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Gesundheitsamt gibt Okay: FC-Teamtraining am Donnerstag

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga und der Zweiten Liga rückt näher – und damit auch das Mannschaftstraining beim 1. FC Köln. Eine positive Entscheidung von Bund und Ländern gilt am Mittwoch als wahrscheinlich. Ab dem 15. Mai soll der Ball wieder rollen. Der 1. FC Köln hat bereits das Signal für die Rückkehr ins Mannschaftstraining bekommen und geht wohl ab Donnerstag ins Quarantäne-ähnliche Trainingslager. 

Köln – Ganz Fußball-Deutschland blickt am heutigen Mittwoch nach Berlin, wenn Bund und Länder die erwarteten Lockerungen für den Sportbetrieb verkünden wollen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters werde „mit großer Wahrscheinlichkeit der Weg für Geisterspiele“ in der Bundesliga und Zweiten Liga freigemacht und der Bundesliga-Restart für den 15. Mai terminiert, damit die Saison wie von der DFL geplant bis zum 30. Juni zu Ende gespielt werden kann. Schon in der vergangenen Woche hatte Kanzlerin Angela Merkel angekündigt, am 6. Mai klare Entscheidungen hinsichtlich des Sportbetriebes in Deutschland treffen zu wollen. Auch der Breitensport unter freiem Himmel soll wieder aufgenommen werden dürfen.

Erster Spieltag nach Wiederaufnahme noch unklar

Unklar ist noch, mit welchem Spieltag die Liga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen will. Ohne die Pandemie stünde am Wochenende des 15. bis 17. Mai der 34. und letzte Spieltag auf dem Plan. Der FC müsste also auswärts bei Werder Bremen antreten. Wahrscheinlicher ist jedoch die Wiederaufnahme der Liga ab dem Zeitpunkt der Spielaussetzung. In diesem Fäll stünden die Geißböcke vor einem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 und Ex-Trainer Achim Beierlorzer. Diese Entscheidung liegt bei der DFL. Geschäftsführer Christian Seifert erklärte jüngst: „Die Entscheidung wird davon abhängen, wann es wieder losgehen kann.“ Bei einem Restart mit dem 26. Spieltag könnte der DFL insbesondere das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke Sorgen bereiten. Ungewiss ist, wie die entsprechenden Fanlager auf die Geisterspiele reagieren und ob sich möglicherweise größere Fan-Ansammlungen vor dem Stadion auftun würden.

FC schottet sich im Quarantäne-Camp ab

Beim 1. FC Köln laufen unabhängig vom nächsten Gegner die Vorbereitungen auf die Rückkehr ins Teamtraining. Nach GBK-Informationen hat das Kölner Gesundheitsamt dem Klub signalisiert, dass im Falle einer positiven Entscheidung durch die Politik am Mittwoch einer Rückkehr ins reguläre Mannschaftstraining ab Donnerstag nichts mehr im Wege stünde. Cheftrainer Markus Gisdol will daher seine Spieler ab Donnerstag in das geplante Quarantäne-ähnliche Trainingslager überführen. Im Dorint-Hotel am Heumarkt soll sich die Mannschaft dann bis zum Start der Liga abschotten. Neben den Spielern werden dann nur die für den Spielbetrieb unverzichtbaren FC-Mitarbeiter mit ins Hotel ziehen, darunter auch Sportchef Horst Heldt.

Die Geißböcke sollen im Dorint-Hotel eine eigene Etage sowie Besprechungs- und Essensräume nur für sich bekommen. Für die Wege außerhalb des Hotels, beispielsweise zum Trainingsgelände, wird für die Spieler Maskenpflicht gelten. Darüber hinaus sollen die Einzelzimmer der Spieler für die Zeit des Aufenthaltes immer von demselben Personal gereinigt werden. All diese Vorkehrungen gehen aus dem medizinischen Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball“ der DFL hervor.

Vorgesehen ist das geplante Quarantäne-Camp vorerst bis zum Restart der Saison, um den Spielern den Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining zu erleichtern. Erst nach dem ersten Spiel soll dann entschieden werden, wie es weiter geht. Eine wochenlange Abschottung von der Außenwelt bis zum Saisonende ist aktuell nicht geplant.

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