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Warten auf Vollzug bei Zieler – Risse spricht mit der Viktoria


Der erste Neuzugang beim 1. FC Köln lässt weiter auf sich warten. Die Mannschaft der Geißböcke trainierte am Montag personell unverändert. Während Ron-Robert Zieler am heutigen Tag nicht mehr beim FC erwartet wird, könnte sich die Zukunft von Marcel Risse in den nächsten drei Tagen entscheiden. Es deutet sich eine Kölner Lösung an.

Köln – Als die FC-Profis am Montagmorgen um kurz vor zehn ins Franz-Kremer-Stadion stapften, um dort hinter verschlossenen Türen zu trainieren, waren alle Spieler bis auf Anthony Modeste an Bord. Der Franzose trainiert weiterhin individuell. Was genau den Angreifer plagt, ist bislang nicht bekannt. Neben den Corona-Infizierten und den Freigestellten fehlte darüber hinaus niemand.

Ob und wann Ron-Robert Zieler dieser Trainingsgruppe angehören wird, ist noch offen. Am Vormittag sickerte am Geißbockheim lediglich durch, dass am Montag weder Zu- noch Abgänge bekannt gegeben werden. Dabei hatte am Sonntag vieles danach ausgesehen, als ob der Torhüter von Hannover 96 schon zu Wochenbeginn bei seinem Jugend-Klub aufschlagen könnte. Woran es noch hakt, ist nicht bekannt. Klar scheint aber, dass sich der Deal auf der Zielgeraden befindet.

Viktoria rüstet sich für den Angriff nach oben

Auch bei Marcel Risse kommt Bewegung in einen möglichen Transfer. Der Rechtsaußen soll für ein Jahr verliehen werden und könnte dafür womöglich in Köln bleiben. Das Interesse von Viktoria Köln am 30-jährigen ist verbrieft, entsprechende Informationen der Kölnischen Rundschau kann der GEISSBLOG.KOELN bestätigten. Demnach soll es in dieser Woche ein Treffen zwischen dem Spieler, seinem Berater Volker Struth und den Viktoria-Verantwortlichen geben.

Mit dabei wäre dann auch Viktoria-Geldgeber Franz-Josef Wernze, der zur neuen Saison noch einmal die Schatulle geöffnet hat: Der rechtsrheinische Klub aus Höhenberg will fraglos in der kommenden Drittliga-Spielzeit oben mitspielen und hat mit Torhüter Sebastian Mielitz (ehemals Werder Bremen), Maximilian Rossmann (kommt aus der holländischen Eredivisie), Rene Klingenburg (Dynamo Dresden) und Jeremias Loch (Wehen Wiesbaden) bereits vier höherklassige Spieler verpflichtet, mit denen der Angriff ins obere Drittel gelingen soll. Zudem kam mit Lucas Cueto ein ehemaliges FC-Talent. Risse wäre der mit Abstand namhafteste Neuzugang, für den sich die Viktoria finanziell erheblich und über Drittliga-Maßstäbe hinaus strecken müsste. Dem Vernehmen nach soll gar über einen Verbleib Risses bei der Viktoria im Fall eines Aufstiegs in die Zweite Liga gesprochen werden. Noch in dieser Woche sollen die Gespräche abgeschlossen werden – in die eine wie die andere Richtung.

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