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Hector zur Pause raus: „Ihm war es nicht gut“


Der 1. FC Köln musste bei der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Arminia Bielefeld frühzeitig seinen Kapitän vom Feld nehmen. Nach einem Zusammenprall mit Anderson Lucoqui sah Jonas Hector nicht nur die Gelbe Karte, sondern zog sich aller Voraussicht nach auch eine Gehirnerschütterung zu. 

Aus Bielefeld berichtet Sonja Eich

Es war eine unglückliche Situation, für die Jonas Hector in der 17. Minute die Gelbe Karte sah. Der Kapitän kam gegen den Bielefelder Linksverteidiger Anderson Lucoqui deutlich zu spät, bekam im Zweikampf dafür aber den Fuß des Gegenspielers an den Kiefer. Der 29-jährige blieb zunächst benommen wirkend liegen, konnte dann nach längerer Behandlung aber erstmal weiterspielen. Insgesamt wirkte Hector jedoch in Durchgang eins nicht wirklich auf der Höhe und konnte das Spiel seiner Mannschaft kaum in geordnete Bahnen lenken. Zur Halbzeit nahm Trainer Markus Gisdol den Mittelfeldspieler schließlich auch vom Feld und brachte Dominick Drexler in die Partie. Elvis Rexhbecaj rückte derweil für Hector auf die Sechs.

Verdacht auf Gehirnerschütterung: Hector vorsichtshalber runter

Nach dem Spiel erklärte der Trainer auch den genauen Grund für die Auswechslung seines Kapitäns: „Ihm war es nicht gut in der Halbzeit“, sagte Gisdol. „Ihm war schwindelig und er fühlte sich nicht wohl. Dazu war ihm auch noch schlecht und da muss man ja ein bisschen vorsichtig sein“, deutete der 51-jährige den Verdacht auf eine Gehirnerschütterung hin. Ob sich die Diagnose bestätigen wird, dürfte erst eine genauere Untersuchung in Köln zeigen. Sollte sich Hector jedoch wirklich eine Gehirnerschütterung zugezogen habe, dürfte sein Einsatz am kommenden Wochenende im Derby gegen Borussia Mönchengladbach stark auf der Kippe stehen. Je nach Schweregrad könnte der Kapitän einige Tage bis Wochen ausfallen.

 

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