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Markus Gisdol „ein Grund, warum ich hier her gekommen bin“


Seit nicht einmal einer Woche ist Marius Wolf nun beim 1. FC Köln. Die Länderspielpause kommt für den Neuzugang aus Dortmund dabei genau zur richtigen Zeit, um Mannschaft und Umfeld in den kommenden Tagen besser kennenzulernen. Ein ausschlaggebender Grund für seinen Wechsel zum FC sei dabei auch Markus Gisdol gewesen. 

Köln – Der 1. FC Köln ist bereits die sechste Station in der Profi-Laufbahn von Marius Wolf. Mit seinem 25 Jahren ist der gebürtige Coburger bereits gut herum gekommen. Sein Debüt feierte der Flügelspieler am 26. Oktober 2014, mit gerade einmal 19 Jahren, in der Zweiten Liga für 1860 München. 43 Spiele, fünf Tore und fünf Vorlagen später wechselte Wolf schließlich zu Hannover 96. Der richtige Durchbruch sollte ihm dann aber erst anderthalb Jahre später bei Eintracht Frankfurt gelingen. In 28 Bundesligaspielen gelangen dem Offensivspieler dabei 5 Tore und neun Vorlagen, konnte mit den Hessen sogar überraschend den DFB-Pokal gegen die Bayern gewinnen. Grund genug für den BVB, Wolf für knapp fünf Millionen aus Frankfurt zu verpflichten. Doch wirklich glücklich wurde der Spieler dort bislang nicht. Nach einer Leihe zu Hertha BSC, in dem Wolf immerhin in 23 Spielen fünf Vorlagen und ein Treffer gelangen, hat sich der Rechtsfuß nun kurz vor Transferschluss für ein Jahr den Geißböcken angeschlossen.

Ich merke von der Negativ-Serie nichts

Wolf selbst hat mit seinen vielen Vereinswechseln kein Problem. „So ist das Fußballgeschäft“, sagte er nüchtern. „Ich finde mich relativ schnell zurecht. Bisher hat das zumindest immer geklappt.“ Beim BVB, wo Wolf nach seiner Rückkehr aus Berlin die gesamte Vorbereitung absolviert hat, trainierte der Außenbahnspieler mit Topstars wie Erling Haaland, Marco Reus oder Axel Witsel. Die Schwarz-Gelben wollen in der neuen Saison den Bayern erneut Konkurrenz im Titelrennen machen und auch in der Champions League möglichst weit kommen. Beim FC ist hingegen Abstiegskampf angesagt. Seit 13 Spielen warten die Geißböcke inzwischen auf einen Sieg und stecken nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn bereits unten drin. Ein Argument gegen einen Wechsel zum FC war das für Wolf jedoch offensichtlich nicht. Der 25-jährige hofft bei den Geißböcken auf Spielpraxis, die ihm beim BVB wohl nicht ermöglicht worden wäre. „Eine Luxus-Situation war es für mich in Dortmund auch nicht“, sagte Wolf am Dienstag und erklärte, dass die 13 Spiele ohne Sieg ihn nicht beeinflusst hätten: „Ich merke von der Negativ-Serie nichts. Wir wissen alle, wie die Situation ist. Ich finde nicht, dass an Verunsicherung spürt. Es wird vielmehr konsequent und fokussiert gearbeitet. Anders geht es auch nicht. Bei meinem Wechsel habe ich daran nicht gedacht.“

Vor allem die guten Gespräche mit den Verantwortlichen beim FC hätten Wolf von einem Wechsel nach Köln überzeugt. „Markus Gisdol spricht viel mit uns Spielern. Das war für mich auch ein Grund, warum ich hier her gekommen bin“, erzählte der Neuzugang. Dabei scheint der Trainer, der sich bereits nach Wolfs ersten 45 Minuten glücklich über seine dazu gewonnene Flexibilität in der Offensive freute, die richtigen Worte gefunden zu haben. „Er hat mir das Gefühl gegeben, dass ich hier gebraucht werde und helfen kann.“ Für Wolf, der aktuell auch noch nach einer Wohnung sucht, geht es in den verbleibenden Tagen bis zum nächsten Pflichtspiel gegen sein Ex-Verein aus Frankfurt nun darum, auch die Spielidee der Geißböcke kennenzulernen und sich nach seinem Blitz-Debüt gegen Gladbach beim FC schnellstmöglich zu akklimatisieren.

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