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Drei Neue gleich wieder weg? Andersson kündigt Gespräch an


Die anstehende Länderspielpause nach dem Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach ist Chance und Risiko zugleich für die Geißböcke. Eigentlich wollen und müssen sich die Kölner in ihrer neuen Formation einspielen. Andererseits drohen gleich drei Neuzugänge direkt wieder auf Reisen zu gehen, sofern sie tatsächlich zu ihren Nationalmannschaften reisen müssen. Sebastian Andersson will daher das Gespräch mit seinem schwedischen Trainer suchen.

Köln – Drei Spiele in sieben Tagen, diesen Länderspiel-Wahnsinn soll Sebastian Andersson zwischen dem 8. und 14. Oktober über sich ergehen lassen. Mit dem schwedischen Team geht es erst in einem Freundschaftskick daheim gegen Russland, danach in der Nations League nach Kroatien und Portugal. Mindestens das Spiel in Lissabon würde in einem Risikogebiet stattfinden, aber auch andere Kölner Nationalspieler wie Salih Özcan und Sebastiaan Bornauw wären betroffen. Zudem müssen Ondrej Duda und Dimitris Limnios womöglich zu ihren Nationalteams, weshalb mit Andersson drei der vier neuen Offensivkräfte gleich wieder im Training fehlen würden.

Daher kündigte Sportchef Horst Heldt bereits an mit den jeweiligen Instanzen Kontakt aufzunehmen, um positive Corona-Fälle bei den Geißböcken künftig zu vermeiden. Özcan und Tim Lemperle zum Vorbereitungsauftakt und Limnios während der ersten Länderspielpause hatten sich bereits infiziert. Weder will der FC die Gesundheit seiner Spieler Gefahren ausgesetzt sehen, noch können sich die Geißböcke es erlauben im Zweifel auf einen oder mehrere Spieler nach der Länderspielpause zu verzichten, weil sie sich bei ihren Nationalteams angesteckt haben.

„Ich werde mit dem Nationaltrainer sprechen, wie es laufen soll wegen Corona. Das müssen wir noch sehen“, sagte Andersson daher am Mittwoch den Reportern am Trainingsgelände. „Ich persönlich weiß nicht, ob es ein Risiko gibt.“ Die Drei-Länder-Tour der Schweden ist jedenfalls in einer Zeit wieder steigender Fallzahlen und wieder sich schließender Grenzen ein Risiko für Spieler und Verein. Das Problem: Der FC kann gegen die Nominierungen grundsätzlich nichts ausrichten, auch die Spieler können sich einer Reise nicht einfach verweigern. Eine Lösung wurde bislang nicht gefunden. Das Motto offenbar: The show must go on.

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