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Mediendirektor Tobias Kaufmann verlässt den 1. FC Köln


Der 1. FC Köln und Tobias Kaufmann gehen in Zukunft getrennte Wege. Nach sieben Jahren als Leiter der Abteilung Medien/Kommunikation verlässt Kaufmann den Verein. Dies bestätigte Präsident Werner Wolf am Mittwochabend. 

Köln – Kaufmann war seit 2013 Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation am Geißbockheim und übernahm die Position von Gerd Koslowski. Zuvor war der Mediendirekor beim Kölner Stadtanzeiger beschäftigt. Während des virtuellen Mitgliederstammtisches gab FC-Präsident Werner Wolf nun die Trennung bekannt. Kaufmann werde sich in Zukunft neuen Herausforderungen widmen, hieß es von Seiten der Geißböcke.

Als Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation war Tobias Kaufmann unter anderem für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Geschäftsführung sowie den Vorstand zuständig. Ein Nachfolger steht bislang noch nicht fest.

26 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Ich fands jedenfalls doof, dass der Express die Headline heute hatte, dass sie ein Mitglied rausgeschmissen haben. Glatte Lüge. Sorry Dieter, zu dem Vorgang möcht ich mich nicht äussern. Ich hab da zwar ne Meinung zu , aber ich möcht da keine Körner mit vergeuden, wer da jetzt was mit Kalkül initiiert hat oder nicht. Mit den Trikots seh ich das aber wie du, weniger ist mehr, ich hab die weißen Trikots damals geliebt. Ok, die Sponsoren wollen was sehen für ihr Geld. Die 60er Jahre Trikots waren am besten + das Trikot des Pokalfinales gegen die Kackbauern.

  2. FC Neukoelln says:

    Im kicker ist der Beitrag übrigens sehr viel ausführlicher. Vor dem Hintergrund diverser Möglichkeiten zur Spekulation birgt der Rauswurf zumindest theoretisch eine gewisse Brisanz:
    Ging es um das Trikot (wobei ich nicht glaube, dass das seine finale Zuständigkeit war)? Die Reaktion auf die Kündigung eines Vereinsmitgliedes? Ging es um ein Tête-à-Tête mit „dem Langhaarigen“? Hat „der Klüngel“ geklüngelt? Und dann bei Kaufmann geklingelt?
    https://www.kicker.de/781754/artikel/koeln_trennt_sich_ueberraschend_von_kaufmann

  3. Klio says:

    Der Kicker schreibt mehr zum Hintergrund: https://www.kicker.de/781754/artikel/koeln_trennt_sich_ueberraschend_von_kaufmann

    Der Artikel ist unbedingt zu empfehlen. Man bekommt leider wieder das Gefühl, dass nach Gutsherrenmanier von grauen Eminenzen ohne Rücksicht auf den FC (gerade jetzt in dieser schwierigen Situation) nach persönlichen Befindlichkeiten mit zweifelhaften Methoden gearbeitet wird.

    Eine sehr kompetente Führungskraft muss den FC verlassen, obwohl er äußerst erfolgreich gearbeitet hat, beliebt bei Mitarbeitern ist und von den direkten Vorgesetzten sehr geschätzt wird. Auch der Vorstand betont, dass die Trennung schwerfiele.

    Kaufmann lag aber „mit den Vorsitzenden des einflussreichen Mitgliederrates des FC, Stefan Müller-Römer und Carsten Wettich, argumentativ häufiger über Kreuz“. Kaufmanns direkte Vorgesetzte, die Geschäftsführung, wäre eigentlich für eine Entlaśsung zuständig. Die Geschäftsführung war – wie gesagt – wohl zufrieden mit seiner Arbeit. „Allerdings: Die Satzung des 1. FC Köln sieht vor, dass der Vorstand die komplette Geschäftsführung hätte entlassen können, wäre aus dieser Etage eine Weigerung gekommen.“

    Die sofortige, teure Trennung vom Mediendirektor zu einer sehr ungünstigen Zeit (vor der Saison stehen die wichtigen Medientermine an). Irgendwelche erkennbaren Probleme mit seiner Arbeit nicht erkennbar. Mir wird richtig übel.

