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Bangen um Wolf: So ist die Personalsituation vor dem Derby


Der 1. FC Köln bangt vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend um den Einsatz von Marius Wolf. Der Doppel-Torschütze aus dem letzten Bundesliga-Spiel war im DFB-Pokal umgeknickt. Derweil könnten Sebastiaan Bornauw und Jonas Hector zurückkehren. 

Köln – „Wir müssen das jetzt schnell verarbeiten. Es gibt keine Alternative dazu“, sagte ein noch immer sichtlich enttäuschter Markus Gisdol einen Tag nach dem Pokal-Aus auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Erst um halb vier nachts war der FC-Tross am Donnerstag wieder in Köln ankommen, die Zeit bis zum nächsten Bundesliga-Spiel ist daher knapp. „Heute der Tag wird voll Regeneration, auch für den Kopf, damit wir es morgen vollends abgehakt haben“, erklärte der Trainer, für den das Ausscheiden im Pokal auch durchaus ein Nachteil im Abstiegskampf sein kann: „Die anderen Mannschaften, die unten drin stehen, waren zum Teil gar nicht mehr im Pokal dabei, die haben jetzt nichts abzuhaken.“

Müssen weitere Behandlung abwarten

Ab Freitag soll der volle Fokus beim FC auf dem Derby im Borussia-Park liegen, das bereits am Samstagabend stattfindet. Ob dann Marius Wolf, der gegen Jahn Regensburg umgeknickt war und noch im ersten Durchgang ausgewechselt werden musste, zur Verfügung stehen wird, konnte Markus Gisdol am Donnerstag noch nicht vorhersehen. „Marius hat einen geschwollenen Knöchel. Es ist nicht extrem, aber wir müssen die weitere Behandlungen und Untersuchungen abwarten. Noch ist es offen, was einen Einsatz am Samstag angeht.“ Ein Ausfall von Wolf wurde die Geißböcke schwer treffen, gehörte der 25-jährige in den letzten Wochen doch zu den konstantesten Spielern im FC-Aufgebot. Zudem konnte die Leihgabe des BVB mit seinen ersten beiden Saisontoren gegen Arminia Bielfeld zusätzliches Selbstvertrauen tanken.

Während Wolfs Einsatz am Samstag also noch auf der Kippe steht, könnten zumindest die angeschlagenen Jonas Hector und Sebastiaan Bornauw zurückkehren. Lediglich Florian Kainz und Sebastian Andersson werden weiterhin sicher ausfallen. „Bei allen anderen Spielern ist es soweit offen. Wir werden morgen klarer schauen können, vielleicht aber auch erst am Samstag entscheiden, wer spielfähig ist.“ Bei Andersson zumindest scheint sich der Reha-Prozess gut zu entwickeln. Zwar sei aktuell noch nicht abzusehen, wann der Angreifer ins Mannschaftstraining zurückkehren kann, dennoch ist man mit der Entwicklung zufrieden. „Wir haben uns fest vorgenommen, kein genaues Zeitfenster zu benennen. Er kommt gut voran, ohne jegliche Reaktion an seinem lädierten Knie. Das sieht alles gut aus“, zeigte sich Markus Gisdol am Donnerstag zuversichtlich.

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