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GEISSPOD #10: Jetzt hängen alle FC-Bosse an Gisdols Schicksal

Der 1. FC Köln vereinigt sich hinter Markus Gisdol. Vorstand und Geschäftsführung haben in ihrer Entscheidung, mit dem FC-Trainer weiterzumachen, ihr Schicksal an das des 51-jährigen gebunden. Geht es schief, müssen alle die Konsequenzen tragen, sagen unsere Reporter Sonja und Marc im GEISSPOD. Die neue Folge unseres FC-Podcasts behandelt die Frage, welche Folgen das Vertrauen ist Gisdol hat. Den nächsten GEISSPOD gibt es dann erst wieder zu Ostern nach der Länderspielpause. Habt Ihr unseren FC-Podcast schon abonniert? Diskutiert mit und lasst uns wissen, wie Ihr über die neue Folge denkt!

47 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Hallo zusammen
    Ich muss ehrlich gestehen , dass ich das erste mal richtig stinkig bin Marc, über dich. Mag ja sein, dass genau wie bei vielen von uns ein Gros an Emotionen mit in die Äußerungen einfließt, dies sei mal dahin gestellt, aber wie kann man auf die abwegige Idee kommen, dass die Spieler, denen ich einen total einwandfreien Charakter attestieren möchte, zutrauen könnte nach 3 Minuten und einem ( vermeidbaren Rückstand, meinetwegen nach 10 Minuten , in denen man kein Vaterland gesehen hat) zutrauen am 26. Spieltag ein Spiel abzuschenken, um einen vllt bei dem ein -oder anderen nicht hoch in der Gunst stehenden Trainer los zu werden???? Die Spieler sind zuvorderst Profis, das sind Kicker, die sich mit den besten der Zunft messen wollen, da kommen solche CJ Viertelfinalisten gerade recht. Ich bin auch überzeugt das der Punkt helfen kann, selbst wenn das Erfolgserlebnis wieder nicht dazu führen sollte, dass „ein Schalter“ umgelegt worden ist. Selbst hab ich mit rein gar nichts gerechnet, weil ich das Gefühl hatte Terzic hätte den Laden da jetzt gut und schnell in den Griff bekommen. Aber manchmal kommts anders und zweitens als man denkt.
    Es ist auch bei mir soweit, dass ich den Trainerwechsel „geplant und gewollt “ hatte, am besten für den Tag nach dem Spiel. Ich hätte mir allerdings in erster Linie Punkte gewünscht. Primäres Ziel ist der Klassenerhalt ,den man mit einer Punktzahl X erreicht und ein Sieg ein Unentschieden oder die erwartete Niederlage gegen Dortmund darf niemals der Gradmesser sein dafür etwas aufzuschieben, was vllt längst überfällig ist. Man hat sehr deutlich gesehen, dass die Mannschaft weder verunsichert ist etwa Fehlpässe en Masse spielt und das sie halt einfach lebt und wohl dem Trainer folgt, sowohl was die kämpferische Einstellung als auch die Taktik angeht. Natürlich sind die Spieler total ernüchtert in letzter Minute noch den sieg aus der Hand gegeben zu haben. Verständlicher Unmut. Verständlicher Unmut aus meiner Sicht aber auch weil meiner Meinung nach der FC über die 60 Minuten 15.-75. Minute die eindeutig bessere Mannschaft auf dem Platz hatte. Ja, Haaland ist der, der das Spiel alleine hätte entscheiden können, ein Ausnahmespieler, aber außer Haaland hatte auch kein spieler von Dortmund eine Torchance. Der FC hatte nicht so hochkarätige aber eben auch welche, die letzte in der 89. Minute durch Duda. Bei uns waren die Dortmunder Verteidiger eben immer auch noch iwie dran, siehe auch die Hector Gelegenheiten. Dortmund war als Mannschaft schwach, hat aber trotzdem die Einzelkönner auf dem Platz, gegen die man sich auch erst behaupten muss. Gisdol wird jetzt bleiben, mindestens bis Saisonende, nicht weil er es sich redlich verdient, sondern vllt weil man diese Woche keinen gefunden hat. Ob ein Funkel sich das hier geben muss? Ihr sagts ja richtig, der Kader ist so wie er ist, die Möglichkeiten in naher Zukunft total limitiert. Weiter so ihr beiden, aber Ball flach halten und hoch gewinnen, alte Fußballerweisheit.
    Gruß Der Järd

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  2. Gerd1948 sagte:

    Dazu kommt, dass Gisdol nach außen hin vor der Presse stabil bleibt und Ruhe ausstrahlt. Kein Wunder ,wurde er doch generös mit einem vorzeitig verlängerten Vertrag ausgestattet. Könnte aber in der Tat ein Vorteil im Abstiegskampf werden, wenn er nicht die Nerven verliert.

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  3. Martin DerErste sagte:

    Ich frage mich ob der Geissblog nicht in einer abfallenden Berichtspirale gefangen ist. Das ganze Hervorheben der negativen Aspekte und der unbedingte Wille dafür Schuldige zu suchen nervt langsam. Anstatt neutraler Berichterstattung macht man hier Expressverdächtige negativfokusierte Berichterstattung, in der man die negativen Berichte der vergangenen Woche wiederholt und sich selbst betätigt. Ich glaube da ist ein Urlaub vom FC von Nöten. Das hilft bestimmt um mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen und bringt eventuell auch wieder etwas postive Stimmung in Fans und Verein.

