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Der entfachte Streit: Corona, Finanzen und Investoren

Die Corona-Krise hat zahlreiche Probleme des Profi-Fußballs nicht nur in Deutschland offenbart. Längst ist nicht nur hinter den Kulissen ein Kampf der Kulturen entbrannt zwischen den reichen und Investoren-getriebenen Klubs sowie den kleineren, meist noch vereinsgeführten Teams. Der 1. FC Köln könnte in dieser Gemengelage zu den großen Leidtragenden der aktuellen Entwicklungen gehören. 

Von Sonja Eich und Marc L. Merten

Kein Geld für Transfers, ein zu großer finanzieller Fußabdruck aus den letzten drei Jahren, dazu eine sich immer weiter öffnende Schere in der Bundesliga, durch die Corona-Krise noch einmal verschärft: Der 1. FC Köln muss aufpassen, dass er sportlich und finanziell in den kommenden Monaten nicht in arge Schieflage gerät und den Anschluss verliert. Fünf Probleme sehen nicht nur die Bosse der Geißböcke unmittelbar vor der Bundesliga aufsteigen, die zu einer gravierenden Veränderung des Liga-Gesichts führen könnte.

1. TV-Gelder: Je erfolgreicher, desto reicher

Die neue TV-Gelder-Tabelle der Bundesliga beschert dem 1. FC Köln in der kommenden Saison 40,34 Mio. Euro Einnahmen. Nur drei Klubs (Stuttgart, Union Berlin, Bielefeld) kassieren weniger. Das hat sich der FC selbst zuzuschreiben. Ein Sieg über Bremen am 34. Spieltag hätte sechs Mio. Euro mehr bedeutet. Doch generell zeigt die TV-Gelder-Tabelle auch: Wer in den letzten Jahren erfolgreich war, kassiert auch mehr. Eigentlich eine logische Verteilung. Schließlich soll Erfolg auch honoriert werden. Doch umfasst diese Regel alle Aspekte? Darüber streiten die Bundesliga-Gelehrten. Zementiert diese Regelung nicht viel eher die bestehenden Kräfteverhältnisse? Wäre eine andere Verteilung gerechter? Aber nach welchen Kriterien? Sicher darf Misserfolg in einer Saison mit finanziellem Gewinn in der Folgesaison nicht belohnt werden. Doch die TV-Rechte werden auch wegen den Einschaltquoten so gut von den TV-Sendern bezahlt. Welche Klubs aber liefern die meisten Zuschauer? Sind dies nur die erfolgreichen Klubs? Mitnichten! Bundesliga-Vorsprecher wie Alexander Wehrle oder Andreas Rettig setzen sich für mehr Faktoren ein, die zur Verteilung der Gelder führen sollen. „Du kriegst immer mehr Geld aus dem Topf, je besser du dich platzierst“, sagte unlängst Rettig im kicker. „Das führt zu dem Rattenrennen: Du musst mehr Gelder generieren, damit du an diese Fleischtöpfe kommst.“ Die Topklubs, vor allem der FC Bayern, argumentieren, die aktuelle Regelung sei nötig, damit die besten Bundesliga-Klubs international wettbewerbsfähig seien. Doch ist die nationale Liga wirklich für das Vorankommen des FC Bayern in der Champions League verantwortlich? „Natürlich müssen unsere Vereine international wettbewerbsfähig sein, andererseits muss der nationale Wettbewerb ausgeglichen sein“, sagte Wehrle jüngst dem GEISSBLOG.KOELN. „Alle Vereine haben eine Daseinsberechtigung. Dafür gilt es einzustehen.“

2. Investoren: Je reicher, desto erfolgreicher

Aktuell gilt die Verteilung, wie sie ist – und diese sieht vor, dass mehr Erfolg auch mehr Reichtum bedeutet. Doch andersrum, so überlegen sich einige Klubs nun, könnte es auch gehen: Je mehr man investiert, desto erfolgreicher schneidet man ab. Deswegen sagte Rettig auch, dass die momentane „ungleiche Verteilung“  viele Klubs „Investoren in die Arme“ treibe – siehe Hertha BSC. Nur Borussia Mönchengladbach unter den Top sieben der für Europa qualifizierten Klubs gehört sich noch vollständig selbst. Die anderen sechs Vereine haben entweder strategisch Anteile abgegeben, sind an der Börse oder sind Werks- bzw. Investorenklubs. Andere Teams wissen, dass sie nachziehen müssen, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Nur Gladbach schaffte es in den letzten Jahren durch rein sportlichen Erfolg wirtschaftliche Vorteile zu schaffen, die man in infrastrukturelle Unabhängigkeit und wiederum in sportliche Leistungsfähigkeit investieren konnte. Der Rest? Rutschte immer tiefer in die sportliche Bedeutungslosigkeit und in die Fußball-Romantik ab, in der man sich dafür feiert, sich wenigstens noch selbst zu gehören, wenn man schon sportlich kaum mehr etwas zu feiern hat und keine Rolle mehr in der Liga spielt.

3. „Hasardeur-Mentalität“: Das gewollte Vergrößern der Kluft

„Das System befördert genau die falschen Anreize und schafft eine Hasardeur-Mentalität“, beklagte Rettig. Einerseits meinte er damit die verzweifelten Transfers potentieller Abstiegskandidaten, die sich – wie Bremen zuletzt – verschulden, Kaufpflichten für den Klassenerhalt eingehen und anschließend wirtschaftlich nur noch schwächer dastehen. Andererseits sieht man klare Anzeichen für versuchte Plünderungen der wirtschaftlich angeschlagenen Klubs. Die Großen kaufen den Kleinen ihre Topspieler weg und versuchen die Preise klein zu halten, um auch die Konkurrenten klein zu halten. Hertha BSC, so heißt es, will mit seinen frischen Millionen gezielt auch Bundesliga-Konkurrenten die Spieler abwerben, wie in Köln Jhon Cordoba. Andere wie RB Leipzig lachen sich schon länger ins Fäustchen, machen ihre Deals mit Salzburg und umgehen jegliche Regularien der DFL, die angeblich einen gerechten Wettbewerb ermöglichen sollen. Und wenn es nötig wird, werden ihnen 100 Mio. Euro Schulden erlassen. Davon können Klubs wie Schalke oder Köln nur träumen. Die Topklubs tun alles, um die Kluft zu ihren kleineren Konkurrenten aus den niederen Tabellenregionen noch größer werden zu lassen. Das Ziel ist klar: Je mehr sie die Vereine aus der unteren Tabellenhälfte schwächen, desto einsamer wird ihr eigener Kampf um die Europa-Plätze und desto seltener stößt mal ein Klub als Überraschung von unten in diese Phalanx vor.

