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„Er ist so wichtig für uns“: Hector-Comeback tut dem FC gut


Jonas Hector hatte am Samstag maßgeblichen Anteil am Führungstreffer des 1. FC Köln. Doch nicht nur die Szene vor dem 2:1 von Ismail Jakobs zeigte gegen den BVB, wie wertvoll der Kapitän für seine Mannschaft sein kann. Auch die Aussagen von seinem Teamkollegen Ondrej Duda haben die Bedeutung von Hector für den FC noch einmal herausgehoben. 

Köln – Jonas Hector kämpft sich Spieltag für Spieltag zurück: Erst 20 Minuten gegen Werder Bremen, dann 65 Minuten in Berlin und schließlich 83 Minuten gegen Borussia Dortmund. Nach seiner erneut fast sechswöchigen Pause aufgrund von muskulären Beschwerden scheint der Kapitän inzwischen wieder in Form zu kommen. Gegen den BVB schlich Hector nach seiner Auswechslung die Stufen auf die Tribüne hoch. Mit über zehn Kilometern Laufleistung hatte sich der Mittelfeldspieler zuvor verausgabt. Gleichzeitig sah man dem 30-jährigen aber auch die Zufriedenheit in seinem Gesicht hat.

Hätte mir gewünscht, dass er bis zum Ende auf dem Platz stehen kann

Schließlich hatte Hector am zwischenzeitlichen 2:1 durch Ismail Jakobs auch einen erheblichen Anteil. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte bekam der ehemalige Nationalspieler auf Höhe der Mittellinie den Ball. Eine clevere Körpertäuschung reichte dabei, um Mahmoud Dahoud aussteigen zu lassen, das Spielfeld zu öffnen und den Pass nach vorne auf Dominick Drexler zu suchen. Doch nicht nur aufgrund dieser Szene gehörte Hector zu den auffälligeren Spielern gegen den BVB. Gemeinsam mit Ellyes Skhiri lief Hector die wichtigen Räume im Zentrum zu und schaltete sich offensiv immer wieder gefährlich neben Drexler in die Offensive mit ein. Einzig seine beiden Chancen konnte der in dieser Saison lange verletzte Kapitän nicht nutzen.

Wie wichtig es für die Kölner in den verbleibenden acht Saisonspielen sein wird, einen fitten Kapitän auf dem Platz zu haben, machte auch Teamkollege Ondrej Duda nach dem 2:2 gegen Dortmund unmissverständlich klar: „Ich hätte mir gewünscht, dass Jonas bis zum Ende des Spiels auf dem Platz stehen kann“, sagte der Mittelfeldspieler. Möglicherweise hätte der FC mit Hector auf dem Platz in der Schlussphase auch die nötige Ruhe in seinem Spiel gehabt, um die knappe Führung irgendwie über die Zeit zu retten. „Er ist so wichtig für uns, wie man heute auch wieder sehen konnte. Aber vielleicht reicht seine Kondition noch nicht aus“, meinte Duda. Sowohl dem FC als auch Jonas Hector wird die anstehende Länderspielpause nun gut tun, um auch den körperlichen Rückstand wieder vollständig aufzuholen und gleichzeitig die Akkus wieder aufzuladen. Über die Hälfte der Saisonspiele mussten die Kölner bislang ohne ihren Kapitän auskommen. Gemeinsam mit den Rückkehrern Sebastian Andersson und Florian Kainz könnte ein Hector in Bestform nun fast schon ein später Neuzugang für den FC werden.

13 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Ja, ich auch Gero, bin wirklich großer Befürworter von Jonas und wenn ein Trainer ihn auf der Position wertvoll8er) sieht dann ist das verständlich für mich. Nur das Du mich da nicht missverstanden hast, aber die Kommis werden kommen. Für viele ist Hector mit seinen 2 größeren Verletzungen ein Fall für den Psychiater gewesen in Verbindung mit seinen beiden privaten Schicksalsschlägen. Wir sprechen hier vom FC Kölle und für die ist ein Mann mit soviel Erfahrung und für die vielen jungen Spieler einfach Gold wert. Ob man ihn jetzt als Führungsspieler bezeichnen möchte oder nicht ist mir dabei relativ latte.

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    • gregor69 says:

      Gut gemacht,Gerd!:)Ich als alter Befürworter von Jonas verfolge das natürlich aufmerksam wie mundtot einige,nein besser etliche hier geworden sind.Er war schon abgehakt und aussortiert.Vorne weg natürlich der gute Max,der nichts unversucht liess um immer und immer wieder zu erwähnen wie schlecht Hector ist.:)

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