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Trotz Ausgangsbeschränkung: FC bleibt bei seinem Trainingsplan


Leere Straßen, leere Spielplätze, geschlossene Geschäfte und Restaurants: Mindestens in den kommenden zwei Wochen, in NRW bis zum 19. April 2020, haben die Bundesregierung und die Landesregierungen noch striktere Regeln zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Auch beim 1. FC Köln muss man sich dieser Realität stellen. 

Köln – Überall in Europa laufen die Gespräche der Fußballligen auf Hochtouren. Verschiebungen des Liga-Wiederbeginns in den Mai oder gar in den Juni werden diskutiert, nur die gänzlichen Absagen der Spielbetriebe bis zur neuen Saison will man noch umgehen. Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga wird das nächste Mal am Dienstag konferieren, ehe in einer Woche am 30. März die Vertreter aller Klubs wieder zusammenkommen werden.

Auch beim 1. FC Köln muss man derweil überlegen, wie es in dieser Woche weitergehen soll. Ursprünglich wollte Trainer Markus Gisdol am 27. März, also am Freitag, erstmals wieder mit der Mannschaft zusammenkommen und trainieren. Am Montag hieß es auf GBK-Nachfrage, der FC halte zunächst an diesem Plan fest, da man weiterhin von einer Ausnahmegenehmigung zur Berufsausübung ausgehe. Doch schon am Dienstag könnte dies Makulatur sein, wenn der DFL-Vorstand mit FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle berät und die Grundlagen für eine neuerliche und deutlichere Verschiebung des Bundesliga-Wiederbeginns legt, der aktuell noch auf den 2. April terminiert ist.

Dass die DFL diesen Schritt gehen wird, davon war selbst Liga-Boss Christian Seifert schon in dem Moment ausgegangen, als man den 2. April als nächsten Termin kommuniziert hatte. Der Deutsche Fußball-Bund hat für die 3. Liga längst den 30. April als frühestmöglichen Zeitpunkt eines Wiederbeginns angegeben. Die Premier League sucht nach einem Modell, die restliche Saison vollständig im Juni auszuspielen. Derweil gehen manche Virologen davon aus, dass in diesem Kalenderjahr kein Fußballspiel in Europa mehr vor Zuschauern ausgetragen wird und womöglich selbst Geisterspiele keine Chance haben werden. Doch echte Prognosen fallen selbst den Gesundheitsexperten schwer.

Und so muss sich der 1. FC Köln auch in dieser Woche erst einmal mit den neuen Vorschriften arrangieren. Eine weitere Verschiebung des Trainings und ein neuer Trainingsplan für die Profis daheim gilt als wahrscheinlich. Die positive Botschaft: Am Freitag, wenn man eigentlich wieder zum Training zusammenkommen wollte, läuft die 14-tätige Zeitspanne seit dem letzten Treffen ab und damit jene Periode, in der ein positiver Coronavirus-Test bei einem FC-Spieler zur Quarantäne der gesamten Mannschaft und der Betreuer führen würde. Sollte also bis Freitag kein FC-Profi oder Betreuer positiv getestet werden und bliebe man weiter örtlich voneinander getrennt, hätte man zumindest innerhalb der Profi-Mannschaft eine potentielle Verbreitung des Virus‘ vorerst verhindert.

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