4. Corona offenbart die Krankheiten des Systems

Die Corona-Krise hat diesen Klubs sogar noch eine Hilfestellung geliefert. Vereine wie Schalke, Köln, Bremen oder Mainz sind ungleich härter von den Einnahmeverlusten betroffen als Werksklubs, bei denen Verluste vom Mutterkonzern getragen werden, oder von Investoren-Klubs, bei denen einfach frisches Geld nachgeschossen wird. Zudem sind diese Klubs weniger von Zuschauereinnahmen abhängig, da Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim vor deutlich weniger Menschen spielen als andere Klubs. Und jene, die mit ihren großen Stadien große Verluste einstreichen (Bayern, Dortmund), haben sich in den letzten Jahren durch das bekannte TV-Gelder-Ungleichgewicht einen finanziellen Vorteil erarbeitet, der solche Verluste nun kurzfristig abfedern kann. Wehrle nannte es „eine berechtigte Befürchtung“, dass die Corona-Krise die Schere noch größer machen wird. „Gerade durch Corona besteht die Gefahr, dass Klubs, die Investoren als Fundamente haben, gerade jetzt noch einmal mehr investieren werden als ohnehin geplant, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.“ Überdies hat die Corona-Krise offenbart, wie knapp fast alle Bundesligisten seit Jahren kalkulieren. Jeder Cent fließt in den Kader, in Transfers, in Millionengehälter. Rücklagen gibt es kaum, lieber bedienen sich zahlreiche Klubs beim Staat in Form von Kurzarbeitergeld oder Krediten mit Landesbürgschaften. Die Hoffnung der kleineren Klubs ruht nun auf der Task Force der DFL zur Erarbeitung neuer Strukturen für einen nachhaltigeren und gerechteren Fußball. Doch wie ist es wirklich um Solidarität und den Gedanken bestellt, einen faireren Wettbewerb herzustellen? Diese Frage wurde wohl in Problem 3 beantwortet.

5. Die Träumereien: Eigene Liga für Vereine?

Dass über Abspaltungen oder die Schaffung neuer Ligen diskutiert wird, ist nicht neu – national wie international. Dass der Bayern-Präsident Herbert Hainer nun aber erklärte, man könne auch darüber nachdenken, Zweitvertretungen von Klubs bis in die Zweite Liga aufsteigen zu lassen, war eine Stoßrichtung, die man länger nicht gehört hat. Als Drittliga-Meister mit dem FC Bayern II kam diese Anregung nicht ganz zufällig. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass dies bald ernsthaft diskutiert werden wird. Das Denkmodell beinhaltet aber Facetten, die zeigen, in welche Richtung bei so manchem reichen Klub gedacht wird. Denn freilich würde eine solche Regelung den Verdrängungswettbewerb für die kleineren Klubs nur noch erhöhen. Andere Stimmen wiederum gehen radikal in die entgegen gesetzte Richtung. Sie richten sich daran aus, dass die DFL eigentlich klare Regelungen aufgestellt hatte, gegen die so mancher Klub – unter gütiger Mithilfe der DFL – verstößt. „Dann kicken wir eben in der Bundesliga, die anderen sollen dann ihre eigene Liga gründen“, sagte Christian Streich der Süddeutschen Zeitung. „Wichtig ist, dass die 50+1-Regel bleibt.“ Nur müsste sich dann auch jeder an die 50+1-Regelung halten. Doch wie diese aufgelöst wird, sieht man gerade wieder in Berlin. Die Hertha verkauft mehr und mehr seiner Anteile, gibt nur vor, weiterhin 50+1 der Stimmrechte zu behalten, während Lars Windhorst über 50 Prozent der Anteile hält. Wer glaubt, dass Windhorst sich damit abgeben würde, wurde bereits zu Zeiten Jürgen Klinsmann eines besseren belehrt. Und wer sehen will, wohin dies auch führen kann, findet bei 1860 München Antworten. Die 50+1-Regelung ist längst hinfällig. Die Frage ist nur, wann dies auch offiziell wird – und was sich dadurch verändern wird, auch für den 1. FC Köln.


Die neue GBK-Serie „Corona, Finanzen und Investoren“ beleuchtet den Streit um das Geld in der Bundesliga und zeigt auf, welche Wege dem 1. FC Köln in Zukunft offen stehen. Die nächste Folge erscheint am Samstag. 

82 Kommentare
  1. Heinz says:

    Sehr gut dargestellt. Solange aber die Verantwortlichen den Spielern und Beratern in den Allerwertesten kriechen wird sich leider nichts verändern. Alaba fordert über 20 Millionen € Jahresgehalt von Bayern München. Für was ? Die leben doch alle in einer / ihrer Scheinwelt. Schicke den mal eine Woche zum Straßenbau oder in eine Kinderklinik dann wird er mal sehen was Wirklichkeit ist, im Leben. Sieht man das Spiel gegen Bremen , wo die Spieler mal locker einen Schaden von 6 Millionen € durch ihre Lustlosigkeit verursacht haben und es gibt keinerlei Konsequenz , dann kann hier etwas nicht stimmen. Bei den Fans geht man betteln und beim FC feiern die Möchtegern Stars mit Goldsteak . Für mich können die ruhig noch Jahre ohne Fans spielen
    denn ich gebe kein Geld mehr für diese Schmarotzer aus .

