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Test gegen Bochum: Einspielen ohne Stamm-Offensive?


Der 1. FC Köln testet am Donnerstagnachmittag gegen den ambitionierten Zweitligisten VfL Bochum. Bereits während der Vorbereitung bestritten die beiden Vereine ein Freundschaftsspiel, bei dem sich der FC in drei Halbzeiten am Ende durchsetzen konnte. Für die Geißböcke ist der Test gegen den Aufstiegsanwärter eine weitere Möglichkeit die Automatismen zu festigen, wenngleich Markus Gisdol dabei auf eine komplette Offensivreihe wird verzichten müssen. 

Köln – Es es fast schon zu einer Tradition geworden, dass der 1. FC Köln und der VfL Bochum wann immer es der Spielplan erlaubt in einem Testspiel aufeinandertreffen. So sind seit der letzten Begegnung der beiden Teams noch keine drei Monate vergangen. Damals, am 18. August und damit zwei Tage vor der Kölner Abfahrt ins Trainingslager nach Donaueschingen, war der VfL zuletzt Gast im Franz-Kremer-Stadion. In drei Mal 45 Minuten konnte sich der Bundesligist am Ende mit 3:2 durchsetzen. Dabei hatten Ismail Jakobs und Florian Kainz die Kölner in der regulären 90-minütigen Spielzeit in Führung gebracht. Im letzten Abschnitt erhöhte Christian Clemens, ehe Bochum mit zwei Treffern in der Schlussphase noch einmal für Ergebniskosmetik sorgte.

Spieler aus der zweiten Reihe hoffen auf ihre Chance

Am Donnerstag werden zumindest zwei der drei Kölner Torschützen aus dem letzten Testspiel fehlen. Während Florian Kainz nach seiner Knie-OP voraussichtlich bis weit ins nächste Jahr hinein ausfallen wird, befindet sich Ismail Jakobs mit der U21 auf Länderspielreise. Neben Jakobs muss Trainer Markus Gisdol dabei auf seine gesamte Stamm-Offensive der letzten Wochen verzichten. Dimitris Limnios ist mit Griechenland unterwegs, Ondrej Duda mit der Slowakei. Sebastian Andersson wird derweil nach seinem Eingriff am Kniegelenk im Testspiel noch geschont und soll erst in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Somit sind die Optionen für den FC vor allem in der zuletzt noch sichtlich hakenden Offensive rar gesät, an ein verbessertes Einspielen für die kommenden Wochen ist somit nicht zu denken. Neben Andersson wird auch Anthony Modeste wegen anhaltender Rückenbeschwerden noch nicht zum Einsatz kommen können, sodass Tolu Arokodare am Donnerstag die wohl einzige Spitze sein dürfte. Daneben könnte Jan Thielmann erneut als Stürmer zum Einsatz kommen, wenngleich dem Youngster die Positionen in der zweiten Reihe eher liegen.

So dürfte es gegen den Verein von Ex-FC-Spieler Simon Zoller am Donnerstag vor allem eine Chance für jene Spieler sein, die während der ersten sieben Saisonspiele noch nicht so zum Einsatz gekommen waren. Denn auch Sebastiaan Bornauw, Ellyes Skhiri und Salih Özcan sind mit ihren Nationalmannschaften derzeit unterwegs. Kapitän Jonas Hector fehlt nach wie vor angeschlagen. In der Defensive dürften sich damit wohl vor allem Jorge Meré und Frederik Sörensen beweisen wollen. Auf den Außenpositionen hoffen Kingsley Ehizibue, Benno Schmitz und Noah Katterbach auf Einsatzzeiten. Und im Mittelfeld werden wohl Marco Höger und Christian Clemens sowie Youngster Tim Lemperle auf ihre Chance hoffen, sich dem Trainerteam zu zeigen. Abzuwarten bleibt zudem, welche Nachwuchsspieler gegen Bochum Profi-Luft schnuppern dürfen. Zuletzt trainierte Rechtsverteidiger Georg Strauch häufiger mit dem Gisdol-Team. Das Spiel gegen den aktuell Tabellensechsten der Zweiten Liga, der nur zwei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz liegt, findet um 15 Uhr im Franz-Kremer-Stadion statt. Zuschauer sind nicht zugelassen. Der GEISSBLOG.KOELN wird die Partie live tickern.

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