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„Schon gute Spiele ohne ihn bestritten“: Kehrt Czichos für Bornauw zurück?


Der 1. FC Köln wird zwei Spiele auf Sebastiaan Bornauw verzichten müssen. Nach seiner Roten Karte gegen die TSG 1899 Hoffenheim fehlt der Innenverteidiger gegen Leipzig und Augsburg gesperrt. Als Alternative käme inzwischen auch wieder Rafael Czichos in Frage. Derweil scheint Dominick Drexler nach seiner Verletzung glimpflich davon gekommen zu sein. 

Köln – Das DFB-Sportgericht hat Sebastiaan Bornauw am Donnerstag für zwei Bundesligaspiele gesperrt. Nach seinem unglücklichen und unbeabsichtigten Tritt gegen Hoffenheims Christoph Baumgartner wird der Belgier den Geißböcken am Montag gegen Leipzig und darauf die Woche in Augsburg nicht zur Verfügung stehen. „Dass Sebastiaan fehlt ist nicht gut für uns“, konstatierte Markus Gisdol am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen RB. „Aber wir haben auch schon gute Spiele ohne ihn bestritten.“ Beim 5:0-Erfolg über Hertha BSC fehlte der 21-jährige genauso wie beim 2:1-Sieg in Paderborn. Einzig in Gladbach mussten die Kölner ohne ihren torgefährlichen Innenverteidiger unter Gisdol eine Niederlage hinnehmen.

Müssen gucken, wie die Notwendigkeit ist

Nun wird Gisdol erneut eine Alternative für Bornauw finden müssen. Positionsgetreu könnten Jorge Meré, Rafael Czichos oder Youngster Robert Voloder für den Belgier auflaufen. Dabei wird der Belgier dem FC gegen die kopfballstarken Leipziger insbesondere in den Luftduellen fehlen. Gegen Hoffenheim ersetzte Meré Bornauw nach dessen Platzverweis eins zu eins und scheint demnach aktuell die besten Karten für einen Startelfeinsatz zu haben. Doch auch Czichos könnte nach seiner schweren Verletzung in Berlin inzwischen wieder zu einer Option werden. Im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN erklärte der 30-jährige jüngst, bereit für eine Rückkehr auf den Platz zu sein. Auch Gisdol ist optimistisch, seinen Innenverteidiger in dieser Saison nochmal einsetzen zu können. „Er ist jetzt fast zwei Wochen im Mannschaftstraining und hat einen guten Eindruck hinterlassen. Für ihn war die Corona-Pause eher ein Glück. Ich glaube, dass wir ihn in dieser Saison nochmal auf dem Platz sehen werden.“ Ob das schon am kommenden Montag gegen RB Leipzig der Fall sein wird, ließ Gisdol jedoch noch offen. „Wir müssen gucken, wie die Notwendigkeit für einen Einsatz ist. Ich werde das mit ihm besprechen und wir werden gut überlegen, wann der richtige Zeitpunkt ist.“ Eine Entscheidung, wer Bornauw am Montag ersetzen wird, hat der Trainer bislang noch nicht getroffen. Gerade auch hinsichtlich der Schnelligkeit des Leipziger Angriffs wird sich Markus Gisdol seine Gedanken machen müssen. „Jeder Spieler bringt andere Stärken als Seb mit. Es ist noch nicht entschieden“, meinte der 50-jährige.

Glück im Unglück für Drexler

Derweil könnte Dominick Drexler nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Hoffenheim am Montag wieder zur Verfügung stehen. Nach dem Foul von Hübner musste der Flügelspieler in der 56. Minute angeschlagen vom Feld. „Dominick benötigte intensive Behandlung und hatte sicherlich auch ein wenig Glück“, erklärte Gisdol am Freitag, gab aber bereits Entwarnung: „Er kommt ganz gut durch. Wir hatten noch kein Training auf dem Platz seither, aber gestern nachmittag sah das bereits vielversprechend aus. Das müssen wir die nächsten Tage aber zunächst noch abwarten.“ Neben dem gesperrten Bornauw wird Marcel Risse den Geißböcken am Montag nach wie vor nicht zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler laboriert an Knieproblemen. Ansonsten kann Markus Gisdol auf den gesamten Kader zurückgreifen.

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