    • Hennes48 says:

      Guter Artikel und ich schließe mich an Heinz…mit dem Spiel gegen Bremen einen immensen finanziellen und Imageschaden vorsätzlich zu verursachen und anschließend bei den Fans abermals betteln zu gehen ist geradezu widerwärtig! Das gesamte Geschäft Bundesliga ist völlig pervers und sooo fern von der Wirklichkeit…sollen die bestbezahltesten Angestellten des FC (also die Spieler) den verursachten Schaden doch selber wieder ausgleichen…würde funktionieren, OHNE!!! dass den jungen Millionären anschließend etwas fehlen würde im Leben! Formel: 6 Millionen Euro geteilt durch 36 Spieler = 0,1666 Mio Euro…also quasi Peanuts für die Jungs…Wie wäre das Herr Wehrle???

      • Gerd1948 says:

        Ist ja schön und gut und auch alles nicht falsch, aber es geht hier schon vorausschauend um die Nachhaltigkeit Schritt gehen zu können mit der Liga, bestenfalls derzeit mit Mannschaften wie Golfsburg , Niederbach, Lüdenscheid, oder eben mit denen, die sich neuerdings den zweifelhaften Luxus leisten ohne Rücksicht auf Verluste Geldquellen zu erschaffen wie Berlinhorst und Schwaben Augsburg

        • Hennes48 says:

          Lieber Gerd, geh davon aus, dass ich das sehr wohl verstanden habe und ganz genau so sehe! Mein Kommentar bezieht sich auf Punkt 1 des Artikels…wo noch einmal herausgestellt wird, wie die FC-Gruppierung am letzten Spieltag in Bremen aufgetreten ist und somit indirekt sehr viel Geld „verschleudert“ hat! Und anschließend kommt der Club nun ein zweites Mal, um die Dauerkartenbesitzer „anzubetteln“…völlig inakzeptabel ist das für mich!!!

          • Gerd1948 says:

            Alles klar Hennes48. Lass sie betteln, ich werd meine dK weder aussetzen noch iwas spenden oder verzichten, da bin ich voll bei dir.

  2. FC Neukoelln says:

    Uiuiui, die neue GBK-Serie „Corona, Finanzen und Investoren“ wird bestimmt in gebührender Ruhe und Sachlichkeit hier diskutiert werden :-)
    Ich halte wenig davon, sich dieser abwärts gerichteten Spirale um immer grössere Wetteinsätze zu unterwerfen indem man jetzt fordert, der FC müsse sich für Investoren / Sponsoren öffnen, um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Das ist so, wie wenn man eine Abhängigkeit von Substanzen „behandelt“, indem man die Dosis erhöht. Das schafft nur scheinbar Linderung und ist durch und durch auf Sand gebaut. So, wie die Situation jetzt ist führt das in eine Sackgasse, ein monetäres Aufrüsten, dessen Ende nicht abzusehen ist und das wem nochmal genau nutzt? Wer in diesem Zirkus verdient noch nicht genügend? Darfs noch ein Nachschlag sein?
    Pardon, da können sich die Fürsprecher und Wirtschaftsliberalen die Finger lecken wie sie wollen. Eine Blase ist zum platzen vorbestimmt. Irgendwann fliegt uns das ganze Ding um die Ohren. Und wie immer wird dann die Empörung darüber groß sein, dass am Ende, wenn alles in Schutt und Asche liegt wieder nur einige wenige und nicht etwa die Allgemeinheit davon profitiert haben werden. Huch. Der Fussball gehört reformiert, um ihn zu bewahren. Das ist im Übrigen keine romantisch verklärte Spinnerei von ewig Gestrigen, sondern ganz im Gegenteil eine Zukunft gestaltende Erkenntnis, die zunehmend von immer mehr Fachkompetenz mitgetragen wird. Hier nochmal etwas ausführlicher die Stellungnahme von Andreas Rettig aus dem kicker von neulich:
    https://www.kicker.de/779954/artikel/_ich_hoffe_auf_die_altersmilde_von_herrn_rummenigge_und_herrn_watzke_

  3. OlliW says:

    Ich sehe auch eher in einer Reform die Lösung und nicht im Öffnen des Casinos für alle Clubs. Dennoch ist meine Hoffnung sehr gering, dass es nicht in genau dieselbe Richtung weitergeht wie bisher. Die Analyse im Artikel stimmt. Es war schon sehr schnell klar, dass Corona zwar irgenwie alle (sportlich) gleich trifft, aber hier eben manche Player gleicher sind als andere. Die Clubs mit den Konzern-Schatullen werden am Ende mit den Achseln gezuckt haben. Die Gelder werden weiter fließen und sich nach einer kleinen „Pause“ auch weiter steigern. Wo Geld ist, wird es fließen. Und Ihren Sonderweg wird die Bundesliga sich nicht mehr lange leisten können. Ich denke eher, dass sich der Trend verschärfen wird und wir sechs-sieben Konzernclubs oben in der Tabelle sehen werden und sich unten bis in Liga 3 die Vereine immer stärker durchmischen. Das bedeutet für Clubs wie den FC, Freiburg, Manz, Union, HSV, Nürnberg, und viele andere noch viele Auf- und Abstiege.
    Oder man macht eine „Konzern-Liga“ und eine Vereinsliga auf. Hier wird dann am Ende das Spektakel obsiegen und der Fußball unter „Normalbedingungen“ wird zum Randgeschehen

