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FC-Vorstand bestätigt Gespräche über Vertragsverlängerung


Horst Heldt und Markus Gisdol sollen längerfristig beim 1. FC Köln bleiben. Das hat Eckhard Sauren nun bestätigt. Der FC-Vizepräsident erklärte bei Radio Köln, man befinde sich mit den beiden sportlichen Führungskräften der Geissböcke „im Austausch“. Zuletzt hatte es geheißen, der Klub wolle mit dem Geschäftsführer und dem Cheftrainer langfristig bis 2023 verlängern.

Köln – Die Vertragssituation von Horst Heldt und Markus Gisdol ist bekannt. Nur beim Verbleib in der Bundesliga sind der Sportchef und der Chefcoach bei den Geissböcken mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet. Andernfalls würden beide Kontrakte am 30. Juni 2020 enden. Doch das bisherige Zeugnis der beiden sportlichen Leiter fällt überaus positiv aus. Aus dem Tabellenkeller im November 2019 führte Gisdol die Mannschaft zwischenzeitlich bis auf Rang zehn und könnte in den nächsten zwei Spieltagen den Klassenerhalt perfekt machen. Heldt hatte überdies im Winter mit den Transfers von Mark Uth, Toni Leistner und Elvis Rexhbecaj das richtige Händchen für kurzfristige Verstärkungen bewiesen.

Wenig überraschend sickerte im Mai durch, der FC-Vorstand wolle mit Heldt verlängern, und dieser wiederum wolle im Falle eines neuen Geschäftsführer-Vertrags für eine langfristige Verlängerung mit Gisdol sorgen. Nun bestätigte Vizepräsident Eckhard Sauren, dass erste Gespräche bereits geführt worden seien und man mit der sportlichen Leitung zufrieden sei. „Es ist sehr beachtlich, was die beiden bislang geleistet haben“, sagte Sauren bei Radio Köln. „Grundsätzlich stehen wir dem Thema Vertragsverlängerung offen gegenüber, weil wir die Qualitäten der beiden zu schätzen wissen.“

Noch im Juni könnten die Gespräche fortgesetzt werden, und zwar dann, wenn das Saisonziel erreicht sei. „Wir müssen eines nach dem anderen bewältigen. Erst gilt es den Klassenerhalt sicher zu stellen. Dann werden wir uns damit auseinander setzen. Wir sind im Austausch.“ Auch Heldt hatte bestätigt, dass man sich in Gesprächen befände, sodass alles andere als eine Einigung überraschend käme. Einzig die Vertragslaufzeiten für das Duo dürften noch zu Fragen führen, da der FC-Vorstand angekündigt hatte in Vertragsfragen aufgrund der finanziell schwierigen Situation erst einmal Vorsicht walten lassen zu wollen.

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