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Souveräner Sieg gegen Wuppertal: U19 bleibt auf Erfolgskurs


Dank eines ungefährdeten 4:0 (3:0) gegen den Wuppertaler SV grüßen die A-Junioren des 1.FC Köln weiter von der Tabellenspitze. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck entscheidet das Match bereits in den ersten 30 Minuten und lässt danach nichts mehr anbrennen.

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Lars Tetzlaff

Köln – Ein Blick auf die Tabelle vor dem 19. Spieltag der Bundesliga West ließ erahnen: In der Begegnung des Tabellenführers gegen den Elften aus Wuppertal sollten die Rollen klar verteilt sein. Während sich der FC im Kampf um die Tabellenspitze keinen Ausrutscher erlauben konnte, brauchte der WSV jeden Punkt im Bemühen, die Klasse zu halten. Dennoch: Der knappe 1:0-Sieg aus der Hinrunde sollte Hinweis genug sein, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

FC sorgt für früh klare Verhältnisse

Wie erwartet übernahmen die Geissböcke früh das Kommando. Während Wuppertal tief in der eigenen Hälfte verteidigte, war die FC auffällig darauf aus, das Spiel in die Breite zu ziehen. Zudem hatte Trainer Ruthenbeck einige taktische Umstellungen vorgenommen. Anders als in den Spielen der Vorwochen agierte Marvin Obuz heute meistens im Sturmzentrum, während der Südkoreaner Hwang, zuletzt als echter Neuner im Einsatz, auf die Spielmacherposition wechselte. Auch die anderen Positionen wurden von Beginn an äußerst flexibel interpretiert. Und das brachte schnell Erfolg: Nachdem Tim Lemperle in der 3. Minute noch einen Schritt zu spät kam, konnte er kurze Zeit später jubeln. Einen Diagonalball von Rechtsverteidiger Meiko Sponsel nahm Lemperle geschickt an und vollendete per Kopf über den herauseilenden Torwart zur 1:0-Führung (12.). Nur zwei Minuten später glänzte Sponsel erneut als Vorbereiter, als er den Ball durch die Schnittstelle bis auf die Grundlinie passte. Die anschließende scharfe Hereingabe fand Jae-Hwan Hwang, der sich nicht bitten ließ und entschlossen zum 2:0 vollendete (14.). Angetrieben von Ruthenbeck, der lautstark immer wieder frühes und konsequentes Gegenpressing einforderte, kam der FC-Nachwuchs zu weiteren Gelegenheiten. Die beste Chance: Der WSV-Keeper konnte einen 25 Meter-Schuss von Linksverteidiger Erkan Alkap gerade noch zur Ecke abwehren. Nicht ohne Folgen. Der Eckball segelte durch den Strafraum und landete auf der Hand eines Wuppertaler Abwehrspielers. Den fälligen Elfmeter verwandelte wieder einmal Kapitän Robert Voloder zum 3:0 in der 30. Minute. Und die Wuppertaler? Sie verzeichneten in der 40. Minute den ersten Abschluss, der jedoch weiter über das Kölner Gehäuse flog.

FC schaltet einen Gang zurück, Schmid zum 4:0-Endstand

Im zweiten Durchgang ließ der FC die Zielstrebigkeit und Konsequenz der ersten Hälfte vermissen. Die rund 250 Zuschauer im Franz-Kremer-Stadion sahen, wie die Wuppertaler Gäste nun etwas mutiger wurden und die Geissböcke das Ergebnis eher verwalteten. Das Spiel plätscherte vor sich hin und bot nur wenige Höhepunkte. Erst in der 88. Minute hatten die FC-Anhänger den nächsten Torjubel auf den Lippen. Doch Obuz brachte das Kunstleder freistehend aus fünf Metern nicht im Gästetor unter. Besser machte es mit der letzten Aktion des Spiels der eingewechselte Maximilian Schmid. Wieder setzte sich Obuz zunächst im Strafraum durch, wieder scheiterte er beim Abschluss. Doch dieses Mal war Schmid zur Stelle und staubte zum 4:0-Endstand ab (90.).

Nach erfüllter Pflichtaufgabe dürften die FC-Akteure am Sonntag mindestens mit einem Auge nach Leverkusen blicken. Im Topspiel und Verfolgerduell der Liga empfängt Bayer Leverkusen mit Ex-FC-Talent Florian Wirtz den BVB aus Dortmund. Mit dabei im gelb-schwarzen Dress: Youssoufa Moukoko, der seine bisherige Quote von 31 Toren in 18 Spielen weiter ausbauen will. Für den FC geht es in der Meisterschaft am kommenden Sonntag (8. März) weiter. Zu Gast in Köln ist dann der derzeitige Tabellenzehnte MSV Duisburg.

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