  4. Markus Fortenbacher says:

    Es gabe mal den Vorschlag (Ich weiß leider nicht mehr von wem) der besagte: Das während der Corona Krise (also noch mindestens 1-2 Jahre), die TV Gelder nicht wie sonst nach dem Tabellenplatz verteilt werden sollte, sondern fair geteilt durch 36 (1. und 2. Liga). Und genau das wäre nach meiner Sicht das beste und fairste. (ich weiß auch, dass das nie passieren wird)
    Der DFL Boss sagte am Anfang der Corona Krise richtigerweise, dass die Bundesliga ein Produkt sei. Und wenn nicht gespielt werden kann ist das Produkt tot. Wäre nicht weitergespielt worden, wären von den 36 Klubs über die Hälfte insolvent und weg.
    Das Ungleichgewicht ist schon sehr heftig. Ich hätte nichts dagegen wenn Bayern, BVB, die Dosen eine dauerhafte Champions League mit Barca und Co machen würden und aus der Bundesliga austreten würden. Denn mal ehrlich, wer schaut sich gerne Spiele an, bei denen es nach 6 Minuten 2:0 für die Bayern steht? (Ausser Bayern Fans). Ich schalte bei jedem Bayern Spiel, nachdem sie 1:0 führen, den Fernseher aus, weil zu 99% nichts mehr passiert. An Samstag Spieltage schaue ich nie das Einzelspiel der Bayern, oft nicht mal gegen den Effzeh, weil, naja ihr wisst schon, 2:0 nach 6 Minuten und so^^.

    Ich glaube wirklich dass eine Liga ohne die Top 3-4 sehr erfolgreich sein kann. Es kommt endlich wieder Spannung auf, weil theoretisch jeder gegen jeder gewinnen kann. Ich jedenfalls würde diese Liga gerner schauen als die „Champions League“. Und ich glaube, ich wäre damit nicht alleine.

    Ich habe auch keine Ahnung wie es weitergeht. Und ich hoffe einfach dass der Effzeh irgendwie die Kurve kriegt. Und wenn wir Jahr für Jahr nur um Platz 12 spielen, fuck it. Ich bin dabei! Das muss der erste Schritt sein.

  5. Gerd1948 says:

    Ja, man kann sein Hab und Gut nem Pfandleiher( etwa ner Bank oder nem Gönner) kurzzeitig in die Hände geben, aber wenn man es einem Investor in die Hand gibt, dann hat man halt nichts mehr in der eigenen Hand. Ich gönn der Hertha überhaupt nichts schlechtes, aber es bleibt zu hoffen , dass dieser Mann dort ein Exempel statuiert, dass auch den letzten Beweis erbringt, dass das der falsche Weg ist. Rettig kämpft jetzt schon seit Jahren gegen die Mühlen, aber er wird es leider nicht schaffen, weil eben diese größtmögliche Solidarität keinen Einzug halten wird, jedenfalls nicht kurzfristig. Auch mir ist nicht bange davor, dass die Schere jedes Jahr weiter auseinandergehen wird, denn schließlich kann jeder für sich selbst entscheiden wie weit er das Rad mitdrehen möchte, siehe etwa England mit den Ticketpreisen. Der Fußball oder das, was ihn ausgemacht hat, das verroht immer mehr. Dessen sind sich die Totengräber aber auch 100% bewußt. Das wird billigend in Kauf genommen, für….ja für einen weiteren Henkelpott für immer mehr schnöden Mammon. Mal sehen wie lange Geld allein noch glücklich macht.

  6. Andre_ says:

    Es ist ja schon deutlich zu sehen wo die Reise hingehen wird. So traurig es auch sein mag, ich fürchte es ist schon viel zu spät diese Veränderung noch aufzuhalten. Die halbgaren Maßnahmen von DFL und UEFA sind doch nichts als Alibi-Aktionen von Leuten, die selber vom großen Geldkreislauf profitieren. Politiker senken sich niemals selbst die Diäten, soviel ist Fakt.
    Ich hoffe der FC wird es überleben. Ich befürchte irgendwann wird der Druck zu groß, und vermutlich werden wir den schlechtesten Zeitpunkt zum Verkauf von Anteilen wählen. Eigentlich muss man schon erfolgreich sein, um das sinnvoll umzusetzen. Ansonsten verramscht man Anteile und steht nach einem Exit des Investors noch viel schlechter da, bzw. ist ganz weg vom Fenster.

  7. Ali Perez says:

    Schon merkwürdig, dass gerade die Musterkapitalisten aus den USA ihre Profisportligen schon lange reguliert haben. In den US-Profi-Ligen (American Football, Eishockey usw.) gibt es strenge Obergrenzen für Spielergehälter. Team-Dominanz wie in Europa fanden die Amis nämlich langweilig. Von den Gesamteinnahmen der Liga, bestehend aus TV-Einnahmen, Ticketverkauf und Fan-Artikeln, wird etwas mehr als die Hälfte für die Spielergehälter beiseite gelegt. Diese Summe wird gleichmäßig an alle Profivereine verteilt. In der National Football League zum Beispiel durfte 2018 jeder Verein ca. 167 Millionen Dollar an seinen Spieler-Kader verteilen. Wer also einigen Superstars besonders viel zahlt, hat weniger für seine anderen Spieler übrig. Mehr als 167 Millionen Dollar pro Jahr ist nicht erlaubt. Und weil sich alle daran halten müssen, gibt es auch keine verschuldeten Vereine.

    • FC Neukoelln says:

      Super Einwurf, Ali! Wusste ich gar nicht. Total interessant. Denn jetzt ist nicht mehr zwangsläufig derjenige der Beste, der über die dicksten Schatullen verfügt, sondern der aus den für alle gleichen Mitteln am meisten rausholt. Das kommt dem Sport doch nur zugute. Und niemand bleibt auf der Strecke. Damit würde doch nicht mehr ausschliesslich Geld die Tore schiessen, sondern umso mehr Deine Fähigkeiten als Manager oder Trainer. Gibt es Beispiele, dass in den USA ein Team 8 mal nacheinander Meister wird – und sich daran auf absehbare Zeit kaum etwas ändern wird? Ich wüsste nicht.

