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Matchwinner Wolf zufrieden: „Wir waren unheimlich giftig“


Der 1. FC Köln hat nach 14 sieglosen Heimspielen wieder drei Punkte im RheinEnergieStadion behalten. Mit dem 3:1 (2:0)-Erfolg über Arminia Bielfeld haben die Kölner zudem die Abstiegsränge verlassen und sind auf Platz 14 geklettert. Sehr zur Erleichterung von Spielern, Trainer und Geschäftsführer. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Elvis Rexhbecaj: „Wir wollten von Anfang an ein Zeichen setzen, früh pressen und den Gegner so zu Fehlern zwingen. Dann wussten wir, dass wir Räume bekommen werden. Wir hatten viele Gespräche unter der Woche, wir wussten, worum es geht. Wir haben heute zwei Mannschaften überholt, wissen aber auch, dass das nur eine Momentaufnahme ist. Wir wollen jetzt daran anknüpfen und Schritt für Schritt nach oben gehen. Mit Dennis haben wir jetzt einen neuen Spielertypen, der pfeilschnell ist. Wenn wir ihn noch besser einsetzen, hätten wir heute noch mehr Tore machen können, wenn nicht sogar müssen.“

Jeder hat das Spiel so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben

Emmanuel Dennis: „Ich bin glücklich, die drei Punkte sind sehr wichtig für das Team. Es war mein erstes Spiel in einer neuen Liga und mit neuen Mitspielern, aber ich bin nicht unzufrieden. Jede Liga ist anders, auch die Champions League ist anders als die Bundesliga. Vielleicht werde ich noch etwas Zeit brauchen, um mich anzupassen.“

Marius Wolf: „Der Sieg war enorm wichtig. Jeder hat das Spiel so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren unheimlich giftig in den Zweikämpfen und haben gut nach vorne gespielt. Ich freue mich über meine Tore, nachdem ich letzte Woche schon die beiden Chancen vergeben hatte. Aber egal wer, Hauptsache wir machen die Tore. Man redet immer von sechs-Punkte-Spielen, ich denke, heute war so eins. Wir müssen jetzt genauso arbeiten und weiterhin genauso giftig zu sein. Ich versuche den jüngeren und neuen Spielern zu helfen. Den Abstiegskampf kennt noch nicht jeder und es ist natürlich Druck da. Wir erfahrenen Spielern versuchen den Druck auf uns zu nehmen.“

Haben uns den Sieg redlich erarbeitet

Horst Heldt: „Bielefeld hat am Anfang stark gepresst. Wir sind aber ruhig geblieben und haben dann im richtigen Moment die Tore gemacht. Auch wieder ein Standardtor, das ist ein schönes Mittel um Tore zu schießen. Das zweite war gut herausgespielt. Bielefeld hat uns immer mal wieder mit den langen Bällen Probleme bereitet. So ist dann auch das Tor gefallen. Das hat Markus Gisdol auch gerade direkt auf dem Feld angesprochen. Das Tor steht in der Mitte, dann muss man diese auch schließen. Aber es ist egal, wir haben gewonnen und das war wichtig heute. Es wurde mal Zeit, dass Marius Wolf trifft. Ich freue mich für ihn, nachdem er ein paar Chancen vergeben hatte. Am Ende ist es aber egal, wer die Tore erzielt.“

Markus Gisdol: „Ich möchte meiner Mannschaft heute ein großes Kompliment machen. Wir haben ein stabiles Spiel gemacht und mit einer sehr hohen Intensität geführt. Das ist uns bis zum 3:0 sehr gut gelungen und wir haben den Gegner nicht zu seinem Spiel kommen lassen. Danach haben wir etwas die Intensität vermissen lassen, das hat gleich zum Anschlusstreffer geführt und wir mussten ein paar kritische Momente überstehen. Ich finde aber, wir haben uns den Sieg redlich erarbeitet und verdient. Speziell freut mich das zweite Tor, weil wir solche Szene angesprochen und einstudiert haben. Und es freut mich, dass Marius Wolf mit den beiden Toren seinen Bann gebrochen hat.“

Uwe Neuhaus: „Eine Niederlage, die weh tut. Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, hat funktioniert. Köln musste viele lange Bälle spielen, die wir recht ordentlich verteidig haben. Ds 0:1 ist symptomatisch, weil wir wussten, dass der FC bei Ecken stark ist. Köln war hellwach, wir haben abgeschaltet. Es war alles möglich, es war die Konsequenz, die wir in der Defensive haben vermissen lassen. Sonst kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten auch unsere Chancen. In meinen Augen war es ein ganz klarer Elfmeter gegen Fabian Klos, als er im Strafraum niedergerissen wurde. Meine Mannschaft hat den Kopf nie in den Sand gesteckt und immer daran geglaubt, aber wer seine Chancen so nutzt wie der FC, hat den Sieg verdient.“

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