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Sörensen kehrt doch zurück – Bornauw-Berater beim FC


Am Rande des Testspiels des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg (0:3) hat sich Ex-Bundesliga-Profi Daniel van Buyten mit den FC-Verantwortlichen getroffen. Der Berater von Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw soll jedoch lediglich privat zu Besuch am Geißbockheim gewesen sein, beteuerte FC-Sportchef Horst Heldt auf GBK-Nachfrage. Derweil bestätigte Heldt überraschend, dass Frederik Sörensen bald wieder mit dem FC trainieren wird.

Köln – Daniel van Buyten brachte Sebastiaan Bornauw im Sommer 2019 zum 1. FC Köln. Nun schaute der heutige Berater beim FC vorbei und unterhielt sich nach dem Test gegen Wolfsburg noch länger mit seinem Schützling. Bornauw besitzt noch bis 2024 einen Vertrag bei den Geißböcken. Aktuelle Wechselambitionen hatte der Belgier jüngst verneint. Es dürfte sich daher wohl nur um einen turnusmäßigen Austausch zwischen Verantwortlichen, Spieler und Berater gehandelt haben.

Dennoch wird sich noch etwas auf der Position des Innenverteidigers tun. Denn Horst Heldt bestätigte am Samstag, dass Frederik Sörensen zu den Geißböcken zurückkehren wird. Zumindest erklärte der Sportchef, dass der FC den Dänen bald im Training der Kölner zurückerwartet. „Bei ihm ist eine Rückkehr geplant“, sagte Heldt. „Anfang September erwarten wir ihn ausgeruht zurück. Das genaue Datum ist mit dem Trainerteam besprochen.“ Sörensen soll am 7. September zum Coronatest am Geißbockheim erscheinen, anschließend die medizinischen Untersuchungen absolvieren und dann ins Training einsteigen. Es scheint also, als wollten die Verantwortlichen sich den Innenverteidiger doch noch mal persönlich anschauen, ehe man darüber entscheidet, wie es mit dem 28-jährigen weitergeht. Zuletzt hatte alles nach einem sofortigen Abschied ohne Rückkehr nach Köln ausgesehen.

Sobiech muss Wechsel nur noch zustimmen

Dass Sörensen eine andere Rolle in Köln spielen könnte als weitere potentielle Abgänge, zeigt der Unterschied zu Louis Schaub und Lasse Sobiech. Während Sörensen nach seinem Urlaub in den Kölner Trainingsbetrieb einsteigen wird, bleiben Schaub und Sobiech weiter freigestellt. „Es bleibt dabei, dass ein Verein an Schaub Interesse hat, der Kader des Vereins ist aber weiter zu groß“, sagte Heldt. „Alle können es sich vorstellen, alle Rahmenbedingungen sind klar, der Verein hat aber noch keine Klarheit schaffen können.“ Bei Schaub hängt es also nur noch an der personellen Situation des aufnehmenden Vereins. Bei Sobiech dagegen muss der Spieler nur noch Ja sagen. „Bei Sobiech habe ich mich mit Interessenten ausgetauscht. Wir wären von Vereinsseite klar, jetzt muss Lasse entscheiden.“

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