  4. Bönnscher Bock says:

    Der „Oberste Religionsrat“ Müller-Römer + Wettich hat also wieder zugeschlagen.
    Was schon bei der letztjährigen MV als offenes Geheimnis durch die Halle geisterte (nebst unseren Witzeleien, dass Haubrichs vom Bildungsmagazin „Express“ schon in den Startlöchern steht),
    haben die Beiden nun also durchgezogen.
    Da ist es auch praktisch, wenn man im Gemeinsamen Ausschuß faktisch 3 Stimmen statt der satzungsgemäß 2 Stimmen aus dem Mitgliederrat hat. Wie auch das „satzungsgemäße“ Hin- und Herhüpfen zwischen Mitgliederratvorsitz und Aushilfs-Vorstandsposten hilft, sich die Deutungshoheit über die Ausrichtung des Vereins zu erhalten.
    Wenn dann auf der kommenden MV die Schlaftablette Carstilein mit den Stimmen von M.-Römers Jüngern zum Vizepräses gekrönt werden wird, ist der Status Quo besiegelt.
    Auf eine mögliche virtuelle MV / Abstimmung wird man sich da nicht einlassen (da gehe ich jede Wette ein), da könnten ja über 80k Stimmberechtigte für völlig „falsche“ Wahlergebnisse sorgen.
    Nein, das machen dann doch besser die 2% der Mitgliederschaft -im wesentlichen bestehend aus M.-Römers „Hilfstruppen“ ;)) – im Saal in „satzungsgemäßer demokratischer“ Wahl.
    Wer sich gestern abend den virtuellen Stammtisch auf Youtube angetan hat,konnte live verfolgen wie sich der „erlauchte“ Kreis aus dem effzeh forum im Top Chat sich vor Freude über die Kaufmann-Entlassung offen einen abgewedelt hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=ZF2F1NuYX2Y&feature=youtu.be&ecmUid=435C5E4EDEFBC939556A8013B1C6B9AE21983CE662632524027A678DA58C39C2

    Wer könnte jetzt noch stören beim Sich-Den-Effzeh-Unter-Den-Nagel-Reißen??
    Ach ja, der GF Finanzen, im effzeh forum liebevoll mit dem Kosenamen Clewehrle bedacht.
    Die Messer sind schon länger gewetzt.

  5. Jose Mourinho says:

    Wer immer noch nicht merkt, was da läuft, will es nicht sehen. MR und sein Mitgliederrat entsorgen im Stile banananrepublikanischer Diktatoren alle unliebsamen Leute aus dem Club und installieren dafür Leute aus der eigenen Laientruppe. Da wird Herr Wettich nach nur wenigen Wochen ungezählt aber bezahlter Vorstand und rückt dann demnächst ganz nach. Schon sind 100000 für die Nebentätigkeit auch im Sack. Für den Mediendirektor hat die langhaarige Eminenz sicher auch schon einen befreundeten Kandidaten an der Hand.

  6. Mokele Mbembe says:

    Das Verhalten der Klubführung ist sicher diskussionswürdig, wieder mal…

    Die Personalie Kaufmann habe ich als langjähriger ksta-Leser allerdings nie verstanden. Ständig politische Meinungskommentare, die für mich an Propaganda grenzten. In den Kommentarbereichen (die es damals noch gab) wurden die inhaltlichen Schwächen dann jedesmal seziert, was aber keinerlei Besserung brachte. Wenig verwunderlich ist daher auch die Nähe zu den Wutbürgern der „Achse des Guten“. Wie passt das eigentlich zur FC-Charta?

    • Gerd1948 says:

      Endlich mal einer, der auch was gegen zu argumentieren hat. Danke dafür. Hier wird ständig und ohne Hintergrundwissen jede, ja schon diskussionswürdige Entscheidung der Klubführung dem MR ( Kürzel heißt immer noch Mitgliederrat) in die Schuhe geschoben. Weils eben so passt und nicht weil irgendjemand hier was genaueres weiß. Bezeichnend, dass noch niemand Stellung zu Mokele’s Stellungnahme genommen hat.

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