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Leihgeschäft perfekt: Marius Wolf wird ein Geißbock!


Der 1. FC Köln hat einen Tag vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach den nächsten Neuzugang vorgestellt. Marius Wolf unterschrieb am Freitag einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und wechselt auf Leihbasis für eine Saison von Borussia Dortmund zu den Geißböcken. Der 25-jährige war zuletzt an Hertha BSC ausgeliehen und besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis 2023. In Köln soll er die Probleme auf den offensiven Außenbahnen beheben.

Köln – Wolf wird noch am Freitagnachmittag erstmals mit dem FC trainieren und könnte daher bereits am Samstag im Kader der Geißböcke gegen Gladbach stehen. „Marius passt genau in unser Profil. Er ist ein schneller Offensivspieler, der flexibel einsetzbar und torgefährlich ist. Das hat er in der Bundesliga bereits oft unter Beweis gestellt“, sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt. Auch Wolf freut sich auf die Zeit in Köln. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem FC. Horst Heldt und Markus Gisdol haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben und die Perspektive aufgezeigt, zu spielen. Genau deshalb habe ich mich erneut für eine Leihe entschieden. Ich will meine Chance hier nutzen und dabei helfen, mit dem FC in der Bundesliga zu bleiben.“ Wolf erhält beim FC die Rückennummer 31.

Wolf kommt aus dem Nachwuchs des 1. FC Nürnberg, wechselte als 17-jähriger zum TSV 1860 München und wurde dort 2014 Profi. Nach anderthalb Jahren Zweite Liga bei den Löwen wechselte er zu Hannover 96, wo er nicht zurecht kam und an Eintracht Frankfurt ausgeliehen wurde. Im Sommer 2018 war es dann Horst Heldt als damaliger 96-Manager, der nach der Leihe einem Kaufgeschäft Wolfs zu den Adlern zu stimmte. In Frankfurt erlebte Wolf 2017/18 seine bislang stärkste Bundesliga-Saison mit fünf Toren und neun Vorlagen, was ihn ein Jahr später für fünf Millionen Euro nach Dortmund wechseln ließ. Beim BVB konnte sich der Offensivspieler jedoch nicht durchsetzen und wurde im Sommer 2019 zu Hertha BSC verliehen. Nach 23 Spielen (ein Tor, fünf Vorlagen) fiel Wolf nach der Corona-Unterbrechung wegen einer Muskelverletzung bis Saisonende aus. Deshalb liegt Wolfs letztes Pflichtspiel allerdings auch schon fast sieben Monate zurück, Anfang März lief er letztmals in der Bundesliga auf. Für den BVB stand er in dieser Saison dreimal im Kader (DFB-Pokal, Bundesliga), Einsatzminuten kann er jedoch nicht vorweisen. Die wird er sich nun beim FC holen.

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