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Bornauw sauer: „So darf es nicht weitergehen“


Der Frust sitzt tief, der Fehlstart des 1. FC Köln mit zwei Spielen und null Punkten ist perfekt. Das hatten sich die Geißböcke anders vorgestellt. Besonders die einfallslose Spielweise beim 0:1 (0:0) gegen Arminia Bielefeld erschreckte die Beobachter. Auch das Abwehrverhalten vor dem Gegentor wirft Fragen auf. Die Stimmen zum Spiel.

Aus Bielefeld berichtet Sonja Eich

Sebastiaan Bornauw: „Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit ok gespielt haben. Dann bekommt Bielefeld eine Chance und macht das Tor. Wir hatten nur einen Torschuss, das ist zu wenig. Hinten standen wir kompakt, aber nach vorne ist das zu wenig. Das liegt nicht nur an der Offensive, das liegt an uns allen. Wir müssen uns definitiv verbessern. So darf es nicht weitergehen. Im nächsten Spiel müssen wir besser werden.

„Ich denke, es war kein Torwartfehler“

Rafael Czichos: „Wir wussten, dass es hier sehr schwer wird. Wir haben uns in jeden Zweikampf reingeschmissen. Beide Mannschaften haben sich kaum Chancen erarbeitet und dann verlieren wir am Ende hier durch so ein Tor – das ist extrem bitter. Wenn du zwei Spiele verlierst, hast du Probleme in allen Mannschaftsteilen. Wir haben vier Gegentore in zwei Spielen bekommen. Ich kann keinem Mannschaftsteil grundsätzlich die Schuld zu schieben. Insgesamt war es zu wenig. Ich nenne es jetzt keinen Fehlstart, ich nenne es beschissen. Ein Ball reicht, um uns auszuhebeln. Aus diesem Winkel darf der Ball eigentlich nicht reingehen, aber wir dürfen auch nicht mit so einem langen Ball ausgehebelt werden. Ich denke es war kein Torwartfehler, es war ein Defensivfehler.“

Jannes Horn: „In der ersten Hälfte gab es wenig Torchancen, das Spiel fand eigentlich nur im Mittelfeld statt. Das wir das Spiel am Ende so verlieren nervt einfach extrem. Jetzt fahren wir mit 0 Punkten nach Hause. Wir ärgern uns tierisch, aber ab morgen gilt die volle Konzentration auf das nächste Spiel. Ich muss mir das Tor nochmal angucken. Ich denke, dass wir zu hoch rausgeschoben haben und nicht offen zum Geschehen gestanden haben. Da steht keiner gut von uns hinten. Das Spiel müssen wir jetzt analysieren, unsere Lehren daraus ziehen und ab morgen wieder angreifen. Wir haben uns nicht vorgestellt, mit zwei Niederlagen zu starten. Es heißt aber auch nicht, dass wir jetzt schon abgestiegen sind. Unser Ziel ist und bliebt nur der Klassenerhalt.“

„Ich dachte, das Spiel läuft auf ein 0:0 hinaus“

Markus Gisdol: „Glückwunsch an Bielefeld und Uwe Neuhaus. Es sah lange Zeit nicht so aus, als ob wir das Spiel hier verlieren würden. In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaft weitestgehend neutralisiert. Beide haben sich schwer getan Torchancen herauszuspielen. In der zweiten Hälfte hatte ich den Eindruck, dass wir besser im Spiel waren. Wir waren aber nicht durchschlagskräftig genug. Wir haben ein Tor aus keiner Torchance bekommen. Wir erkennen die Situation dann zu spät. Zu dem Zeitpunkt war das Tor sehr überraschend und für uns unglücklich. Wir konnten dann nicht mehr gegenlenken. Ich dachte, das Spiel läuft auf ein 0:0 hinaus. Leider haben wir jetzt aus den beiden Spielen, in denen wir beide hätten punkten können, mit leeren Händen da.“

Uwe Neuhaus: „Ich kann Markus Gisdol zustimmen. Das Spiel war geprägt durch Einsatz und Kampf, wenig durch klare Kombinationen Richtung Torabschluss. Es gab insgesamt nur wenig Aktionen im Strafraum. Wir sind am Ende sicherlich der glückliche Sieger, mit der Aktion, die zum Tor geführt hat. Das sind die Eigenschaften, die wir immer in die Waagschale werfen müssen.“

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