,

U21 trotzt Ex-FC-Profi Voigt und siegt gegen Rüpel-Truppe


Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag ihr Heimspiel gegen den Wuppertaler SV mit 1:0 (0:0) gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann profitierte von einer frühen Gelb-Roten Karte gegen den von Ex-FC-Profi Alexander Voigt trainierten WSV. Das Tor des Tages markierte Kasra Ghawilu in der stärksten Kölner Phase direkt nach der Pause.   

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Marc L. Merten

Alexander Voigt gehört zu den robusteren Spielern in der Geschichte des 1. FC Köln. Der einstige Defensivspieler ist vielen Fans wohl noch mit seiner kompromisslosen Spielart in Erinnerung geblieben. Am Samstag wurde klar, dass er davon auch als Trainer nicht abgerückt ist. Der 42-jährige ließ seine Wuppertaler im Franz-Kremer-Stdion mit voller Wucht zur Sache gehen in der Hoffnung, die junge Kölner Mnnschft einzuschüchtern und an ihrem Spielwitz zu hindern. Dabei jedoch übertrieb es der WSV, kassierte früh eine Platzverweis und lief fortan dem Geschehen nur noch hinterher.

Moment des Spiels

Marco Königs hat in seiner Karriere über 200 Zweit- und Drittliga-Spiele absolviert. Der Stürmer hat auch in dieser Saison schon wieder vier Tore für Wuppertal erzielt und sollte am Samstag gegen den 1. FC Köln als Speerspitze agieren. Doch daraus wurde nichts. Der WSV trat auf, als wollte sie in der Anfangsphase jedes Klischee einer überharten Tretertruppe erfüllen, grätschte, trat, rempelte und schimpfte sich durch die ersten 20 Minuten des Spiels. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis einer der Gäste nicht nur Gelb, sondern Rot sehen würde. Es war Königs, der nach 21 Minuten vom Platz flog. Bereits nach einer Viertelstunde hatte er für ein überhartes Foul an Sava Cestic in der Nähe der Mittellinie die Gelbe Karte gesehen, nachdem der erfahrene Stürmer den FC-Verteidiger von hinten umgegrätscht hatte. In der 21. Minute war das Spiel für den Angreifer dann vorbei: Gegen Marius Laux langte er mit ausgestrecktem Bein auf Kniehöhe hin und hielt die Sohle über den Fuß des Kölner Verteidigers. Gelb-Rot war die logische Konsequenz und der entscheidende Moment des Spiels.

Tor des Tages

Denn der FC hatte sich durchaus beeindruckt gezeigt von der harten Gangart der Gäste. Doch in Überzahl fiel es den Kölnern etwas leichter im Ballbesitz zu bleiben und diesen auch zu nutzen, um den Gegner laufen zu lassen. Zwar blieben die Großchancen aus, doch ein Tor in der 47. Minute reichte. Tim Lemperle zog von rechts ins Zentrum. Der Ball gelangte zu Lukas Nottbeck, der im Strafraum quer legte. Kasra Ghawilu fiel der Ball vor die Füße und mit der Pike schoss er zur Führung ein. Es sollte das einzige Tor des Tages bleiben und somit der Siegtreffer für den FC.

Fazit

Der FC gewann verdient gegen rüde Wuppertaler, die sich die Unerfahrenheit der Geißböcke hatten zunutze machen und den Gegner beeindrucken wollten. Das beste Beispiel war eine Schauspieleinlage von Tim Wendel, der sich bei einem Freistoß von Cestic anrempeln ließ und theatralisch zu Boden ging. Zum Glück für die Geißböcke ließ sich Schiedsrichter Patrick Holz nicht auf den Versuch ein eine Rote Karte zu provozieren, doch Trainer Mark Zimmermann ermahnte seine Spieler immer wieder, nicht auf die Spielchen der Gegner einzugehen. Zwar kostete es die Kölner einen Großteil ihrer Spielkultur, nur selten konnte der FC spielerisch überzeugen. Doch bis auf zwei Chancen kurz vor Schluss, die Julian Krahl entschärfte, hielten die Kölner den WSV erfolgreich vom eigenen Tor fern und verteidigten den 1:0-Sieg. Die Belohnung: Mit nun 23 Punkten aus 14 Spielen sprang der FC auf Rang fünf in der Regionalliga West.

Liebe GBK-User,

die GEISSBLOG-Redaktion hat sich dazu entschlossen, den Kommentarbereich vorübergehend zu deaktivieren.

Wir arbeiten an einer neuen Form dieser Funktion, in der sich unsere User weiterhin offen und intensiv austauschen können. So emotional dies mitunter zugehen kann, wollen wir jedoch Beleidigungen künftig von vorne herein einen klaren Riegel vorschieben.

Wann und in welcher Form diese Funktion wieder zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht entschieden. Wir halten Euch auf dem Laufenden und bitten bis dahin um Verständnis, dass in dieser Zeit keine Kommentare beim GEISSBLOG.KOELN veröffentlicht werden können.

Beste Grüße

Eure GBK-Redaktion