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Kein Angebot für Ehizibue – Höger lehnt Wechsel ab


Kingsley Ehizibue wird den 1. FC Köln in diesem Winter wohl nicht mehr verlassen. Ein konkretes Angebot liegt für den Rechtsverteidiger bislang nicht beim Verein vor. Dafür gab es eine Anfrage für Marco Höger, der sich jedoch gegen einen Wechsel entschieden hat. 

Köln – Während der 1. FC Köln am Mittwoch den Transfer von Max Meyer bekannt gab, wurde beim AC Florenz die Verpflichtung von Rechtsverteidiger Kévin Malcuit bekannt. Für die Geißböcke spielt dies insofern eine Rolle, als dass die Italiener nun kein Interesse mehr an Kingsley Ehizibue haben dürften. Dass der Verein aus der Serie A zuletzt ein Auge auf den Kölner Abwehrspieler geworfen hatte, ist bereits bekannt. Der FC soll dabei über den Berater von Ehizibue über das Interesse von Florenz informiert worden sein. Eine konkrete Anfrage von Seiten des Vereins soll nach GBK-Informationen aber nicht bei den Kölnern auf dem Schreibtisch gelandet sein. Spätestens nach der Verpflichtung von Malcuit dürfte sich das Thema nun auch endgültig erledigt haben.

Höger lehnt Angebot ab

Anders sieht dies allerdings bei Marco Höger aus. Der Mittelfeldspieler hat in dieser Saison seinen Stammplatz auf der Tribüne gefunden und kam lediglich am ersten und dritten Spieltag zu zwei Kurzeinsätzen. Seither stand der 31-jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, nicht mehr im Kader von Trainer Markus Gisdol. Eine Verlängerung mit dem Routinier gilt dabei von Vereinsseite als ausgeschlossen. So wird sich Höger, sofern er seine Karriere kurz vor seinem 32. Geburtstag noch nicht beenden möchte, im Sommer noch einmal nach einem neuen Verein umsehen müssen. Die Chance auf eine für ihn sportlich attraktive Veränderung im Vergleich zum Tribünen-Platz hätte sich für den Spieler nach GBK-Informationen dabei bereits in diesem Winter ergeben. Dem Sechser soll ein anderthalb Jahresvertrag eines ausländisches Klubs angeboten worden sein.  Zwar schien Höger zunächst nicht abgeneigt, entschied sich dann allerdings aus sportlichen und finanziellen Gründen dagegen. Zudem sprach die familiäre Situation für den Routinier in Corona-Zeiten gegen einen Wechsel ins Ausland.

So ist zum jetzigen Stand nicht davon auszugehen, dass sich sowohl auf Zu- als auch auf der Abgangsseite beim FC in den letzten Tagen bis Transferschluss noch etwas verändern wird. Allerdings haben die zurückliegenden Tage beim 1. FC Köln auch gezeigt, dass nichts unmöglich ist. Gerade die letzten Tage einer Transferperiode sind schließlich immer für Überraschungen gut.

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