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Kein Training in Sicht: So geht es Andersson


Seit vier Pflichtspielen ist Sebastian Andersson beim 1. FC Köln zum Zugucken gezwungen. Der Angreifer laboriert nach wie vor an einem Knochenmarksödem im Knie. Wann der Schwede wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren kann, bleibt auch Mitte Januar noch ungewiss. Dabei fehlt es dem Kölner Spiel aktuell vor allem offensiv an allen Ecken und Enden. 

Köln – Sebastian Andersson kam im Sommer mit der Hoffnung zum FC, die von Jhon Cordoba gerissene Lücke im Angriffzentrum zu schließen. Doch auch vier Monate nach seinem Wechsel von Union Berlin ans Geißbockheim bekommt der Schwede kein Bein auf die Erde. Nach einem Trainingsfoul früh in der Saison spielte der 29-jährige zunächst bis Mitte Dezember unter Schmerzen weiter, unterzog sich sogar einem minimal-invasiven Eingriff am Knie. Danach folgte jedoch die Diagnose eines Knochenmarksödems und die damit verbundene niederschmetternde Tatsache, dass Andersson dem FC mehrere Wochen komplett fehlen würde.

Zwar konnte Andersson bis dato nur zwei Tore und eine Vorlage beisteuern, dennoch fehlt er dem FC als zusätzliche Alternative im Sturm und als echter Wandspieler merklich. Denn obwohl Andersson bereits fünf Spiele verpasste und nur 741 von 1350 möglichen Minuten auf dem Feld stand, liegt der Stürmer immer noch auf Rang fünf aller Bundesliga-Spieler, was die gewonnenen Luft-Zweikämpfe angeht. Der nächstbeste Kölner folgt mit Sebastiaan Bornauw, der immerhin 14 von 15 Spielen bestritt, erst 20 Plätze dahinter. Damit fehlt der Spieler freilich gerade bei langen Bällen nach vorne merklich.

1000-Meter-Läufe wären der falsche Weg

Noch immer scheint aber nicht abzusehen, wann Andersson zumindest ins Lauftraining zurückkehren kann. „Die erste Phase heißt Ruhe. Das Knochenmarksödem muss sich regenerieren“, erklärte Horst Heldt am Sonntag, ebenfalls wissend, dass Andersson bei der aktuellen Torflaute im Sturm fehlt. Beim FC hofft man derweil, dass der Stürmer neben der Spielpraxis nicht allzu viel an körperlicher Fitness einbüßen wird. Doch selbst wenn der Schwede in einigen Wochen wieder einsatzfähig sein könnte, wird wohl zunächst Geduld gefragt sein. „Es ist schwierig Ruhe in den Körper zu kriegen und sich gleichzeitig fit zu halten, damit er nicht ganz so viel verliert“, sagte Heldt. Aktuell trainiere Andersson viel am Oberkörper, das Knie brauche nach wie vor Ruhe. Ursprünglich war geplant, dass Andersson um den 20. Januar herum wieder ins Training einsteigen könne. Inzwischen, knapp eine Woche vor diesem Tag, scheint man sich dessen am Geißbockheim aber nicht mehr sicher. „1000-Meter-Läufe wären jetzt der falsche Weg. Es gibt einen Plan für das Comeback. Jetzt müssen wir sehen, ob wir den Plan auch werden einhalten können“, meinte Heldt. Optimus hinsichtlich eines schnellen Comebacks klingt anders.

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