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Gisdol warnt: „Es wird hart für die Jungs“


Die Profis des 1. FC Köln werden sich auf eine knackige Vorbereitung einstellen müssen. Bis zum Saisonstart in fünf Wochen werden die Spieler körperlich wie taktisch hart arbeiten müssen. Diese Drohung gab Markus Gisdol seiner Mannschaft bereits mit auf den Weg. Dabei haben sich die Spieler die harte Vorbereitung selbst zuzuschreiben. 

Köln – Wenn Markus Gisdol seine Spieler heute zum ersten Mal wieder auf den Trainingsplatz bittet, bleiben der Mannschaft fünf Wochen bis zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison im DFB-Pokal. Eine Woche später folgt bekanntermaßen der Bundesliga-Auftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim (hier geht’s zum kompletten Spielplan).

Während andere Vereine bereits wieder seit mehreren Tagen im Mannschaftstraining stehen, sehen sich die Geißböcke der Kritik ob des späten Trainingsstarts zu unrecht ausgesetzt. „Ein toller Saisonstart hängt nicht von der Länge der Vorbereitung ab“, ist sich Markus Gisdol sicher. Überhaupt war der 50-jährige bei seinen vorherigen Station nicht damit aufgefallen, seine Mannschaften wochenlang auf die kommende Saison vorzubereiten. „Ich bin ein Freund kompakter Vorbereitungen“, erklärte der Schwabe und kündigte für seine Spieler an: „Es wird hart für die Jungs.“ Daran dürften die Profis selbst wohl kaum einen Zweifel hegen, klagten einige doch bereits nach dem Winter-Trainingslager in Benidorm über die härteste Vorbereitung, die sie in ihren Karrieren bisher mitgemacht hätten.

Schwerpunkte nach dem Trainingslager abgearbeitet

Zwar habe man sich beim FC durchaus überlegt, bereits zehn Tage eher wieder zusammenzukommen, doch am Ende entschied man sich auch aufgrund der Erfahrungen aus der Corona-Unterbrechung für die kompakte Vorbereitung. Das Training in Kleingruppen habe dabei gezeigt, dass die Mannschaft lieber kürzer und dafür härter arbeite. Nun wollen die Geißböcke fünf Wochen lang den Fokus voll auf den Saisonstart richten, anstatt während einer längeren Vorbereitung möglicherweise die Geduld und die Konzentration zu verlieren. Zwölf Tage lang werden die Kölner dafür nun zunächst am Geißbockheim für ihr zweites Bundesliga-Jahr in Folge schuften. Danach geht es für zehn Tage ins Trainingslager nach Donaueschingen. Dann sollen die wichtigsten Weichen bereits gestellt sein, sodass es in den verbleibenden zwei Wochen bis zum ersten DFB-Pokalspiel nur noch um den Feinschliff geht. „Wir werden die großen Schwerpunkte bis nach dem Trainingslager abgearbeitet haben.“ Das heißt auch, dass die Spieler von Samstag an in den nächsten drei Wochen hart werden arbeiten müssen. Aufgrund der beiden Länderspiele Anfang September wird der FC dann voraussichtlich ohnehin noch einmal einen kleinen Break haben, wenn der ein oder andere Spieler mit seiner Nationalmannschaft unterwegs sein wird.

Verantwortliche werden Spieler genau beobachten

Eine wichtige Baustelle dürfte während der Vorbereitung auch die Arbeit am Tempo sein. „Geschwindigkeit ist ein ganz zentrales Thema in der Bundesliga“, machte Gisdol deutlich und ließ damit auch durchblicken, weshalb der aus Hannover zurückgekehrte Jannes Horn beim FC wieder eine Chance erhalten soll. Der Linksverteidiger gilt als enorm temporeich und hat in der Zweiten Liga eine ordentliche Entwicklung genommen. Dass das Tempo jedoch nicht das einzige entscheidende Kriterium darstellt, hat derweil die Personalie Kingsley Schindler gezeigt. Der Rechtsaußen gehörte ebenfalls zu den schnellsten Spielern im Kader von Markus Gisdol, wurde nun aber mangels Perspektive auf Spielpraxis in die Zweite Liga verliehen. Ein Schicksal, das bis zum Saisonstart auch noch andere Spieler treffen könnte. So machte Geschäftsführer Horst Heldt deutlich, dass man genau beobachten werde, wer den eingeschlagenen Weg mitgehe und in der Vorbereitung voll mitziehe.

4 Kommentare
  1. Harley says:

    Was soll denn da hart sein ? Vormittags 2 Std. Inclusive Anreise Sackhüpfen, am Nachmittag nochmals das gleiche. 20 Std. Woche bei Sonnenschein und Goldsteak essen. Toll . Die Spieler sollen mal hier im GBK reinschauen dann sehen sie Härtefälle. Experten mit und ohne Alkoholkonsum können und wissen wo der Most der Bartel holt. Scheinwelt.

  2. Bob Brown says:

    Regeros, wer nicht Ackert und mitzieht sitzt draußen.
    Und wenn wir mit 6 Jugendspielern spielen müssen.
    Die faulen müssen aussortiert werden, die ziehen doch alle mit runter.
    Jeder kennt das, wenn 2-3 Leute auf der Arbeit sich auf den Schultern der anderen ausruhen geht die Leistung des gesamten Teams den Bach runter.
    So langsam muss mal durchgegriffen werden

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