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Cordoba fehlt, Uth kehrt zurück: Wird Rexhbecaj der Leidtragende?

Markus Gisdol hat gerade wenig Grund, an seiner Aufstellung beim 1. FC Köln etwas zu ändern. Trotzdem wird der Trainer beinahe jede Woche durch Sperren oder Verletzungen dazu gezwungen. Am Freitagabend wird der FC bekanntermaßen den gesperrten Jhon Cordoba ersetzen müssen. Dabei lauern Modeste und Terodde auf einen Startelf-Einsatz. Derweil ist fraglich, welche Position nach der Uth-Rückkehr für Rexhbecaj bleibt und ob Sebastiaan Bornauw rechtzeitig fit wird. 

Köln – Seit dem Spiel gegen den FC Bayern München muss der 1. FC Köln Noah Katterbach auf der Linksverteidigerposition ersetzen. Gegen Hertha BSC musste Markus Gisdol dann Alternativen für Sebastiaan Bornauw und Jonas Hector finden. Zuhause gegen Schalke 04 fehlten schließlich Rafael Czichos und Mark Uth. Zur Zeit muss sich der Trainer also jede Woche für andere Spieler entscheiden. So nun auch gegen den SC Paderborn, wenn der FC den Ausfall von Jhon Cordoba (gesperrt) kompensieren muss.

Die anderen brennen darauf, ihre Chance zu bekommen

Sicher scheint dabei, dass es entweder auf Simon Terodde oder Anthony Modeste hinauslaufen wird. Zwar kehrt Mark Uth nach seiner Sperre gegen Schalke zurück ins Team, wird aber eher als Zehner gebraucht denn als Sturmspitze. Gisdol, so deutete der Trainer unter der Woche an, will seinem zuletzt so erfolgreichen 4-2-3-1-System mit einem klassischen Neuner treu bleiben. In die Startelf zurückkehren dürfte Mark Uth wohl in jedem Fall. Die Schalker Leihgabe hat sich in seinen bisherigen Spielen als enorm wertvoll für die Kölner erwiesen. Als Schnittstellenspieler findet der 28-jährige immer wieder die Lücke, um die Offensivreihe in Szene zu setzen. Gleichzeitig sorgt Uth mit seinen Standards selbst für Torgefahr. Dadurch dürfte ein anderer Spieler, der zuletzt durch starke Leistungen auf sich aufmerksam machte, zum Leidtragenden werden. Elvis Rexhbecaj ersetzte in Berlin Jonas Hector auf der Sechs und lieferte ein blitzsauberes Startelf-Debüt für den FC ab. Der Winter-Neuzugang machte seine Sache dabei so gut, dass er trotz Hector-Rückkehr im folgenden Spiel gegen Schalke in der Anfangsformation blieb und dabei den gesperrten Uth auf der Zehn ersetzt. Wieder überzeugte Rexhbecaj dabei, sodass Gisdol eigentlich keine Not hätte, den 22-jährigen aus der Mannschaft zu nehmen. Doch gegen Paderborn sind sowohl Hector und Uth einsatzbereit gleichzeitig gesetzt, sodass für Rexhbecaj wohl erstmal wieder nur der Platz auf der Bank bleiben dürfte.

Bleibt also noch die Frage, ob Markus Gisdol Simon Terodde oder Anthony Modeste am Freitagabend den Vorrang lässt. „Die anderen brennen darauf, ihre Chance zu bekommen“, erklärte der Trainer bereits hinsichtlich der Cordoba-Sperre. Die Anzeichen zumindest lassen vermuten, dass Modeste in Paderborn seine Chance von Beginn an kriegen wird. Schon gegen Schalke bekam der Franzose in den Schlussminuten den Vorzug vor Terodde. Und auch im Training wusste Modeste zu überzeugen und glänzte mit spektakulären Toren wie zu seiner besten Zeit. Nun muss der Angreifer es nur noch im Spiel auf den Platz kriegen. Gleichzeitig wäre es für Modeste der erste Startelfeinsatz seit Mitte Dezember gegen Bayer Leverkusen.

Wird Bornauw rechtzeitig fit?

Im Abschlusstraining tat sich für Gisdol am Donnerstag schließlich noch eine weitere Baustelle auf. Sebastiaan Bornauw musste die letzte Einheit vor dem Spiel mit muskulären Problemen abbrechen und stieg im Anschluss daran nicht mit in den Mannschaftsbus. Stattdessen machte sich der Belgier auf den Weg zur Media Park Klinik, um genauer untersucht zu werden. Beim FC hoffte man, dass Bornauw noch nach Paderborn nachreisen und am Abend einsatzbereit sein würde. Danach sah es am Freitagmittag jedoch nicht mehr aus, weshalb der Belgier wohl ebenfalls ausfallen wird. Am Freitag war deshalb bereits Youngster Robert Voloder mit nach Ostwestfalen gereist. Der U19-Spieler wurde ohnehin von Markus Gisdol aufgrund der Verletzung von Rafael Czichos bis Saisonende zu den Profis hochgezogen. Allerdings dürften bei einem Bornauw-Ausfall Toni Leistner und Jorge Meré das Innenverteidiger-Duo bilden.

