,

Neue Trainingswoche: Mit Geheimtest in Richtung Frankfurt


Seit Sonntag bereitet sich der 1. FC Köln auf das nächste Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vor. Dabei bat Trainer Markus Gisdol am Montagabend zum geheimen Test gegen die eigene U21. Obwohl nach wie vor einige Spieler fehlen, zeigte sich FC-Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj zufrieden mit den erarbeiteten Inhalten während der Länderspielpause. 

Köln – Rund eine Stunde lang standen die Mannschaft und das Trainerteam am Dienstagvormittag auf dem Trainingsplatz 1 am Geißbockheim. In verschiedenen Spielformen auf dem Kleinfeld bereitete sich die Mannschaft auf das kommende Spiel gegen Eintracht Frankfurt vor. Dabei traten Jan Thielmann, Rafael Czichos, Elvis Rexhbecaj und Marius Wolf kürzer und gingen bereits nach dem Aufwärmen wieder vom Platz, absolvierte der FC doch am Montagnachmittag noch einen Test gegen die eigene Regionalligamannschaft, um die Automatismen und Abläufe vor allem in der Offensive weiter zu festigen.

Wolf erzielte einzigen Treffer

In zwei Halbzeiten mit jeweils 35 Minuten wollte Markus Gisdol noch einmal den Ernstfall proben, nachdem der Test gegen den Landesligisten Borussia Lindenthal-Hohenlind vor einer Woche wohl kaum mehr Reize setzen konnte als ein gewöhnliches Trainingsspiel. Dabei bildeten zu Beginn Schmitz, Meré, Czichos und Jannes Horn die Abwehrreihe vor Keeper Timo Horn, Höger und Rexhbecaj spielten hinter Wolf, Thielmann und Jakobs auf der Doppel-Sechs und Anthony Modeste lief als einzige Spitze auf. Am Ende der 70 Minuten stand für die Profis ein knapper 1:0-Erfolg gegen die U21 zu Buche, bei dem Marius Wolf den Treffer des Tages erzielte.

Als Zuschauer zu Gast war dabei einmal mehr Jonas Hector. Der Kapitän leidet nach wie vor an den Folgen seines Zusammenpralls aus dem Bielefeld-Spiel. Auch am Dienstag fuhr Hector erst am Geißbockheim vor, als seine Teamkollegen bereits auf dem Platz standen. Der 30-jährige konnte dabei erneut nur eine individuelle Einheit absolvieren. Ob es für den Mittelfeldspieler bis zum Spiel am Sonntag reicht, scheint angesichts der größeren Problematik im Kopf- und Nackenbereich fragwürdig. Neben Hector fehlte auch noch Sebastian Andersson, der noch bis Mittwoch in München behandelt wird. Auch sein Einsatz gegen die Frankfurter Eintracht ist noch ungewiss. Darüber hinaus kehren die Nationalspieler Duda, Limnios, Bornauw und Özcan ebenfalls erst gegen Ende der Trainingswoche zurück nach Köln. Vor allem die Neuzugänge verpassten dabei in den vergangenen Tagen wichtige Trainingseinheiten, um die von Markus Gisdol geforderten Abläufe noch weiter zu verbessern.

Bundesliga ein Marathon und kein Sprint

FC-Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj zeigte sich am Dienstag dennoch zufrieden mit den erarbeiteten Inhalten während der Länderspielpause. „Wir konnten an den Automatismen arbeiten“, sagte der 22-jährige. „Tolu hat es jetzt zum Beispiel schon sehr viel besser gemacht als am Anfang und hatte gute Ansätze. Duda kennt die Abläufe in der Bundesliga sowieso. Und Dimi wird sich da auch reinfuchsen. Da habe ich vollstes Vertrauen in die Jungs“, zeigte sich Rexhbecaj optimistisch, dass sich der FC in den kommenden Wochen noch steigern wird. Viel Zeit bleibt den Geißböcken dabei nach dem null-Punkte-Start bis zum nächsten Spiel aber nicht mehr. In Panik verfällt man angesichts der Tabellensituation nicht, so sagte Rexhbecaj: „Wir haben noch 31 Spiele. Die Bundesliga ist ein Marathon und kein Sprint.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar