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Beim FC ohne Chance: PAOK wollte Schaub für Limnios


Louis Schaub ist im Sommer vom 1. FC Köln auf Leihbasis zum FC Luzern in die Schweiz gewechselt. Dabei sah es lange Zeit so aus, als würde der Österreicher im Tausch mit Dimitris Limnios zu PAOK Saloniki wechseln. Im Nachhinein ist der 25-jährige jedoch zufrieden mit seinem Wechsel in die Super League, zumal der Spieler beim FC keine Zukunft mehr sieht. 

Köln – Lange Zeit war es im Sommer still um einen Wechsel von Louis Schaub. Nach seiner am Ende unglücklichen Leihe zum Hamburger SV ging der Österreicher den Sommer über auf Vereinssuche und hielt sich zeitweise bei der U21 fit, ehe er zum FC Luzern in die Schweiz wechselte. Gerüchte, wonach der 25-jährige zum Zweitligisten Hannover 96 wechseln sollte, erwiesen sich letztendlich als falsch. Dafür buhlte jedoch nach GBK-Informationen ein anderer Verein vehement um die Dienste des dribbelstarken Offensivakteuers. Noch bevor Dimitris Limnios von PAOK Saloniki zum 1. FC Köln wechselte, steckten die Griechen bereits mit FC-Geschäftsführer Horst Heldt wegen des Österreichers in Verhandlungen.

PAOK blockierte den Transfer

Bereits Anfang der FC-Vorbereitung hatte Horst Heldt erklärt, dass sowohl der Spieler als auch die beiden Vereine finanziell alles geregelt hätten. Doch Saloniki hatte in diesem Sommer das gleiche Problem wie der FC. Denn von Seiten der Griechen hieß es, PAOK müsse zunächst zwei Spieler abgeben, ehe sie Schaub verpflichten könnten. Einen Abgang haben die Geißböcke dem dreifachen griechischen Meister schließlich selbst abgenommen und Dimitris Limnios von PAOK ans Geißbockheim geholt. Doch trotz des Transfers zierten sich die Verantwortlichen des Erstligisten weiterhin, Schaub zu verpflichten. Insgesamt wartete der FC vier Wochen lang auf ein positives Signal aus Griechenland. Doch Saloniki, so schien es den Anschein zu machen, suchte immer wieder einen neuen Grund, um den Transfer hinauszuzögern. So brachte am Ende auch die feststehende Teilnahme an der Europa League den Stein nicht ins Rollen, sodass sich der FC und Schaub am Ende für die Schweiz und den FC Luzern entscheiden haben.

Wusste, dass man mich in Köln nicht will

Dort hat sich der Österreicher auch gleich zum Stammspieler entwickelt, stand in allen sechs Partien des Erstligisten bislang in der Startelf und erzielte dabei einen Treffer und zwei Vorlagen. „Es schaut so aus, als ob ich alles richtig gemacht habe“, sagte der 25-jährige nun gegenüber Spox.com. Als Rückschritt habe er den Wechsel in die Schweiz aber nicht gesehen. „Es macht Spaß, dass ich wieder spielen kann“, meinte Schaub nach seinem schwierigen Jahr beim FC und dem HSV. Auch die Transferperiode sei nicht leicht für den Offensivspieler gewesen. „Der Sommer war nicht einfach für mich. Ich wusste, dass es beim HSV nicht weitergeht und dass man mich bei Köln auch nicht will.“ Wie es für Nationalspieler über die Saison hinaus aber weitergeht, steht derweil noch nicht fest. Klar scheint nur: Eine Zukunft beim FC, wo Schaub noch bis 2022 unter Vertrag steht, hat der Österreicher nicht. „Im Fußball ist es schwierig, irgendetwas zu planen. Im Moment ist alles offen.“

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