geissböcke bekamen von Markus Gisdol ein Sondertraining verordnet und konnten reihenweise Torschüsse trainieren. Besonders motiviert und treffsicher: Anthony Modeste.

Köln – Er hatte seinen Spaß. Schon während er zum Torschuss ansetzte, schien er zu wissen, dass der Ball im Gehäuse von Torhüter Julian Krahl einschlagen würde. Anthony Modeste verwandelte reihenweise sehenswert die Flanken von links und rechts, weitere Zuspiele von Assistenztrainer Frank Kaspari. Der Franzose war gut drauf und freute sich für alle hörbar über seine Treffer.

Das Trainerteam hatte die drei Mittelstürmer Modeste, Jhon Cordoba und Simon Terodde abkommandiert zu einem Torschusstraining abseits der restlichen Mannschaft. Von links (Toni Leistner und Sebastiaan Bornauw) und von rechts (Jorge Meré und Robert Voloder) schlugen die Innenverteidiger Flanken aus dem Halbfeld an die Strafraumkante. Dort liefen die Stürmer ein und mussten mit zwei Ballkontakten zum Abschluss kommen. Anschließend passte Co-Trainer Kaspari einen weiteren Ball von der Grundlinie zum Stürmer, der im Bestfall direkt verwandelt werden musste.

Cordoba, treffsicher und selbstbewusst dank seiner fünf Rückrunden-Tore, ging voran. Bei Terodde klappte nicht unbedingt alles. Modeste war derweil in seinem Element und nutzte die Flanken auch mal für Showeinlagen. Seitfallzieher, Volleyschüsse, Fallrückzieher – alles war dabei. Und zum Staunen der Zuschauer traf Modeste selbst die schwersten Bälle. Eine weite Flanke von Meré jagte Modeste mit dem ersten Kontakt Volley aus 14 Metern genau ins Kreuzeck. Eine andere Flanke von Leistner (siehe Instagram-Video) versenkte der Franzose mit viel Gefühl von der Strafraumkante im langen Eck, ehe er eine Kaspari-Hereingabe per seitlichem Volleyschuss ebenfalls ins Eck jagte. Dass er sich dabei bereits feierte, als er den Ball traf, sprach für jenen Modeste, den viele FC-Fans gerne wieder auch in der Bundesliga sehen würden. Seit dem 3. Spieltag wartet der 31-Jährige auf einen eigenen Treffer. Dass er es noch kann, zeigte er am Mittwoch am Geißbockheim eindrucksvoll.

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