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Andersson und Kainz mischen mit – Neue Rollen für Wolf und Jakobs


Der 1. FC Köln hat am Dienstagvormittag die Vorbereitungen auf das Spiel gegen Borussia Dortmund aufgenommen. Veränderungen gab es dabei nach der jüngsten Niederlage gegen Union Berlin weder im Kader noch im Ablauf. Allerdings trainierten Ismail Jakobs und Marius Wolf auf anderen Positionen als zuletzt, während Sebastian Andersson und Florian Kainz weiter Fortschritte machen konnten. 

Köln – In Aktionismus verfällt man am Geißbockheim nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Spielen nicht. Weder wurde beim 1. FC Köln vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund etwas am Ablauf verändert, noch strich Markus Gisdol einen oder mehrere Profis aus dem Trainingskader. Stattdessen schien Dienstagvormittag alles wie immer, als die Mannschaft um 11 Uhr den Trainingsplatz betrat. Von einer möglichen bevorstehenden Endspiel-Stimmung war beim Auftakt in die Vorbereitung auf das BVB-Spiel nichts zu spüren.

Wolf nach vorne, Jakobs zurück

Auch taktisch gab es zumindest am Dienstag keine Hinweise auf eine Veränderung. Möglich also, dass der FC-Trainer gegen Borussia Dortmund zunächst bei der Viererkette bleiben wird. Im Hinspiel hatte Gisdol erstmals mit der Dreierkette und dem Debüt von Sava Cestic überrascht. Mit Erfolg, schließlich siegte der FC überraschend in Dortmund und blieb auch in den folgenden Partien weitestgehend bei dieser Ausrichtung. Am Mittwoch standen sich im Trainingsspiel jedoch weiterhin zwei Viererketten gegenüber. Im Vergleich zu den letzten beiden Spieltagen jedoch personell verändert. So rückte Ismail Jakobs zurück und spielte neben den beiden Innenverteidigern Cestic und Czichos als Linksverteidiger. Auf der anderen Seite gab es ebenfalls eine Änderung. Kingsley Ehizibue verteidigte anstelle von Marius Wolf, der stattdessen weiter nach vorne auf den Flügel rückte. Komplettiert wurde die Mannschaft im Zentrum mit Rexhbecaj, Skhiri und Meyer. Vor Jakobs sollte Youngster Marvin Obuz auf der linken Außenbahn für Torgefahr sorgen und die Bälle zu Sebastian Andersson bringen.

Andersson und Kainz absolvieren komplette Einheit

Der Schwede konnte genau wie Florian Kainz die gesamte Einheit mit der Mannschaft durchziehen und agierte im 4-2-3-1-System als vorderste Spitze. Das Duo scheint sich nach langer Verletzungspause Stück für Stück wieder besser in das Mannschaftstraining zu integrieren. Kainz spielte derweil in der anderen Mannschaft und wechselte sich auf dem rechten Flügel mit Emmanuel Dennis ab, bei dem anscheinend ebenfalls eine alternative Position gesucht wird. Für den Nigerianer allerdings keine Unbekannt: Schon in Brügge lief der 23-jährige häufig als rechter Außenstürmer auf.

Da Jannes Horn nach seiner Verletzung aus dem Union-Spiel noch individuell trainierte und sich Sebastiaan Bornauw am Dienstag zur Nachuntersuchung in Belgien aufhielt, formten Benno Schmitz und Jorge Meré das zweite Innenverteidiger-Duo flankiert von Katterbach und Limnios. Hector, Özcan und Duda bildeten in diesem Team die Mitte, während Arokodare als Pendant zu Andersson auf der anderen Seite agierte. Tim Lemperle und Marco Höger trainierten währenddessen nach jüngsten muskulären Beschwerden nur individuell.

75 Kommentare
  1. André Below says:

    Hallo zusammen, bisher nur stiller Mitleser, hier mal ein erstes Kommentar
    Ich hoffe das Andersson bald wieder fit ist und wir dann einen richtigen gelernten Mittelstürmer haben. Wäre dann für ein 4-2-3-1 mit

    Tor Horn
    LV Jacobs oder Katterbach
    LIV Czichos
    RIV Bournow oder Mere
    RV Easy oder Schmitz
    ZDM Hector, Skhiri ggf Meyer
    OZM Duda
    LOM Kainz
    ROM Dennis oder Limnios
    MS Andersson

    Klingt finde ich gar nicht so schlecht. Wenn das nach der Länderspielpause klappt, wäre es evtl gar nicht mehr so schlimm anzusehen.

    Grüße André

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  2. kalla lux says:

    Die Angst geht um und siehe da.
    Gisdol versucht etwas offensives.
    Dann wird sich zum Punkt gemasselt und voila
    Er darf weiter wurschteln. Dann wieder 4 Niederlagen ,dann wieder einen Punkt
    …………..
    Bill Murray lässt grüssen.
    Ich sehe es schon wieder kommen.
    Und nein es ist nicht nur 1-4-6 Schuld.
    Das Manager Auslauf Modell hat einen riesen Anteil daran!

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  3. Gerd1948 says:

    Sonja im Dauerdienst heute.
    Ich freue mich jedenfalls sehr auf Andersson, wäre voll heftig wenn er gegen Mainz das Ding rein murmelt, dann behaupte ich 1 Jahr lang, dass er seine Ablöse eingespielt hat. Auch für Kainz, ob man ihn mag oder nicht,( da war ja mal was) freut es mich. Wie erwähnt, man hat vllt genau das, was man Gisdol jetzt zu Recht vorgeworfen hat. Man hat wieder Spieler auf den Positionen, wo sie am ehesten zum Mannschaftserfolg beitragen könnten.

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  4. Katja Reins says:

    Mich macht das plötzliche Dampfgeplaudere müde.. Wir sind nicht mehr in dem Bereich, als man sich einig war, und es im prinzip nur noch um Nuance ging.
    Aktuell geht es wild umher, mit guten Ideen aber auch unfassbarem Schwachsinn. Das macht mich müde, weil ich nicht weiß, ob der Blödsinn vorsätzlich gestreut ist..?! Macht ihr mal, ich nehme mal eine Auszeit und schaue in ein paar Wochen wieder rein. Frohe Ostern und viele Punkte im Korb, gerne auch mit MG.

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