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Gisdol: „Mit Training auf Wettkampfniveau hat das noch nichts zu tun“


Markus Gisdol und die Spieler des 1. FC Köln sind seit Montag wieder im Training. Ein echtes Mannschaftstraining ist noch nicht möglich, weshalb sich die Einheiten bislang eher nach einer Art Vorbereitung anfühlen. Doch der FC-Coach sieht seine Spieler gut vorbereitet für einen Neustart der Liga – und warnte am Freitag davor den FC schon als gerettet anzusehen. Das sagte Gisdol über…

…die Abläufe beim Training: „Es ist erst einmal schön sich wiederzusehen – auch, wenn es mit Abstand ist. Die Jungs sollen so wenig Zeit wie möglich auf engem Raum verbringen und müssen sich immer desinfizieren. Wenn die erste Trainingsgruppe vormittags durch ist, wird alles komplett geputzt. Dann kommt die zweite Gruppe am Nachmittag. Danach wird wieder alles gereinigt.“

…die Übungsformen im Training: „Wir betreiben eine Mannschaftssportart, und deswegen sind selbst kleine Gruppen schon ein Schritt nach vorne. Mit normalem Mannschaftstraining auf Wettkampfniveau hat das allerdings noch nichts zu tun. Du hast jetzt viele Passübungen und viel Technik sowie viel Läuferisches drin. Heute haben wir angefangen auch aufs Tor zu schießen. Das ist natürlich das Salz in der Suppe für die Spieler. Die eigentlichen Trainings- und Spielformen sind aber noch nicht an der Tagesordnung. Das fühlt sich eigenartig an, wir sind aber froh, überhaupt wieder trainieren zu können.“

…die Fitness der Spieler: „Die Daten haben gezeigt, dass unsere Spieler alles akkurat abgeliefert haben. Die Mannschaft ist in einem körperlich guten Zustand. Gerade fühlt es sich etwas an wie nach einer kurzen Sommerpause. Die Spieler haben noch nicht wieder die Wettkampfhärte, die es braucht. Wir haben aber noch Zeit. Sobald wir einen Termin für das erste Spiel genannt bekommen, wird immer noch Zeit sein alles zu steigern.“

Wir sind immer noch in einer brenzligen Situation

…die Lage des FC in der Liga: „Wir sind auf einen erfolgreichen Weg gekommen. Jedem muss aber klar sein, wie hart dieser Weg war. Wir sind längst nicht durch. Wir sind immer noch in einer brenzligen Situation, die wir nicht unterschätzen dürfen – trotz des Zwischenspurts, den wir haben hinlegen können. Das soll kein Zwischenspurt bleiben. Wir wollen die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, weiterführen.“

…den Kontakt zu den Fans: „Wir sind mit den Fans eng zusammengerückt. Das war einer der Schlüssel zum Erfolg. Jetzt müssen wir es noch ein paar Wochen aushalten, bis wir uns wiedersehen. Man spürt aber, dass nach wie vor in Köln eine positive Energie für den FC herrscht. Die müssen wir uns erhalten. Dieses Gefühl, das wir alle zusammen entwickelt haben, wollen wir uns bewahren, damit die Fans stolz sein können, dieses Team zu unterstützen.“

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