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Kaufpflicht bei wenigen Einsätzen – Verstraete hatte das Coronavirus


Birger Verstraete ist kein Spieler mehr des 1. FC Köln. Doch der Belgier, obwohl nur in zehn Pflichtspielen in der Hinrunde zum Einsatz gekommen, sorgte in den Wochen vor seinem Abgang noch für viel Aufregung bei den Geißböcken. Nun kam heraus: Der Mittelfeldspieler gehörte zu jenen Profis, bei denen ein Antikörper-Test nachträglich eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt hatte.

Köln – Es war Alexander Wehrle gewesen, der im GeißbockEcho zuletzt bestätigt hatte, dass neben Ismail Jakobs und Niklas Hauptmann noch zwei weitere FC-Profis das Coronavirus in sich getragen haben müssen. Antikörper-Tests hatten dies demnach bewiesen. Nun berichtet der kicker, dass ausgerechnet Birger Verstraete einer der beiden Kölner Profis waren, die zwar ohne Symptome, sehr wohl aber mit der Krankheit infiziert worden waren.

Ausgerechnet Verstraete deswegen, weil der 26-jährige während der Vorbereitung auf den Re-Start die Liga und den FC für den Umgang mit dem Coronavirus und den Ängsten der Profis kritisiert hatte. Verstraete hatte auch Angst um seine Partnerin zum Ausdruck gebracht, die aufgrund einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehörte. Eine nicht unbegründete Angst, wie sich nun herausstellte. Damals war Verstraetes Partnerin nach einem Gespräch mit dem FC alleine nach Belgien gereist, um die Zeit bis Saisonende dort zu verbringen. Verstraete selbst folgte ihr nun Ende der vergangenen Woche, um seinen Wechsel zu Royal Antwerpen perfekt zu machen.

Zwei Millionen Euro Ablöse?

Inzwischen sickerten auch die Rahmenbedingungen des Deals durch. Demnach einigten sich die Klubs auf eine Ausleihe, die laut kicker bei deutlich unter 20 Einsätzen des Spielers in der kommenden Saison zu einem Kaufgeschäft wird. Also ein durchaus realistisches Szenario, in welchem die Ablöse für den Mittelfeldspieler bei rund zwei Millionen Euro läge. Verstraete war im Sommer 2019 für vier Millionen Euro aus Gent nach Köln gewechselt, ohne sich jedoch durchsetzen zu können.

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