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Anderssons Comeback in Sicht – Auch Bornauw auf dem Platz


Strahlende Gesichter am Mittwochmorgen auf dem Trainingsplatz des 1. FC Köln: Trainer Markus Gisdol konnte zum Auftakt in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Union Berlin seit langer Zeit mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Sogar Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw konnten Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. 

Köln – Hätten die Nachwuchsspieler Tim Lemperle, Marvin Obuz und Julian Krahl nicht aufgrund des am Abend bevorstehenden U21-Spiels bei Fortuna Düsseldorf (der GBK tickert live) im Mannschaftstraining der Profis gefehlt, Markus Gisdol hätte fast alle Spieler um sich herum versammeln können. Einzig Marco Höger trainierte am Mittwochvormittag individuell.

Andersson fast die komplette Einheit auf dem Feld

So voll hatte man den Trainingsplatz 1 am Geißbockheim dabei schon lange nicht mehr erlebt. Denn sogar die beiden Langzeitverletzten Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw konnten zeitweise mit ihren Kollegen auf dem Feld stehen. Letzterer absolvierte allerdings neun Tage nach seinem Eingriff am Rücken lediglich die athletische Aufwärmeinheit mit seinen Teamkollegen. Danach spulte der Belgier ein individuelles Programm mit Reha-Trainer Leif Frach am Rande des Trainingsplatzes ab. Nach rund 45 Minuten verließ Bornauw schließlich wieder den Rasen.

Fortschrittlicher sah dies derweil bereits bei Andersson aus. Der Angreifer machte fast das komplette Programm mit und stand auch während der Kleinfeld-Übungen sowie dem Abschlussspiel auf dem Feld. Allerdings wurde der Schwede aus den Zweikämpfen noch weitestgehend herausgehalten. Rund eine Viertelstunde vor seinen Teamkollegen war die Einheit für Andersson dann beendet. Wann das Duo wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest. Das Comeback des Angreifer und des Abwehrspielers rückt jedoch zumindest in Sichtweite.

Trainingssteuerung bei Jakobs

Florian Kainz, der in der vergangenen Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war, konnte am Mittwoch die kompletten 90 Minuten absolvieren. Anders als noch in der Vorwoche war der Österreicher vollständig in das Training integriert, hielt sich auch in den Zweikämpfen nicht zurück und hinterließ nach seiner letzten Verletzungspause einen ordentlichen Eindruck.

Früher vom Feld musste derweil Ismail Jakobs. Der Flügelspieler verließ bereits nach rund einer halben Stunde den Trainingsplatz. Allerdings handelte es sich nicht wie zunächst befürchtet um eine Verletzung des U21-Nationalspielers. Vielmehr sei von vornherein abgesprochen gewesen, dass Jakobs aufgrund von Trainingssteuerung früher vom Platz geht.

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