    • Gerd1948 says:

      In der Tat. Die Superstars in (Nord)- Amerika werden nicht durch ihre Sportart superreich (also nicht zuvorderst), sondern durch ihre Popularität, die sie leicht vermarkten lässt. Die flimmern den ganzen Tag auf allen Kanälen und holen sich dort ihre hochdotierten Verträge. Habs aber auch nicht so wie Ali genau gewusst.

    • Dieter says:

      Ali das hat aber nicht den Effekt zur Folge gehabt den sie hier darstellen, es hat zu einer Vedrängung von Spielern geführt die mal in einer Formkrise waren und zur massiven Überbelatung der Profis in den Clubs weil die Kader kleiner wurden. Die Topstars verdienen weiter Wahnsinssummen und verhandeln ihre Verträge wie vorher, während der Rest im Kadser sind mit viel viel weniger zufrieden geben muss in der Hoffnung mal einen Topstar abzulösen. Da aber bei den großen Namen auch die dicken Werbeverträge anhängen sit bei den Clubs trotzdem kaum Bewegung, ist also doch eher schwierig den Effekt zu beurteilen und was sowas in der BL bewirken würde, aber die NFL ist sicher eher mit der CL zu vergleichen, nicht mit der Bundesliga. Russel für die neue Saison 53 Mio $ , also wenn das ein reguliertes Gehalt ist ? https://www.vermoegenmagazin.de/nfl-gehaelter-verdienst/

      • Ali Perez says:

        Ich finde den Ansatz in jedem Fall besser als den europäischen mit seinem Pseudo-Financial-Fairplay. Ob die Regularien am Ende ihrem Anspruch gerecht werden, gilt es natürlich regelmäßig zu überprüfen.
        Wenn ein Verein über ein gutes Management verfügt, wird er auch in einem fairen System regelmäßig um die Meisterschaft spielen.
        Und natürlich wäre es auch in fairen Systemen so, dass man aktuell die meiste Kohle in England verdienen könnte, weil die einfach mehr Kohle zu verteilen hätten.

  8. Peter Beier says:

    Tja, da können wir jetzt bis Weihnachten diskutieren – es wird nix ändern.

    Das einzige, was wirklich weh tut, dass gerade die Sch….gladbacher das ganze viel besser machen als der Eff-Zeh. So ein Mist aber auch :-(((

  9. Ostfriesenhennes says:

    Das Rad läßt sich leider nicht mehr zurück drehen! Es wird sich auch kein bißchen wegen Corona im Fußballgeschäft ändern, die Schere wird dagegen noch größer! Sollen se doch endlich Ihre Superliga gründen!

  10. Wolfgang Froese says:

    Gladbach und Freiburg zeigen, dass es auch ohne Ausverkauf der Clubs an „Investoren“ geht. Und der HSV und Hannover 96 sind abschreckende Beispiele dafür, was vermeintlich „großes Geld“ an Unheil anrichten kann. Bei Hertha wird die Blase vielleicht auch bald platzen, und Schalke ist ein weiteres Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man sich mit Blick auf scheinbar unerschöpfliche Ressourcen komplett verhebt und das kleine Einsmaleins des Fußballs aus den Augen verliert.

    Ich bin da ehrlich gesagt ganz konservativ – oder nennt es blauäugig, aber ich bin stolz darauf, einem Mitgliederverein anzugehören, und nicht Staffage für Clubs zu sein, die Milliardären gehören oder großen Konzernen als Marketinginstrument.

    • Dieter says:

      Freiburg ? ist das jetzt auch eine Spitzenmannschaft ? Natürlich hat Gladbach auch Investoren benötigt, beim Bau des Stadions und der vereinseigenen Anlage, die nunmal die gute Basis dort geschaffen haben, man hat nur bisher nicht Anteile der Profiabteilung verkauft, und das hat man genau richtig gemacht, denn erst mal hat man den Wert des Clubs erhöht, ab jetzt machen Anteilsverkäufe richtig Sinn für die , denn man bekommt für 1 % Borussia richtig Geld. Genau das ist der Weg, Anteiel am Club für Appel und Ei zu verkaufen ist Bullshit, wie Augsburg zeigt, 100% verkauft für Nippes….. Mit der jetzigen Situation hat sich Gladbnach in die Posistion gebracht mit dem richtigen Investor ganz oben mit zu machen, mal sehen was passiert !

  11. Dieter says:

    Fussball ist immer noch Sport, im Sport geht es nunmal um Erfolge. Wenn die Romantiker und Hobby Fußballmanger in den großen Vereinen endlich aufhören würden so zu tun als wenn man aus einem e.V. Konstrukt heraus eine Profi-Abteilung zu leiten würden diese Clubs mit ihren Sport GmbHs auch wieder im Konzert der großen mitspielen können, denn Investoren lassen sich nicht von Mitgliederräten sagen wie sie ihr Geld inevstieren und was sie dafür haben wollen. Ein Unternehmen das viele Millionen in den Fußball investiert will natürlich mitbestimmen wofür die Millionen ausgegeben werden. Dieses ständige Gejammere der Köppe wie Rettig und Genossen in den Vereinen wie auch unser Vorstand und Mitgliederrat wird uns genau wie im Artikel beschrieben weit weg von den Fleischtöpfen bringen. Profifussball ist Erfolgsorientiert und kein Hartz IV für Fußballromantiker die nach schönem sozialistischen Vorbild alles Umverteilen wollen damit die SpvGG Fürth um die deutsche Meisterschaft mitspielen kann. Aber Vereine wie Schalke , HSV, Werder, Kaiserslautern , 1860 oder der FC sind es alleine Schuld nicht mit oben zu stehen, das Potential zur Vermarktung des Produkts ist da und wird nicht gehoben, auch für Investoren sind große Namen interessanter wie man in der PL gut sieht, Arsenal, Chelsea, City, United, Liverpool und Tottenham sind die von Investoren bevorzugten Ziele, nur die müssen natürlich auch wollen. Die idealistischen denkenden Deutschen wollen es einfach nur nicht !

