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Ausstiegsklausel statt Kaufoption: Özcan kann selbst entscheiden


Der 1. FC Köln will Salih Özcan im Sommer zurück ans Geißbockheim holen. Doch der Mittelfeldspieler hat seine Zukunft trotz Vertrags beim FC bis 2021 selbst in der Hand. Bislang hieß es, Holstein Kiel habe sich bei der Leihe des 22-jährigen eine Kaufoption gesichert. Tatsächlich aber hat sich Özcan eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag schreiben lassen.

Köln – Als Holstein Kiel am 23. August 2019 die einjährige Leihe von Salih Özcan verkündete, lautete eine Formulierung in der Pressemitteilung der Störche: „Die Vereine verständigten sich auf eine Leihe mit anschließender Kaufoption.“ Dies stimmte aber nur indirekt. Tatsächlich hatte Özcan seinen Vertrag beim FC vor der Ausleihe erst um ein Jahr verlängern müssen, ehe das Geschäft mit Kiel hatte zustande kommen können. Der ursprüngliche Vertrag wäre 2020 ausgelaufen, was eine Leihe im Sommer 2019 vertragsrechtlich unmöglich gemacht hätte.

Doch der Mittelfeldspieler wollte sich bei der Verlängerung ein Hintertürchen offen lassen. Özcan, der mit Ex-Sportchef Armin Veh nicht zurecht kam, unterschrieb erstens bewusst nur für ein weiteres Jahr beim FC. Darüber hinaus ließ er sich nach GBK-Informationen eine Ausstiegsklausel in seinen neuen Kontrakt schreiben. Zuerst hatte der Express darüber berichtet.

Diese Klausel würde es ihm im Sommer also theoretisch ermöglichen zu einem anderen Klub zu wechseln, sofern er einen Verein findet, der bereit wäre die festgelegte und nicht näher bekannte Summe zu zahlen. Der FC hätte das Handeln dann also nicht mehr selbst in der Hand. Doch Sportchef Horst Heldt und Cheftrainer Markus Gisdol werben schon länger um Özcan und haben sich GBK-Informationen kurz vor der Coronavirus-Pause mit dem 22-jährigen getroffen, um ihn von einer Rückkehr nach Köln zu überzeugen. Das Feedback des Spielers soll positiv gewesen sein, und so ist die Chance groß, dass Özcan ab Sommer wieder für die Geissböcke auflaufen wird.

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