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Nach Jakobs und Hauptmann: Weitere FC-Tests negativ


Der 1. FC Köln hat am Montagvormittag bestätigt, dass es keine weiteren positiven Tests auf das Coronavirus gegeben hat. Die Geissböcke hatten am Freitag drei positive Ergebnisse kommunizieren müssen und ihre Spieler sowie Betreuer am Sonntag ein zweites Mal untersuchen lassen. Nach den nun durchgängig negativen Befunden erhofft sich der FC die Rückkehr ins Mannschaftstraining noch in dieser Woche.

Köln – Am Sonntagabend waren die Namen der drei positiv getesteten FC-Spieler und -Betreuer durchgesickert. Ismail Jakobs und Niklas Hauptmann befinden sich seit Freitag in Quarantäne, ebenso Physiotherapeut Daniel Schütz. Zwar bestätigte der Effzeh diese Namen auch am Montag nicht, doch am Wochenende war ohnehin kaum eine Information mehr intern geblieben, nachdem seit Freitag eine Nachricht die nächste gejagt hatte.

„Die Tests am Sonntag haben keinen weiteren Fall von Corona-Infektionen beim 1. FC Köln ergeben“, teilte der Klub am Montag mit. „Der 1. FC Köln hat am Sonntag erneut seine gesamte Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab auf COVID-19 testen lassen. Alle Tests eines unabhängigen Labors waren negativ.“ Somit ist nun klar: Außer den drei Genannten haben alle anderen Spieler, Trainer und Betreuer zwei negative Coronavirus-Tests in Folge absolviert und erfüllen damit laut des Konzepts der Deutschen Fußball Liga die Kriterien zur Teilnahme an einem Mannschaftstraining unter Wettkampfbedingungen, also auch inklusive Zweikämpfen. Sofern es die Politik gestattet, wird der FC daher ab Donnerstag jenen Schritt einleiten, den er am Sonntagabend angekündigt hatte: ein einwöchiges Trainingslager unter abgeschotteten Bedingungen.

Werden unser medizinisches Konzept aktualisieren

Dieses soll allerdings nicht außerhalb Kölns, sondern in der Domstadt stattfinden. Die Geissböcke werden dem Vernehmen nach am Heumarkt im Dorint logieren und entweder am Geißbockheim oder im RheinEnergieStadion trainieren. „Wenn wir ins Mannschaftstraining gehen, bedeutet dies Körperkontakt. Gerade zum Start möchten wir dabei sichergehen, dass unsere Mannschaft sich nicht im Alltag anstecken kann und dass alle sich an die neue Situation gewöhnen können“, erklärte Sportchef Horst Heldt. „Daher ist es für uns die beste Lösung, dass wir beieinander bleiben und uns konzentriert vorbereiten können. So wie in einem Trainingslager.“

Damit geht der FC weiter als von der Deutschen Fußball Liga gefordert, wohl auch als klares Signal in Folge der drei positiven Tests am vergangenen Freitag. Einerseits sollen die Spieler die Sicherheit bekommen, sich in einem möglichst virenfreien Umfeld auf den Fußball konzentrieren zu können. Andererseits soll der Kölner Weg ein Zeichen an die Öffentlichkeit sein, dass man die drei positiven Ergebnisse vom Freitag ernst nimmt und die Konsequenzen zieht. Das deutete auch Geschäftsführer Alexander Wehrle an: „Wir werden unser medizinisches Konzept in Absprache mit dem Gesundheitsamt noch einmal aktualisieren.“ Bis zum Bescheid über die Erlaubnis zum Mannschaftstraining und zum Start ins abgeschirmte Trainingslager wird der 1. FC Köln weiter in Gruppen auf Abstand trainieren, das nächste Mal am Montagnachmittag.

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