Stöger wird Austria-Manager nach englischem Modell

Zuletzt wurde über eine Wiedervereinigung von Peter Stöger und Manfred Schmid bei Austria Wien diskutiert. Nun hat der österreichische Klub die Entscheidung über den Trainerposten getroffen, für den Schmid in Frage gekommen war. Die Überraschung: Stöger macht’s selbst! Der ehemalige Chefcoach des 1. FC Köln wird Manager in englischer Manier.

Wien – Als Peter Stöger im Sommer 2019 die Position des Sportvorstands bei seinem Ex-Klub Austria Wien übernahm, sah es danach aus, als werde der Rekordcoach des 1. FC Köln nicht so schnell als Trainer an die Seitenlinie zurückkehren. Doch nur ein Jahr später ist das Comeback perfekt: Stöger übernimmt die Austria in der kommenden Saison „als General Manager Sport nach englischem Modell“, wie der Klub bekannt gab, und damit „als sportlicher Leiter und Cheftrainer“.

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, ob Manfred Schmid vom FC zur Austria wechseln könne. Der aktuelle Development Coach der Geißböcke, der sich um die Leihspieler kümmert, nachdem man für ihn keine andere Position bei den Kölnern mehr gefunden hatte, wird es nun aber nicht. Stöger macht’s selbst. Ob Schmid allerdings ins Trainerteam der Wiener wechseln wird, ist noch nicht klar. Zwar berichtete der Express zuletzt, Stögers einstige rechte Hand sei der finanziell arg gebeutelten Austria zu teuer. Doch das vollständige Trainerteam wollen die Wiener erst in der nächsten Woche bekanntgeben.

Stögers Trainer-Rückkehr nur für ein Jahr

„Wir haben uns nach dem überraschenden Ausscheiden von Christian Ilzer und seinem Trainerteam in den letzten 14 Tagen intensiv den Kopf zerbrochen, haben viele lange und intensive Gespräche geführt und uns ist dann immer klarer geworden, wie komplex und schwierig die aktuelle Situation ist“, sagte Stöger, nun General Manager Sport wie sein Vorbild Arsene Wenger. „Wir mussten bei unserer Entscheidung die Suche nach einem strategischen Partner, die aktuelle budgetäre Situation, das unsichere Umfeld durch COVID-19 und die Vereinsstruktur berücksichtigen. Deswegen habe ich mich entschieden, in dieser schwierigen Phase diese Position für ein Jahr zu übernehmen.“ Stögers Engagement an der Seitenlinie ist also zeitlich begrenzt.

15 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Ich dacht du wärst bei Roger Leergut wegbringen? Wenn das was werden soll mit Seriösität, Potenz und Henkelpott, dann muß man sich aufeinander verlassen können. The Brain teilt gerade die Karten aus, Stögi und ich spielen was Schafsdoppelkopf .Geht um nen stark leistungsbezogenen 10 Jahresvertrag.

  2. Max Moor says:

    Frankfurt, Bayern , Wolfsburg , Alle trainieren schon oder haben schon richtige Testspiele und Wir fangen erst am 5. an ….. Ob das Alles richtig sein soll .. kaum vorstellbar . Es ging doch nix aufn Platz in 22 Spielen und statt zu trainieren gibs noch mehr Wohlfühloase , und wenn es dann nicht läuft , heißt es , wir hatten ja so kurze Vorbereitung und die anderen Vereine waren schon viel weiter …… Abgänge passiert wohl auch nicht viel und hoffe nicht das dann nur der Beste weg ist .. Es ist nach den 10 Niederlagen nix passiert . . . Alle haben Ihren Stammplatz und schwache Spieler werden wieder stark geredet und der Weg ist immer der gleiche . . Auf und Ab immer wieder immer gehts hoch und nieder :-( Scheiße Alles nur noch

  3. Max Moor says:

    Gladbach spielt seit Jahren Top mit Stindl..Igor de Carmargo oder einen Raffael und der FC spielte nur unter Stöger mal einigermaßen gut , obwohl es schöne Spiele auch da nicht oft gab aber immer noch besser als was in den letzten 3 Jahren zu sehen war ..da stellt sone Anfang einen Mittelsturmer Guirassy ins Mittelfeld usw. und es wird doch jedes kommende Spiel stark geredet und dann kommt doch wieder das frühe Gegentor und Aus , Ende und vorbei . . Und führt Köln bzw der FC mal früh war es auch das Problem was nicht gut tat
    ..lol

  4. Franz-Josef Pesch says:

    Der „Kölsche Klüngel“ hat schon vieles zunichte gemacht. Mehrere Personalien gingen in die Hose weil zu viele Besserwisser und Ahnungslose mitreden wollten. Die sogenannten Scouts vom FC hatten nicht immer eine (sagen wirs mal vorsichtig) glückliche Hand.

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