Budget für Wintertransfers: FC kann im Januar noch mal nachlegen

Thomas Kessler auf der Mitgliederversammlung 2025. (Foto: Bucco)
Thomas Kessler auf der Mitgliederversammlung 2025. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat einen gewaltigen Kader-Umbruch im Sommer vollzogen. Dennoch können die Geißböcke im Winter noch einmal nachlegen, sollte es nötig werden.

Viel Geld hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bewegt. Rund 25 Millionen Euro gab der FC an Ablösesummen für neue Spieler aus. Dafür kassierten die Geißböcke aber auch über zwölf Mio. für Damion Downs, Max Finkgräfe und Steffen Tigges. Zudem winken weitere Zahlungen für Jonas Urbig, dessen Ablöse schon jetzt auf über acht Mio. gestiegen ist – und auf über zehn Mio. anwachsen kann.

Da der FC ursprünglich – ohne mögliche Transfereinnahmen – mit einem Ausgabenbudget von zwölf Mio. Euro geplant hatte, liegen die Geißböcke nach dem intensiven Transfersommer genau im Rahmen. Die Verantwortlichen gingen kein Risiko, sondern hielten sich trotz der investierten 25 Mio. Euro an die Prämisse, finanziell operativ gesund zu bleiben.

Millionenbetrag im Winter verfügbar

Das bedeutet: Der FC wird nach aktuellem Stand auch in der Saison 2025/26 einen Gewinn verzeichnen. Das hat Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff auf der Mitgliederversammlung bestätigt. Dieser soll erneut im mittleren, einstelligen Millionenbereich liegen. Was Türoff nicht sagte: Diese Planung sieht vor, dass der FC auch im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden kann.

Sportdirektor Thomas Kessler weiß bereits, dass die Geißböcke noch einmal einen Millionenbetrag zur Seite gelegt haben, um im notwendigen Fall den Kader auch im Januar noch einmal zu verstärken. Wie groß die Summe genau ist, wurde zunächst nicht bekannt. Jedoch hat man intern klar gestellt: Der Klassenerhalt muss gelingen, und sollte dieser trotz des guten Saisonstarts nach 15 Spieltagen (bis Weihnachten) unsicher erscheinen, wäre man bereit nachzulegen.

FC hat noch finanzielle Mittel

Kessler selbst hatte auf der Mitgliederversammlung erklärt, es müsse eine neue Nüchternheit und Klarheit bei der Kaderplanung einziehen. Und das bedeute auch, dass der FC immer wieder Spieler verkaufen werde – wie Downs und Finkgräfe im Sommer –, um wieder neue Spieler holen zu können. Aber auch aus eigener Kraft will der FC in der Lage bleiben, Spieler wie Isak Johannesson und Rav van den Berg verpflichten zu können.

Mit letzteren beiden Transfers hatte der FC in diesem Sommer ein Ausrufezeichen gesetzt und hofft, dass das Duo den FC nicht nur zum Klassenerhalt führen wird, sondern in Zukunft auch hohe Ablösesummen beim Weiterverkauf generieren wird. Im Winter aber wird es darum gehen, den Kader noch einmal nachzujustieren. Und seit Samstag ist klar: Der FC hat dafür auch die finanziellen Mittel zur Verfügung und seine Möglichkeiten in dieser Saison noch nicht erschöpft.

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