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Nach Pokal-Aus: „Wir hätten es nicht soweit kommen lassen dürfen“


Der 1. FC Köln ist im DFB-Pokal mit 5:6 nach Elfmeterschießen gegen den SSV Jahn Regensburg ausgeschieden. Dabei begann das Spiel mit einer frühen 2:0-Führung für die Geißböcke nach Maß. Ein aberkannter Treffer sowie ein verschossener Elfmeter in der Schlussphase brachten die Kölner dann in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen. Die Enttäuschung, erneut das Viertelfinale verpasst zu haben, war bei den Spielern nach der Partie groß. Die Stimmen zum Spiel. 

Timo Horn: „Es ist schwer in Worte zu fassen, so kurz nach dem Spiel. Es ist eine große Enttäuschung, wir hatten heute eine große Chance, nach elf oder zwölf Jahren mal wieder in das Viertelfinale einzuziehen. Das war ein Gegner, den man eigentlich besiegen kann. Nach dem 2:0 machen wir uns dann selbst das Leben schwer. Es war ein einziges Kampfspiel auf dem Untergrund hier. Regensburg spielt hier alle zwei Wochen auf dem Platz, die haben ihr Spiel darauf angepasst und nur lange Bälle auf die großen Stürmer gespielt. Aber das haben wir gut angenommen. Dann wird uns das 3:1 aberkannt, verschießen noch den Elfmeter in der Schlussphase. Viel mehr als heute kann nicht zusammenkommen. Das Elfmeterschießen war dann sinnbildlich für das ganze Spiel. Wenn man hier 2:0 führt, muss man das besser und klüger zu Ende spielen.“

Das nicht gegebene 3:1 war ein Knackpunkt

Markus Gisdol: „Glückwunsch an Regensburg. Elfmeterschießen ist immer ein Stück weit Glückssache. So weit hätten wir es heute aber nicht kommen lassen dürfen. Für die Spieler, die nicht getroffen haben, gibt es keinen Vorwurf. Die Jungs haben sich gemeldet, wollten schießen und haben Verantwortung übernommen. Wir hatten heute viele Phasen, wo wir das Spiel hätten entscheiden können. Wir waren dann aber viel zu passiv nach dem 2:0, haben lange Bälle schlecht verteidigt. Deswegen sind dann auch die beiden Gegentore gefallen. Das 3:1, das nicht gegeben wurde, war auch ein Knackpunkt. Genau wie der Elfmeter, den wir nicht reinbringen. Es war ein ausgeglichener Fight. In der Verlängerung haben wir deutliche Kräftevorteile gehabt, haben die Momente aber nicht zu Ende gespielt.“

Mersad Selimbegovic: „Es ist irgendwann ein typisches Pokal-Spiel geworden. Wir haben gut angefangen, dann aber Fehler gemacht und lagen 0:2 hinten. Es war wichtig, dass die Mannschaft Moral und Charakter gezeigt hat. Wir haben uns dann belohnt und hatten das Quäntchen Glück, dass das dritte Gegentor nicht gezählt hat. Dass wir es am Ende geschafft haben, ist umso schöner.“

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