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„Habe Jan gesagt, dass er das Spiel entscheiden kann“


Der 1. FC Köln hat das Keller-Duell gegen den FC Schalke 04 in letzter Minute mit 2:1 (1:0) für sich entschieden. Als bereits alles auf eine Punkteteilung hinauslief, blieb der gerade erst eingewechselte Jan Thielmann eiskalt und traf zum Lucky Punch der Geißböcke. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus der Veltins-Arena berichtet Marc L. Merten 

Marius Wolf: „Für den Kopf ist das unheimlich wichtig. Zum Anschauen war es kein schönes Fußballspiel. Aber Woche für Woche ist Abstiegskampf, da ist es egal, wie wir die Punkte holen. Auf dem Platz haben wir viel gesprochen und wir haben die Phase von Schalke gut überstanden. Am Ende ist es ein extrem wichtiger Sieg. Das Spiel gegen Freiburg hat uns geholfen, aufzuwachen. Es ist normal, dass im Abstiegskampf Druck da ist. Für die jungen Spieler ist es etwas Neues, da gilt es für uns andere, das von ihnen wegzuhalten. Jan ist ein guter Typ. Ich hab ihm vor dem Spiel gesagt, dass er sich ordentlich warm machen soll und dass er das Spiel entscheiden kann. Das hat geklappt.“

Wir sind stolz

Rafael Czichos: „Ich habe muskuläre Probleme und bin vorsichtshalber rausgegangen. Die Erleichterung ist natürlich sehr groß. Für mich persönlich war es nach langer Zeit mal wieder ein Erfolgserlebnis und für uns als Mannschaft natürlich umso mehr. Dass uns dann noch der Lucky Punch gelingt, ist umso schöner. Ich glaube, dass wir heute defensiv gut standen und die Konter auch gut verteidigt haben. Wir haben es in der zweiten Halbzeit verpasst, dass 2:0 machen. Dann machen wir Schalke selber wieder stark. Jedem war bewusst, wie wichtig dieses Spiel ist. Wir sind stolz, dass wir das hier gezogen haben.“

Jan Thielmann: „Der Siegtreffer hat natürlich Freude in mir ausgelöst. Ich war noch nicht in der Kabine. Ich glaube, die Stimmung ist durchweg positiv. Bestimmt gibt es das ein oder andere Kölsch, aber nicht für mich. Der Sieg bedeutet enorm viel, wir konnten den Abstand auf Schalke vergrößern. Das ist in dieser Phase sehr wichtig für uns. Der Kopf war vor dem Tor ausgeschaltet, ich habe mich komplett auf den Schuss fokussiert. Ich weiß auch gar nicht mehr, von wo ich abgezogen habe.“

Markus Gisdol: „Ich war über weite Strecken des Spiels sehr zufrieden, hatte aber in mir die Befürchtung, dass wenn wir das zweite Tor nicht machen es gefährlich werden kann. So kam es dann, dass wir aus einer unnötigen Situation das 1:1 bekommen haben und dann unter Druck geraten sind. Aber ich hatte auch immer das Gefühl, dass wir aus unseren Kontern etwas machen können. Insgesamt finde ich, dass wir einen verdienten Sieg geholt haben. Es ist gar kein Ballast abgefallen. Ich sehe das nicht persönlich. Ich habe mich gefreut wie bei jedem anderen Sieg auch. Ich bitte um Vorsicht: Wir haben erst die Vorrunde gespielt. Das dürfen wir nicht vergessen. Es ist nur ein kleines Zwischenergebnis. Wir dürfen die Tabelle nicht überbewerten. Natürlich war es heute für uns ein toller Sieg, das wird der Mannschaft gut tun.“

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