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Gegen die TSG: Wird Drexler für seine Leistungen belohnt?


Für das Spiel des 1. FC Köln bei der TSG 1889 Hoffenheim hätte Markus Gisdol einige Optionen, seine Startformation im Vergleich zum Derby gegen Düsseldorf zu verändern. Zum einen kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Zum anderen haben einige Spieler in den vergangenen beiden Partien gezeigt, dass sie noch nicht wieder an ihr Leistungsniveau aus der Zeit vor der Pause anknüpfen können. 

Köln – Drei punktgenaue Flanken, drei Treffer: Dominick Drexler hatte in den Spielen gegen Mainz und Düsseldorf maßgeblichen Anteil daran, dass der FC jeweils einen Punkt mitnehmen konnte. Dabei musste der Mittelfeldspieler in beiden Partien zunächst zusehen und wurde erst im Laufe der Spiele eingewechselt. Im ersten Auswärtsspiel nach der Unterbrechung dürfte Markus Gisdol nun um Drexler in der Startelf kaum mehr herumkommen.

Müssen kluge Personalentscheidungen treffen

Mit sieben Spielen binnen fünfeinhalb Wochen erwartet die Geißböcke bin Ende Juni ein strammes Restprogramm. Nach der langen Unterbrechung sind dabei längst nicht alle Spieler wieder in Topform. Wird Gisdol nun also rotieren? „Das wird jetzt für alle Mannschaften spannend nach der langen Pause. Wir haben das Glück, personell aus dem Vollen schöpfen zu können“, sagte der Trainer, der die Startelf gegen Düsseldorf auf zwei Positionen verändert hatte und nun erneut Anpassungen vornehmen dürfte. „Wir müssen jetzt kluge Personalentscheidungen für die nächsten Partien treffen.“

Mit schwachen Leistungen im Derby gegen die Fortuna haben sich gleich mehrere Spieler unfreiwillig für eine Pause angeboten. Sportchef Horst Heldt bestätigte zudem, dass die Mannschaft Probleme mit den Begleitumständen habe und unter dem Fehlen der Zuschauer leide. Namen nannten die Verantwortlichen freilich keine, doch auf mehreren Positionen hakte es in den ersten beiden Spielen. Linksverteidiger Noah Katterbach könnte nach eher durchwachsenen Leistungen durch Benno Schmitz ersetzt werden, der den Youngster schon einmal ordentlich vertreten hatte. Schmitz hatte allerdings seinerseits im Spiel gegen Mainz auf der rechten Seite Probleme offenbart. Auch Jonas Hector könnte nach hinten links zurückkehren. Der Kapitän zeigte jedoch ebenso bislang zwei unterdurchschnittliche Vorstellungen und gilt im Mittelfeld eigentlich als unantastbar.

Auch Ismail Jakobs merkte man die fehlende Spielpraxis nach der langen Pause und seiner Covid-19-Infektion gegen Düsseldorf deutlich an. Doch Gisdol betitelte den 20-Jährigen im Vorfeld des Derbys als „einen unserer gesetzten Spieler“, weshalb der Youngster auch gegen die TSG zum Einsatz kommen dürfte. Dagegen könnte Florian Kainz seinen Platz in Startelf an Dominick Drexler verlieren, der sich nach seinen beiden starken Auftritten als Joker nun einen Einsatz von Beginn an verdient haben dürfte. Auch Anthony Modeste und Jorge Meré konnten am vergangenen Sonntag nach ihren Einwechslungen mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Aktuell erscheint es jedoch unwahrscheinlich, dass Gisdol einen seiner Innenverteidiger für Meré und Stürmer Jhon Cordoba für Modeste opfert oder gar sein System auf Dreierkette und einen Zwei-Mann-Sturm umstellt.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Ehizibue, Bornauw, Leistner, Schmitz – Skhiri, Hector – Drexler, Uth, Jakobs – Cordoba

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