    • Kraichgau1948 says:

      Auch wenn ich es ohne diesen ganzen Kommerz lieber hätte, gebe ich dir recht. In England investieren die Investoren auch in Traditionsklubs, die dann durchs die Vermarktung oben stehen. Wenn ich da an unserein FC denke, ist das auf jedenfall ein attraktiver Verein.
      Auch wenn es mir anders Lieder wäre, aber ohne Investor haben wir auf Sicht keine Chance um Titel oder Europa zu spielen …

    • Ali Perez says:

      Das kann man so sehen. Aber man kann es auch so sehen, dass die Investoren die Wurzel allen Übels sind. Der 220-Millionen-Euro Rekord-Transfer Neymars von Barcelona nach Paris hat doch nichts mehr mit vernünftigen Wirtschaften zu tun. Ganz zu schweigen von den Gehältern. Das ist Liebhaberei! Die Existenz eines Investors macht einen Verein auch nicht zwingend auf einen Schlag reich. Dafür muss die Kohle in die Vereine getrickst werden; angebliches Sponsoring!!! Was da läuft ist gemessen an den vorhandenen Regeln nicht in Ordnung. Getreu dem Motto; wer am besten bescheißt… Und dann macht man den CEO von PSG auch noch zum Oberaufseher bei der UEFA; ja klasse!!! Un weil ein paar Clubs mit ihren Tricksereien durchkommen, weil die Verbände blind oder erpresst oder korrupt sind, willst du die Tricksereien legalisieren? Das Einhalten von Regeln hat nichts mit Romantik zu tun. Es geht hier auch um Sportsgeist.

      • Dieter says:

        Ali , mann kann es so sehen das sie die Wurzel allen übels sind, auch wenne s vielleicht ideologische Gründe hat es so zu sehen, aber so lange ganz Europa so funktioniert kannst du mitspielen und bist dann dabei, oder du kannst es als die Wurzel allen übel sehen und 2.Liga alle 2 Jahre spielen, ich sehe genau die 2 Möglichkeiten. Wenn wir nicht fein aufpassen haben es irgendwann 18 Clubs anders gesehen und wir sind dauerhaft 2. Liga oder schlimmer !

        • Ali Perez says:

          Okay, du stellst dir vor, dass wir unter den jetzigen Gegebenheiten, einen Investor mit ins Boot holen. …bevor die 50+1-Regel einkassiert wird. Und wenn man Konsequent ist, war schon die Gründung einer GmbH & Co. KGAA eine Vorbereitung für solche Szenarien.
          Man könnte sich dadurch einen Vorsprung auf die hadernde Konkurrenz herausarbeiten; keine Frage. Am Ende müsste aber auch dann jeder Schuss sitzen; ansonsten hätte man das Geld einfach nur ausgegeben. Zur Zeit traue ich nur Rangnick zu, Erfolg zu planen. Und der arbeitet nicht für uns.

  12. Reiner Bellingrodt says:

    Mal ganz ehrlich liebe Fans des effzeh. Wollen wir unseren effzeh nicht mal wieder weiter oben in der Liga sehen? Denke ohne Investoren wird es in den kommenden Jahren nicht mehr gehen. So lange sich bei den Transfersummen und Gehältern nichts ändert muss doch irgendwie und irgendwo die Kasse klingeln. Ansonsten sehe ich den effzeh wie seit Jahren nur gegen den Abstieg spielen. Bin übrigens seit 1966 Fan des effzeh.

  13. Max Moor says:

    Auch Ich schließe mich Heinz an , wenn I h sehe wie arrogant dieser Boateng ist .Mit seinen Geländewagen Unfall und dann geht dem Alles am Archiv vorbei , weil so viele Kohle da ist und die Welt nach Ihrer Pfeife tanzt .. Fall Uli Hoeneß. .geringe Strafe und hätte Ich das gemacht , wäre nicht mehr der Alte .. Beckenbauer genauso …die werden Alle anders behandelt, wenn die Geld haben ! Die Spieler juckt es auch Null ob man 1 oder 10 Spiele verliert, solange das Geld weiter stimmt und andere müssen immer 100 % bringen sonst ist die Arbeit weg ….

  14. Susanne Lex says:

    Ohne Investoren geht es nicht. Das Gelaber sich dagegen zu stellen ist dumm. Der FC braucht einen seriösen und potenten Investor . Da würde sich bestimmt was ergeben wenn man das Thema angehen würde. Das Gerede vom Rettich ist doch gar nicht ernst zu nehmen .Mal gucken ob die Träumer und andere zum FC gehen wenn es gg Meppen oder Verl geht. Dann sitzen die im stadion singen dumbala..?!…. Ach ja , und Gladbach spielt im Europapokal. Also braucht der FC frisches geld um nicht für ewig der Musik hinterher zu laufen. Wenn durch die Pandemie weiterhin keine oder nur ne Handvoll Zuschauer ins Stadion dürfen geht das licht , nicht nur beim FC , sondern für die Vereine die immer noch nicht im hier und heute leben ganz schnell aus.

    • ingman says:

      Frag Mal bei 1860 München nach die kennen sich mit solventen Investoren aus…oder beim HSV…ein Kühne ein Wort….die Fußball-Romantik muss auf anderen Ebenen weg. Dieses ewige rumgejaule….von wegen …wir können NUR in Müngersdorf spielen…das muss weg….man sollte endlich ein neues großes Stadion woanders bauen mit entsprechenden Trainingsanlagen und meinetwegen einem Hotel dran. Dann hat man was für die Zukunft… nämlich irgendwann eine eigenes bezahltes Stadion. Dann kann die ganze Diskussion mit den Grünen usw. abgehakt werden.

