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Vereinsdoku enthüllt: Bornauw 24 Stunden im künstlichen Koma!


Bis zum Comeback von Sebastiaan Bornauw wird sich der 1. FC Köln voraussichtlich noch einige Tage gedulden müssen. Zwar verläuft der Heilungsverlauf des Belgiers nach seiner Rücken-Operation positiv, noch soll sich der Innenverteidiger jedoch nicht wieder voll belasten. In der vereinseigenen Dokumentation 24/7 wurde nun noch einmal deutlich, wie dramatisch sich der Operations-Abbruch abgespielt hatte. 

Köln – Eigentlich sollte Sebastiaan Bornauw nur sieben bis zehn Tage ausfallen. Nach anhalten Rückenschmerzen, die der Innenverteidiger nicht mehr mit Schmerzmitteln in den Griff bekommen hatte, sollte eine Operation den Problemen Abhilfe schaffen. Nun überraschte Bornauw in der neusten Episode der Saison-Doku FC 24/7 (erscheint am Dienstagabend um 20 Uhr) mit einem tiefen Einblick in die Komplikationen, weshalb die OP zunächst abgebrochen und verschoben werden musste.

Gutartiger Tumor an der Wirbelsäule

Doch zunächst machte der Abwehrspieler genauere Angaben zu seiner Diagnose. Bisweilen hieß es lediglich, Bornauw hätte eine knöcherne Veränderung an der Wirbelsäule gehabt. In der Doku führte der 22-jährige das noch detaillierter aus: „Die Ärzte haben festgestellt, dass ich einen gutartigen Knochentumor an der Wirbelsäule habe, ein sogenanntes Osteoid-Osteom, das operativ entfernt werden musste.“ Während der Operation erlitt Bornauw schließlich eine schwere allergische Reaktion auf das Narkosemittel. Der Eingriff musste sofort abgebrochen werden. „Die Ärzte mussten mich für 24 Stunden in ein künstliches Koma versetzen“, erklärte Bornauw und schilderte die Dramatik: „Vor 20 Jahren wäre ich zu 90 Prozent gestorben. Die Ärzte sagten mir, meine Körpertemperatur stieg um ein Grad pro Minute. Wenn man nicht innerhalb von wenigen Minuten reagiert hätte, wäre ich explodiert.“ Inzwischen geht es Bornauw wieder gut und der Innenverteidiger arbeitet täglich an seinem Comeback.  In dem Bewusstsein, dass die Situation auch deutlich hätte schlimmer ausgehen können, sagte der Spieler: „Die Ärzte haben toll reagiert und einen guten Job gemacht und jetzt fühle ich mich gut. Das ist das Wichtigste.“

Wird nicht lange dauern

Eineinhalb Wochen nach dem abgebrochenen Eingriff konnte die Operation schließlich nachgeholt werden. Für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg könnte es für den Kölner Abwehrchef aber eng werden, noch soll sich der Innenverteidiger nicht vollständig belasten. So liegt das interne Ziel aktuell auf dem wichtigen Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Mainz. Sebastiaan Bornauw selbst zeigte sich aber optimistisch, schnell auf den Platz zurückkehren zu können: „Ich schaue nicht auf den Kalender, sondern von Tag zu Tag, um so schnell wie möglich zurückzukommen. Aber wie ich mich kenne, wird es nicht lange dauern.“

28 Kommentare
  1. Sonja Eich sagte:

    Leute, ich glaube, wenn man als junger Mensch (wobei das Alter eigentlich keine Rolle spielt) nach einem ursprünglich geplanten „kleinen“ Eingriff 24 Stunden später aus einem künstlichen Koma erwacht, ist das schon ein Schock und „ein großes Ding.“ So würde es mir zumindest gehen. Aber seien wir alle froh, dass es gut gegangen ist und wir Seb hoffentlich bald wieder auf dem Platz sehen! Viele Grüße

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    • Norbert Furmanek sagte:

      DeKa !!! Du bist ein EI. Sprichst bzw. schreibst, als hättest du Fachwissen . Jede große OP. birgt ein Risiko ! Im künstlichen Koma zu liegen ebenfalls. Wenn da der Ablauf (aus dem Koma herausholen ) nicht ordentlich geplant und durchgeführt wird —- dann ist das die eine Sache !! Heutzutage , mit allergischen Reaktionen und dem Virus ist das um so sorgfältiger zu sehen . Also , überlege gut bevor du so einen Mist von dir gibst !!!

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  2. Spreebock sagte:

    Danke Sonja fürs dazwischen-schalten….. DeKa schießt hier mit seiner ‚bleibt mal auf den Boden‘ Meinung etwas übers oder nebens Ziel hinaus…..
    Es wird in der Doku gezeigt, dass auch die Fussballer vor son medizinischen Sachen, die bei Operationen passieren nicht geschützt sind.
    Alles Gute Seb…..
    Freu mich dich wieder aufn Platz zu sehen….

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  3. Martin Duda sagte:

    Es gab ja auch schon im Vorfeld hier Meinungen, ein junger durchtrainierter Mann dürfte doch keine Rückenprobleme bekommen……Es gibt leider gesundheitliche Beschwerden, die vor niemandem halt machen, egal wie jung, sportlich, bekannt, reich oder was sonst auch.
    Da sieht man mal wieder wie voreilig manches Mal über alle möglichen Sachen ein Urteil gefällt wird, ohne jegliches Hintergrundwissen.

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