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Wieder Gerüchte um Meré: Ex-Trainer buhlt um Spanier


Auch wenn national wie international aktuell in allen Ligen aufgrund der Coronakrise der Ball ruht, laufen im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Saison. Dabei tauchen aus Spanien erneut Gerüchte um Jorge Meré auf. Aus Hannover gibt es derweil die Signale, FC-Leihspieler Jannes Horn trotz Zweitligaverbleib halten zu wollen. 

Köln – Als einer der größten Verlierer unter Trainer Markus Gisdol kursierten schon im Winter immer wieder Gerüchte um Jorge Meré und eine vorzeitige Rückkehr des Innenverteidigers nach Spanien. Seinen Stammplatz beim FC hatte der Spanier bereits zu Beginn der Saison unter Achim Beierlorzer verloren. Nach dem Trainerwechsel fand Meré dann zunächst überhaupt keine Beachtung mehr und saß nach der Verpflichtung von Toni Leister zwei Mal sogar nur auf der Tribüne. Durch die schwere Verletzung von Rafael Czichos und dem zwischenzeitlichen Ausfall von Sebastiaan Bornauw stand Meré in den letzten beiden Spielen vor der Einstellung des Spielbetriebes durch die Coronakrise aber zwei Mal in der Startformation.

Alberto Celades will Meré nach Valencia holen

Zwar merkte man dem 22-jährigen die fehlende Spielpraxis gegen den SC Paderborn und Borussia Mönchengladbach durchaus an, trotzdem erledigte der Spanier seine Aufgabe ordentlich. Wie es mit dem Innenverteidiger über die Saison hinaus weitergeht, ist aktuell jedoch genauso ungewiss wie das Ende der Spielzeit selbst. Ohnehin gestaltet sich die Situation in der Abwehrzentrale für Geschäftsführer Horst Heldt in der kommenden Transferperiode schwierig. Zum einen muss die Entscheidung getroffen werden, ob der FC die Kaufoption für Toni Leistner ziehen will. Zum anderen kehren mit Frederik Sörensen, Lasse Sobiech, Yann-Aurel Bisseck und Joao Queiros in der Theorie vier Innenverteidiger ans Geißbockheim zurück. In diesem Entscheidungsprozess, welche Spieler in der kommenden Saison zum Kader der Geißböcke gehören werden, dürfte auch der Wille von Meré zählen, sich einmal mehr dem Konkurrenzkampf beim FC zu stellen.

Dabei dürfte sich im Sommer für den Spanier eine weitere Option auftun. Wie die spanische Zeitung AS berichtet, soll der FC Valencia ein Auge auf den ehemaligen U21-Nationalspieler geworfen haben. Grund dafür sei der aktuelle Trainer des derzeitigen Tabellensiebten der spanischen Liga. Albert Celades ist seit dem vierten Spieltag bei den Spaniern im Amt und kennt Meré noch aus seiner Zeit als spanischer U21-Nationaltrainer. Unter Celades debütierte Meré 2015 als damals 17-jähriger in der Junioren-Auswahl und trug zeitweise sogar die Kapitänsbinde. Schon mehrfach soll Valencia Interesse an einer Verpflichtung von Meré gezeigt haben. Nun, zwei Jahre vor seinem Vertragsende in Köln, könnte dies durch Celades noch einmal intensiviert werden. Dabei berichtet die Zeitung von einer möglichen Ablösesumme im Sommer von rund sieben Millionen Euro und damit jenem Betrag, den der FC vor knapp drei Jahren an Sporting Gijon überwiesen hatte.

Weitere Personalentscheidung: Was passiert mit Jannes Horn?

Eine weitere Entscheidung wird Horst Heldt im Sommer in der Personalie Jannes Horn treffen müssen. Aktuell ist der Linksverteidiger an Hannover 96 ausgeliehen. Der Zweitligist signalisierte bereits, den 23-jährigen gerne halten zu wollen. Doch Stand jetzt müsste der ehemalige U21-Nationalspieler im Sommer ans Geißbockheim zurückkehren. Zwar boten die Kölner den Hannoveranern eine Kaufoption sowohl für die Bundesliga als auch die 2. Liga an, der Absteiger soll nach Informationen der Bildzeitung aber lediglich eine Option für den Aufstiegsfall in Höhe von rund drei Millionen Euro abgeschlossen haben. Dies steht nun im Widerspruch zu zuvor anders lautenden Berichten, Hannover hätte nur für den Fall des Ligaverbleibs eine Kaufoption. Mit einem Aufstieg dürften aber selbst die größten Optimisten in Niedersachen nicht mehr planen, denn aktuell liegt Hannover mit zwölf Punkten Rückstand auf Rang drei im trostlosen Mittelfeld der Zweitligatabelle. Im Sommer dürfte es also zu neuen Verhandlungen zwischen Horst Heldt und seinem ehemaligen Weggefährten und guten Freund Gerhard Zuber kommen. Trotzdem dürften die 96er gute Chancen auf einen Verbleib von Horn haben. Denn dass der Linksverteidiger in Köln noch eine Zukunft hat, gilt als unwahrscheinlich.

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