      • Gerd1948 says:

        Den Roger von der Leergutannahme? Also seriös und potent ist nicht so einfach. Potent is kla, da kann es nur einen geben. MAX MOOR !!!!!!!!!
        30 Eier, in Worten DREIßIG sind unschlagbare Argumente, aber ihm fehlts an der nötigen Seriösität. Wer ist denn seriös? Zorro…aber wo finden wir ihn? Superman, aber wann fliegt er wieder? Nein, bringt nichts. Lasst uns 112000 alles in Wasserstoff investieren, dann gehört uns weiter der Verein und wir allein bringen ihn in die Spitze.
        P.S. Wenn sich die Wunderheilerin noch mal meldet, seid brav zu ihr, mit ihr geht vllt auch noch was.

  15. DeKa says:

    Die Plätze an den großen Fleischtöpfen sind rar und schon längst verteilt. Wenn man sich dazwischen drängeln will, kommt man um einen Investor nicht herum. Ansonsten balgt man sich nur um die Knochen, die andere übrig lassen. Alles eine Frage, womit man sich zufrieden gibt bzw. geben will.

  16. Ali Perez says:

    Ich halte ganz viel davon, dass man die Kohle, die man für Spieler ausgibt, erwirtschaften muss. Die Hereinnahme von Investoren in den Sport verzehrt diese Leistungsfähigkeit. Denn es ist zu erwarten, dass dann Spieler aus der Substanz finanziert werden. Nichts anderes ist das Geld, dass man aus dem Verkauf seiner Anteile erhält. Und Anteile kann man nur einmal ausgeben. Danach muss die Kohle in die Vereine getrickst werden; siehe PSG, Manchester City usw.
    Wir reden bei der Hereinnahme von Investoren von einem Einmaleffekt, der dann für alle Vereine gilt.
    Man sollte sich da keine Illusionen machen, dass man danach nach den Sternen greift.

      • Ali Perez says:

        Das ist doch kein Grund pro Investor zu sein. Sondern vielmehr, sich von dem Sport abzuwenden, wenn Regeln keine Rolle mehr spielen. Außerdem hast du immer noch nicht begriffen, dass man dieses Geld trotzdem nur einmal ausgeben kann. Und wenn allen Vereinen Investor-Kohle zur Verfügung steht, steigen einfach nur die Preise und am Leistungsvermögen ändert sich nichts. Das muss einem doch klar sein (Logik).

          • Ali Perez says:

            Man kann nicht einfach Geld in die Vereine pumpen, wie einem das als Investor passt. Ganz so einfach ist es dann doch noch nicht. Auch wenn die CAS Regeln gerade für Null und Nichtig erklärt hat.

            Meine wirtschaftliche Kompetenz in Frage zu stellen, wo du gerade beweist, dass du Angebot und Nachfrage nicht verstanden hast; witzig. Wenn alle Vereine einen Investor haben, hebt sich der Vorteil auf. Das ist einfachste Logik.
            Und von welchen Konzernen sprichst du? Okay bei den Bayern sind Konzerne eingestiegen, aber bei vielen Vereinen in Europa handelt es sich um Liebhaberei von einzelnen Personen, die eine Firma/Konzern besitzen.
            Und auch die tarnen ihre Geldflüsse als Sponsoring, was leider nicht verfolgt wird, weil der CEO von PSG als Wächter bei der UEFA installiert wurde.

            Okay; wir können das natürlich genauso machen. Aber ist das dann noch der Sport, den wir sehen wollen?

          • DeKa says:

            Du redest immer von allen Vereinen. Wenn jeder einen milliardenschweren Investor hat, gibt’s natürlich eine Patt-Situation. Aber dem ist nicht so.

          • Ali Perez says:

            Naja…, ob alle Vereine einen milliardenschweren Investor fänden, ist wohl eher unwahrscheinlich. Aber wie kommst du darauf, dass gerade wir einen Investor fänden, der mit dem Geld um sich schmeißen will?

  17. Heinz says:

    Warum versucht man nicht den Trump als Investor zu bekommen ? Wenn man dem erzählt das er ein eigenes Stadion mit seinem Namen bekommt und dieses nur 1 Milliarde kostet wird er bestimmt Merkel als Geschäftsführerin einstellen . Denn spürbar anders ( Trump/FC ) und wir schaffen das, müsste ja dann wohl passen. Es gibt doch einige Milliardäre die nicht mehr wissen wohin mit der Kohle . Amazon , Facebook usw. könnten doch aus der Portokasse dem FC weiter helfen. L0S, mal ran an die Fleischtöpfe…Amazon Stadion usw. was ist daran schlecht. Bei Rewe gibt es nur Eintopf

    • Ali Perez says:

      Man kann auch mal sein Gehirn benutzen und begreifen, dass die Legalisierung von Investoren die Situation für die Vereine nicht verändern wird, weil dann aufgrund der Marktlage die Preise in die Höhe schießen werden. Sämtliche Bundesligisten hätten zwar die Möglichkeit, mehr Kohle zu generieren, aber das Angebot an guten Spielern würde dadurch ja nicht größer werden. Das Mehr an Kohle würde von Spielern und Beratern abgegriffen. Angebot und Nachfrage! Siehe Hertha!!! Alle Vereine und Berater wissen, dass Preetz volle Kassen hat und fordern dementsprechende Ablösen und Gehälter. Und wenn Preetz am Ende nicht gut performt, war das Investorgeld für’n Arsch. Siehe HSV und Kühne!
      Hier wird immer so getan, als wäre die Investorgeschichte ein Selbstläufer. Gleichzeitig stellt man die Kommentartoren, die sich für eine gleichmäßigere Verteilung von Fernsehgeldern stark machen, als Sozialisten hin. Dabei würde diese Maßnahme den Vereinen wirklich etwas bringen, weil kein weiteres Geld in den Markt käme und die Vereine nicht gezwungen wären, ihre Substanz zu verhökern.

