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FC enttäuscht im Derby: „Eine Kragenweite, die wir nicht leisten können“


Nach drei ungeschlagenen Spielen war für den 1. FC Köln im Derby gegen Bayer 04 Leverkusen Schluss. Mit 0:4 (0:2) überrannte der Tabellenführer die Geißböcke und ließ den Hausherren fast die gesamte Partie über keine Chance. Entsprechend enttäuscht waren die FC-Spieler nach der Partie, im letzten Heimspiel den jubelnden Leverkusenern zusehen zu müssen. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten 

Timo Horn: „Die Leverkusener haben uns am Anfang überrannt und hinten reingedrückt. Das 0:1 war die logische Folge. Wir sind gar nicht gut ins Spiel gekommen. Bis auf die 15 Minuten zum Ende der ersten Halbzeit haben wir heute keine Chance gehabt. Der Beginn war schon typisch für Leverkusen, das wussten wir. Wir haben es nicht umsetzen können und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Gegen so schnelle Spieler musst du zupacken, das haben wir heute nicht hinbekommen. Wir waren heute in vielen Situationen unglücklich. Wir müssen das ganz schnell abhaken, wir haben nicht viel Zeit. Gegen Leipzig müssen wir eine andere Leistung an den Tag legen.“

Ismail Jakobs: „Wir haben die ersten 15 Minuten verpennt. Wenn man dann 0:2 hinten liegt, ist es gegen so einen Gegner schwer. Es war von vorneherein abgesprochen, dass wir auf Viererkette umstellen, wenn wir keinen Zugriff kriegen. Mir ist es egal, ob ich vorne oder hinten spiele. In der Halbzeit hatte ich das Gefühl, dass wir alle das Spiel noch umdrehen wollte. Nach dem 0:3 war dann aber alles klar. Abhaken, Samstag geht es weiter.“

Das muss man neidlos anerkennen

Markus Gisdol: „Man hat heute gesehen, warum Leverkusen aktuell Erster ist. Sie spielen herausragend und haben uns heute so gut wie keine Möglichkeiten gegeben ins Spiel zu kommen. Wir hatten kaum Zugriff, haben dann umgestellt, waren daraufhin zwischenzeitlich im Spiel, aber sie waren heute voll auf Spannung. In dieser Form ist Leverkusen eine Kragenweite, die wir nicht leisten können. Ich habe mich ein wenig zurückerinnert gefühlt an unser Heimspiel in der letzten Saison gegen den FC Bayern. Da waren wir auch gut drauf und trotzdem hat uns Bayern überspielt. So hat es Bayer heute auch gemacht, mit unglaublicher Dynamik, mit unglaublichem Speed. Das muss man neidlos anerkennen.“

Peter Bosz: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben mit sehr viel Energie gespielt. Natürlich geht alles viel einfacher, wenn wir da stehen, wo wir stehen, aber wir haben heute super Tore geschossen und ein super Spiel gemacht. Es ist gut, wenn die Spieler das Vertrauen in sich haben. Das werden wir nicht bremsen.“

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