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Nach Cordoba-Beben: Kommt Andersson von Union Berlin?


Hat der 1. FC Köln bereits einen Nachfolger für den abwanderungswilligen Jhon Cordoba in der Hinterhand? Wie der kicker berichtet, stehen die Geißböcke vor der Verpflichtung von Sebastian Andersson von Union Berlin. Die Eisernen verzichteten ebenso wie der FC auf den Einsatz ihres Stürmers im DFB-Pokal. Ein Hinweis, dass der Deal kurz vor dem Abschluss steht?

Köln – Es passt alles zusammen. Wie der GEISSBLOG.KOELN berichtete, will der 1. FC Köln Jhon Cordoba erst abgeben, wenn ein Nachfolger gefunden ist. Wie der Express berichtete, sollen die Geißböcke zum Wochenende zwei Transfers praktisch perfekt gemacht haben. Am Samstag kam es dann zum großen Beben in Köln: Jhon Cordoba fehlte in der Startelf der Geißböcke und stand nur der Form halber im Kader. Sein Wechsel zu Hertha BSC wird immer konkreter. Derweil könnte Cordobas Nachfolger beim FC ebenso aus Berlin kommen: Sebastian Andersson von Union Berlin stand nicht im Kader der Eisernen für das Pokalspiel gegen Karlsruhe. Zwar war der Angreifer zuletzt angeschlagen gewesen. Doch Gleiches galt auch für Cordoba.

Schließt sich also in den nächsten Tagen der Kreis und beendet das lange Warten auf Neuzugänge beim 1. FC Köln? Zwar formulierte der kicker das Kölner Interesse an dem Schweden noch als „Fühler ausgestreckt“. Tatsächlich könnten die Gespräche jedoch schon deutlich weiter sein, sollte der FC tatsächlich bereits zwei Transfers in trockene Tücher gebracht haben. Sportchef Horst Heldt wollte womöglich vermeiden, im Falle eines Cordoba-Wechsels erst nach dessen Bekanntwerdens in Verhandlungen mit anderen Klubs über einen Nachfolger zu treten. Dies hätte, wie 2017 bei Anthony Modeste, zu Preistreiberei geführt. So könnte es bei Andersson bereits zu einer Einigung im Stillen gekommen sein.

Andersson trifft seit Jahren zweistellig

Der 29-jährige erzielte in der vergangenen Saison zwölf Tore und war der zweikampfstärkste sowie kopfballstärkste Spieler der gesamten Bundesliga. Damit trug er erheblich zum Klassenerhalt der Unioner bei. Seine fixe Ablöse im Vertrag soll rund sechs Millionen Euro betragen haben, jedoch im August abgelaufen sein. Der FC Schalke 04 hatte zwischenzeitlich Interesse geäußert. Nun wäre die Ablösesumme also frei verhandelbar gewesen. Haben sich Union und der FC auf eine ähnliche Summe wie die einst festgeschriebene geeinigt? Der 1,90 Meter große Stoßstürmer agierte bei den Eisernen in der vergangenen Saison als ähnlicher Wandspieler wie Cordoba in Köln, noch mehr bei hohen Bällen, jedoch mit einer ähnliche Wucht wie der Kolumbianer in der Luft wie am Boden. Vor dem Tor zeigt sich Andersson seit Jahren bei all seinen Klubs in allen Ligen als treffsicher, traf seit sechs Spielzeiten stets zweistellig. Eine solche Quote würde der FC von seinem Nummer-eins-Stürmer auch benötigen, um die Klasse halten zu können.

Andersson und Hack nach Köln?

Kommt also in den nächsten Tagen Andersson, während sich Cordoba nach Berlin verabschiedet? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, ebenso wie die Verpflichtung von Robin Hack, der als zweiter Spieler zu den Geißböcken wechseln könnte. Der Linksaußen kam für den 1. FC Nürnberg am Samstag nur als Einwechselspieler zum Einsatz, wurde nach 64 Minuten beim Stand von 0:1 eingewechselt, um das Spiel gegen RB Leipzig noch einmal zu drehen. Das gelang nicht, sodass Hacks halbstündiger Einsatz womöglich die letzten Minuten als Clubberer war. Hacks Verpflichtung wäre für den FC umso wichtiger, als dass mit Ismail Jakobs der bisherige Linksaußen mit einer Muskelverletzung nun mehrere Wochen ausfallen wird. Das bestätigte Markus Gisdol am Samstag nach dem Spiel gegen Altglienicke. Andersson und Hack – das Duo würde demnach gleich zwei entstandene Lücken schließen: im Sturm und auf links.

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