      • Gerd1948 says:

        Ich glaub auch, dass sich für die Vereine die jetzt hinten dran sind sich nix zum Guten verändert. Warum sollten bessere Spieler plötzlich nach Mainz, Freiburg, Köln oder Stuttgart gehen???? Die Wirkung des Invests wäre schneller verpufft als man La Paloma sagen kann. Eher setzt man sich der Gefahr wirklicher Söldner aus, die die schnelle Mark riechen und woanders nicht gefragt sind.

      • FC Neukoelln says:

        Man wundert sich halt gerne mal, was an dem, was Ali den ganzen Tag bereits ziemlich schlüssig rüberbringt so schwer zu verstehen sein soll.
        Wir reden hier von Wettrüsten und wissen alle, wie sinnlos das ist. Wie wenig eine reine Materialschlacht noch mit sowas wie Sportsgeist zu tun hat. Wie viel von seiner ursprünglichen Idee, wegen der wir alle zum Fussball gefunden haben, dabei auf der Strecke bleibt. Und dennoch wird das immer wieder ernsthaft als alternativlos dargestellt. Was für ein Quatsch.
        Hier ein Werbefilm von 1951, der Kindern nahelegen sollte, wie man einem atomaren Erstschlag begegnet. Alles kein Problem! Man muss sich nur ducken und verschanzen – duck and cover! Das lief damals als Bildungsprogram in den Kinos rauf und runter. Die Atombombe war damals… alternativlos!
        https://www.youtube.com/watch?v=IKqXu-5jw60&list=PLC7BF5B17BC504A42

        • Dieter says:

          schlüssig ist das immer für die Leute die gleicher Meinung sind, wie kommt das nur Neukölln ? Nix ist auch nur ein Stück schlüssig. Es ist hier die ganze Zeit die rede davon das der FC zu den Vereinen mit großem Marktetingvolumen gehört und daher eher profitieren würde, nicht wie Ali behauptet jeder Verein kann davon profitieren, wer will das auch schon ? Schlüssig ist das ein Verein wie der 1 FC Köln für Investoren eine x fache Werbekapitalisierung bedeutet wie etwa Bayer Leverkusen oder der VFL Wolfsburg, weil er eine größere Reichweite hat, im Ausland wie im Inland. bei Ali wie bei dir klingt immer das ‚alle sind gleich‘ druch, Nein ,das Gegenteil ist der Fall. Alternativlos, das ist eher ein Spruch den wir in Bezug auf politische Korrektheit von regierungsparteien und sonstigen vertretern derzeitigem Schwachsinn hört. Alternativlos ist garnichts im Leben ! Und wie Gerd sagt, die Vereine die hinten stehen werden sich damit nciht verbessern könne, nur eine Ergänzung, die großen Vereine die hinten stehen schon ! Und Alis Ansicht das die Marktpreise nur steigen, die steigen wenn die Einnahmen aller steigen, aber nicht wenn einieg Großinvestoren gezielt Vereine picken, das war ja bisher auch nicht so ! Nur in England wo selbst der Aufsteiger nach Gießkanne 120 Mio bekommt ,. da steigen die Marktpreise !

          • FC Neukoelln says:

            Und das Ende der Fahnenstange ist dann bitte was? Weil – auf einen Investor kann ich mit meinem „PIlle-Palle-Unternehmen“ (DeKa) ja locker einen Groß-Investor ran bringen. Worauf ich dann natürlich als Global Player par excellence einen Sehr-Groß-Investor an der Hand hätte. Alles wie gesagt kein Problem. Sollten dann noch irgendwelche Zweifel aufkommen – hier ist die Nummer von meinem Mega-Investor, Giga-Investor, Ultimate Investor und natürlich die vom Endboss. Hier ist die Nummer von Chuck Norris.

            Ok, ich kann ihn mir nicht verkneifen. Aber der Adorf muss ab und zu einfach mal zitiert werden:
            https://www.youtube.com/watch?v=LdQyQLs2THM

            Dieter gib mal Deine Bankverbindung. Mal sehen was es braucht, damit Du mir endlich recht gibst :-)))

          • Ali Perez says:

            Dieter, meine Meinung ist nicht alternativlos. Wie kommst du darauf? Ich bin kein Dogmatiker. Dich stört doch nur, dass du mich nicht widerlegen kannst. Deine Behauptung, dass einzelne Vereine die Marktpreise für gute Spieler nicht nach oben getrieben hätten, stimmt einfach nicht. Viel schlimmer, heute muss man für einen Mitläufer mindestens 10 Mio bezahlen, weil ein Neymar 200 Mios oder ein Sancho 100 Mios wert sein soll. Mal ganz abgesehen von den Gehältern, die von diesen Clubs bezahlt werden. Diese Clubs sind der Gradmesser für die anderen. Und wenn der Rest der Clubs bei dem Spielchen mitmachen können, wird die Situation sicher nicht besser werden. Das ist einfache Logik. Nicht alternativlos, aber unwiderlegbar.

  18. Norbert Neuheisel says:

    Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen einem Sponsor, wie Rewe, und einem Investor, wenn es um Leistung geht. Wenn diese nicht stimmt, verringern beide ihre Investitionen in den Verein. Außerdem sitzen Vertreter der Sponsoren auch in den Aufsichtsräten der Vereine. Warum also nicht gleich einen Investor nehmen, der bereit ist mehr zu investieren?

    • FC Neukoelln says:

      Kapitalismus funktioniert ja noch nicht einmal im gegenwärtigen Kapitalismus. In seinen schwächsten Momenten ist es ja nicht etwa der freie Markt, der sich selbst zu schützen imstande ist, sondern wie immer der staatliche (sozialistische!) Rettungsschirm – aktuell mit einem Volumen von mehreren hundert Milliarden Euro allein in Deutschland.
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