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Bornauw endlich operiert: „Diesmal Narkose gut vertragen“


Mit einer Woche Verzögerung ist Sebastiaan Bornauw erfolgreich an der Wirbelsäule operiert worden. Wie der 1. FC Köln am Montagnachmittag bestätigte, konnte der minimalinvasive Eingriff diesmal ohne Komplikationen vorgenommen werden, nachdem der 21-jährige in der vergangenen Woche allergisch auf ein Narkosemittel reagiert hatte. Jetzt will sich der Innenverteidiger so schnell wie möglich zurückkämpfen.

Köln – Aufatmen beim 1. FC Köln: Nach dem Allergie-Schock bei Sebastiaan Bornauw in der Vorwoche ist die knöcherne Veränderung an der Wirbelsäule des Belgiers mit Verspätung entfernt worden. Wie der FC bestätigte, verlief die OP diesmal ohne Probleme. Der Eingriff wurde in Bornauws Heimat Belgien durchgeführt, wo er sich über das Wochenende noch von der allergischen Reaktion erholt hatte. Eigentlich hätte Bornauw am Mittwoch operiert werden sollen, war dann aber nach Abbruch des Eingriffs zur Beobachtung noch bis Freitag in der Klinik geblieben.

„Diesmal habe ich die Narkose gut vertragen und die Operation ist wie geplant gelaufen“, ließ Bornauw ausrichten. „Jetzt freue ich mich darauf, sobald wie möglich auf den Platz zurückzukehren.“ Wann dies sein wird und inwiefern die Komplikationen den ursprünglichen Zeitplan verzögert haben, ist noch unklar. Eigentlich war der 1. FC Köln davon ausgegangen, dass Bornauw sieben bis zehn Tage nach dem Eingriff wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren könnte. Sollte es bei diesem Optimalfall bleiben, würde Bornauw sicher für das Duell gegen Bremen ausfallen, es gäbe jedoch eine Minimalchance auf einen Einsatz gegen Union Berlin.

Wann kehrt Bornauw zurück?

Dies gilt nun aber als fast ausgeschlossen. Bornauw musste immerhin einen zweitätigen Krankenhaus-Aufenthalt absolvieren und sich von einem allergischen Schock erholen. Diese Schwächung des Körpers wird auch in der Regeneration seinen Tribut einfordern. Daher dürfte Bornauw sicher auch beim FC Union fehlen und frühestens für das Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 20. März wieder zur Verfügung stehen. Weil danach die letzte Länderspielpause in dieser Saison ansteht, stünde Bornauw im schlechtesten Fall nach dem Duell gegen den BVB wieder zur Verfügung, dann am 27. Spieltag beim VfL Wolfsburg.

15 Kommentare
  1. gregor69 sagte:

    Seb und Mere all the way bitte!Schon allein fuer die Spieleroeffnung und die Passquote nicht noch schlechter werden zu lassen.Apropos Passquote,nachdem wir eine Basic wie die Laufleistung wohl anscheinend in den Griff bekommen haben(vergangene Saison letzter,jetzt sechster),sind wir bei der anderen Basic Passspielquote im tiefsten Keller.Ich dachte immer das passen ist extrem wichtig und die Basis von allem was danach noch kommen sollte?Komisch dass das hier noch nicht angesprochen wurde…Was meint ihr zu den oft haarstraeubenden Fehlpaessen und der permanenten Passquote in den 70er Prozentzahlen?

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    • Gerd1948 sagte:

      Das ist schwer gregor. Da weiß ich nicht, ob man da einen verlässlichen Quervergleich ziehen kann. Wo steigt und sinkt die Quote? Wo tut sie das bei welcher Mannschaft, in welchem Segment des Spielfeldes, zu welchem Zeitpunkt ( unter Druck, im Rückstand? ) Ich finds mächtig schwer, allerdings aber auch die Laufleistung als solche, Sprints und sowas.

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  2. gregor69 sagte:

    Es wird doch permanent die letzten Wochen davon gesprochen,dass wir mit dem Ball nichts anfangen koennen im Ballbesitz,was einen aber nicht wundert wenn die Baelle eh nicht ankommen.Von den Ideen nach vorne jetzt mal ganz abgesehen,auch wenn es die gaebe,sind die Paesse doch zu schlecht!Also ein Problem der Technik.Es kann doch nicht sein,dass man so einen Pass wie von Meyer auf Dennis gegen Stuttgart im Kalender ankreuzen muss.Das sieht man bei anderen Mannschaften jede Woche,und nicht nur einmal.

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  3. Gerd1948 sagte:

    Aber lass uns das gerne erst mal darauf beschränken , dass Mere eine spielerische Komponente mehr ins Konstrukt bringt gregor. Leider bekommt er bei Lewas Schuss nicht den anderen Fuß vor den Ball ( war er doch oder? ). Ein längeres 2:1 hätte uns gut getan :-) Kein Vorwurf übrigens, da Jannes Horn mit einrücken muss und den Passweg zustellen konnte. 1 gegen 1 gegen Lewa ist meist semi prickelnd gerade.

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    • Martin Duda sagte:

      Für mich ist Meré nicht nur der spielstärkste IV, sondern auch derjenige der am besten antizipiert, und der vor allem das beste Stellungsspiel aller IV hat. Natürlich auch nicht perfekt, aber mit zunehmender Spielpraxis wird er immer stärker, finde ich.
      Umso mehr wir es irgendwann schaffen die allgemeine spielerische Komponente zu erhöhen, wird Meré immer wichtiger. Wichtiger als Bornauw

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  4. gregor69 sagte:

    Meyer und Duda ran,war schon paar Tagen mein Vorschlag!Und ich bleib dabei,mit ein bisschen Spielglueck gegen Bayern waer ein Punkt drin gewesen,dann waeren viele Kommis hier nicht geschrieben worden,aber gut ist vorbei.Blick nach vorne,haette gern wieder was mehr Jugend aufm Pitch,war letzte Saison die Wende gegen die Pillen,also Noah rein hinten rechts,Wolf weiter nach vorne,sonst wirkunglos,wenn nicht schaedigend und Jan zur Halbzeit rein,wenn Dennis nichts auf die Reihe bekommt.

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  5. gregor69 sagte:

    Sorry Gerd,Pitch ist leider haengen geblieben von meiner langen Zeit im Ausland:),aber als ich zurueckkam sagte hier auch auf einmal jeder Box statt Strafraum,ist wohl der Lauf der Zeit befuerchte ich:)
    Uebrigens Noah ist beidfuessig und einer von denen die du ueberall einsetzten kannst,der auch fast alles schon gespielt hat.Iso zB waere rechts verloren zu starker linker Fuss.
    Naja,bin gespannt,Rashica ausschalten,dann wirds einfacher,drei Punkt ein Muss!

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    • kalla lux sagte:

      Wen man Beidfüßig ist heißt das aber nicht das ich dann auch beide Außenbahnen spielen kann.
      Ein Abwehrspieler der oft grätscht kann zum Beispiel meist nur mit seinem „Starken“ grätschen. Liegt auch daran weil in der Jugend meist kein Linksfuß auf Rechts eingesetzt wird. Das Problem ist bei dem „falschen“ Fuß auch, das er immer auf seinen starken ziehen wird. In diesem Fall also nach ihnen.
      Beidfüßig können und es zu spielen, sind meistens 2 Welten!

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