So könnte der FC spielen: Krahl – Ehizibue, Leistner, Meré, Schmitz – Skhiri, Hector – Kainz, Uth, Jakobs – Modeste

20 Kommentare
  1. standmattes says:

    Mir fehlt da die Logik. Rex hat gezeigt, dass er die Mannschaft verstärkt. Uth sowieso.
    Warum Modeste einsetzen, der seine Einsätze bisher immer in den Sand gesetzt hat.
    Wenn überhaupt, dann hätte Terodde mal wieder eine Chance verdient von Anfang an zu spielen.
    In dem Fall und falls Bornauw ausfällt, würde ich zur Absicherung Hector (schade für Schmitz,) auf links stellen und Rex und Skhiri auf die 6 .

    • Eifler Jung says:

      Richtig! Ausgerechnet Modeste soll jetzt der Profitierende sein. Hoffen wir, dass Gisdol Uth nach vorne schiebt und das erfolgreiche Lauftrio nicht in Frage stellt.
      Sollten wir am Ende ab Minute 88 mit zwei Toren führen, könnte man Modeste bringen um Zeit von der Uhr zu holen.

    • Gerd Mrosk says:

      Warum würde es denn Terodde logischer machen? Es ist alles gesagt oben Die Mannschaft fühlt sich sicher und wohl im System und Uth ist kein reiner 9er,sonst hätte er auch in Schalke mehr gespielt.Ich finds richtig entweder Rex oder Schmitz zu opfern

        • Eifler Jung says:

          Terodde ist weder im Mannschaftsrat, noch beklagt er sein Schicksal in der BLÖD-Zeitung. Wenn er spielt bzw. eingewechselt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Tor macht signifikant höher als bei Modeste. Mag ja sein, dass Modeste die Romantikern hier hin und wieder nochmals mit einem Treffer beglückt . Bis Mitte 2023 ist das nicht gänzlich auszuschließen. Tatsächlich ist seine Rückkehr der größte Irrtum der letzten Jahre.

        • Gerd Mrosk says:

          Es ging nur um die angeblich fehlende Logik Jose,die standmattes anführte. Ich sehe kein Training,ich weiss nicht ,wer gerade leistungsstärker sein könnte.Das Terodde pflegeleichter als Mo ist,ist kein Geheimnis.

      • Boom77 says:

        José hat es schon gesagt. Terodde investiert auch mehr.. Läuft die Verteidiger besser an… Ich finde, dass er gerade im System Gisdol der Mannschaft besser helfen kann und hilft.

        Oder, um es in Zahlen auszudrücken:

        Modeste –> Tore 1, Vorlagen 1

        Terodde –> Tore 3, Vorlagen 1

  2. Litt Pierrebarski says:

    Terodde hat bei seinen Einwechslungen meist sehr gute Aktionen gehabt und defensiv ist er doch deutlich engagierter als Modeste. Offenbar sprechen aber die Leistungen (zumindest in den öffenlichen) Trainings für Modeste. Gisdiola macht das schon.

  3. Flizzy says:

    Wäre auch eine Message an Terodde & Modeste falls Uth nach vorne rückt, und Rex auf der 10 spielt und keiner von beiden spielt. Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich denke Modeste für Cordoba…die einzige Chance für Rex ist wenn Gisdol dann Hector als LV einsetzt.

  4. Matthias says:

    Für das Gisdol-System ist Terodde leider zu langsam, er ist ein klassischer Strafraumspieler!
    Ich allerdings würde Hector hinten links einsetzen und Rex mit auf die Doppelsechs nehmen. Dann Uth auf die 10 und vorne tatsächlich Modeste!
    Bevor es vergessen wird: wir hatten bis vor kurzem schon mal einen mit Spott und Häme überzogenen Stürmer. Ich glaube sein Name ist Cordoba! Und heute liegt ihm die geneigte Fangemeinde zu Füssen.

  5. MountainKing says:

    Einfachste Lösung:
    Ein 4-4-3 mit Doppelehn und Doppelsechs

    Jakobs – Modeste – Kainz
    Rex – Uth
    Hector – Skhiri
    Schmitz – Mere – Leistner – Eazy

    Überzahl in allen Bereichen des Spielfelds, geballte Offensivpower UND stabile Abwehrarbeit. Man müsste zwar auf den Torwart verzichten, aber Horn is ja eh krank.

    • Gerd Mrosk says:

      Sehr gut und ich schwöre voll,dass ich vor deinem letzten Satz am überlegen war,wer da jetzt fehlt…..Ich denke auch ,wenn man Leistner und Mere bei gegnerischem Ballbesitz auf die Torlinie zurückzieht könnte es ohne Horn auch klappen.

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