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  4. Herrmann sagte:

    Finde die Aufregung hier mehr als lächerlich. Dass eine Manschaft, die eine Trainerwechsel forcieren möchte, gegen den Trainer spielt ist kein Novum und somit auch keine Erfindung vom Geissblog. Marc Merten hatte ja nur erwähnt, dass die Gelegenheit nach der schlechten Anfangsphase gg den BVB da gewesen wäre, die Spieler sie aber nicht ergriffen haben. Hiermit sollte doch nur aufgezeigt werden, dass die Mannschaft ganz offensichtlich nicht gegen Gisdol gespielt hat.

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  5. Et Troemmelche jet sagte:

    Hier wird ganz sachlich die aktuelle FC Situation analysiert.
    Ihr sprecht die Problempunkte direkt an, das gefällt natürlich nicht jedem.
    Auch der Vorstand und die Geschäftsführung sind nun verantwortlich für ihre Entscheidung mit Herrn Gisdol weiterzumachen. Ich wünsche mir von ganzem Herzen das die Entscheidung richtig ist.
    Logisch ist die Entscheidung, meiner Meinung nach, aber nicht.
    Da stimme ich und auch die überwiegende Mehrheit der FC Fans mit dem Geisblog Team zu 100% überein.
    Sehr gute journalistische Arbeit, weiter so!

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  6. Martin Duda sagte:

    An die Redaktion:
    Ich stimme dem ersten Beitrag von Gerd in fast allem zu (Hazard hatte auch noch eine dicke Chance).
    Hinzufügen möchte ich noch, wie auch mein Namensvetter, daß ich mit der radikalen Ansicht „Alles Scheiße – Alle raus“ nichts anfangen kann. Ich glaube, da seid ihr, wie viele andere Forer zu sehr von den Emotionen geleitet worden.
    Es ist für mich nicht akzeptabel, einen Rücktritt sämtlicher handelnden (oder Nicht-handelnden) Personen ausschließlich an einer Trainerentscheidung fest zumachen.
    Ich sage hier noch einmal: Ich bin kein bekennender Befürworter von Gisdol oder den anderen, es geht mir nicht um einzelne Personen, sondern darum, nicht durch immer wieder kehrendes „ALLE RAUS“ mit neuen Personen immer wieder neu anfangen zu müssen. Hat uns die Vergangenheit gezeigt, daß wir mit diesem Kurs gut gefahren sind? Ist mir zumindest nicht aufgefallen.
    Hat Freiburg z.B. alles über den Haufen geworfen, weil sie zwischenzeitlich mal so schlecht waren, das sie abgestiegen sind, oder haben alle zusammen gehalten und haben sich wieder gebessert und sind stabiler geworden?
    Rein sportlich:
    Wer kann garantieren, daß ein Trainerwechsel im Saisonschlussspurt Besserung bringt? Egal wer der neue Trainer sein würde?
    Man kann sagen, daß man es dann zumindest versucht hätte, ok. man kann aber auch genauso gut sagen, man hat es eben mit Kontuinität versucht.
    Ich finde, wenn ihr als Berichterstatter eine Trainerentlassung fordert, solltet ihr es zumindest mit statistischen Daten untermauern.
    Also, wie hoch ist die Rettungs-Wahrscheinlichkeit nach Trainerwechsel im letzten Saisonviertel in den letzten 10 Jahren?
    Bei allem Übel und Ärger über die sportliche Situation sollte man doch so fair sein, der Mannschaft spielerische Verbesserung in den letzten Spielen zu bescheinigen.
    Die Aussage mancher hier gibt noch immer wieder, wir würden nur lange Bälle nach vorne hauen. das stimmt nicht, es wird im Gegenteil versucht, das möglichst zu vermeiden. Natürlich gibt es noch enormes Verbesserungspotenzial, besonders im letzten Drittel.
    Wenn sich diese mMn Leistungssteigerung fortsetzt, glaube ich, wir werden die Klasse halten.

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    • Hennes48 sagte:

      Ich respektiere Ihre Einschätzung und Meinung.
      Aber im Zusammenhang mit Markus Gisdol und mit der Leistung der Mannschaft der letzten 12 Monate, sollte man sehr zurückhaltend sein, wenn man über Zahlen, Daten und Fakten sprechen möchte!
      Anhand dessen wäre nämlich ein MG längst nicht mehr tragbar.
      Und ich bin grundsätzlich anderer Auffassung als Sie. Der FC hat keine wirklichen Automatismen entwickelt, keine klare Strategie oder erkennbaren Spielplan. Die Abwehr ist extrem instabil und anfällig und das Spiel mit Ball hatte zu oft den Namen nicht verdient. Wer dennoch für MG stimmt, muss dann aber auch mit der sachlichen Kritik dazu klarkommen. Denn wenn das was gerade beim FC „gelebt“ wird der zukünftige Maßstab ist, dann stellt sich die Frage: „Wann würde denn ein Trainer überhaupt noch hart kritisiert oder entlassen werden dürfen, wenn eine derartige Entscheidung nicht auf nüchternen Fakten basieren soll?“ Einfach weiter so aus purem Trotz??? Mir erschließt sich diese „Entscheidung“ des FC absolut nicht und ich gehe ganz sachlich davon aus, dass der FC seine Serie nun so fortsetzt wie bisher und am Ende absteigen wird…Dies ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung!

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      • Martin Duda sagte:

        Es ist hier bei der Statistik nicht der Punkteschnitt angesprochen. Bitte genau lesen.
        Es geht bei meiner Argumentation nicht darum zu sagen, daß ein Trainerwechsel nichts bringt. Ich weiß es eben nicht. Und niemand anderes auch.
        Man hätte sich mMn nach der letzten Saison trennen sollen, auch wenn sich der Vertrag durch den Klassenerhalt verlängert hatte. Und das sollte man auch nach dieser Saison tun finde ich.

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        • Gerd1948 sagte:

          Das finde ich nach der Entwicklung auch jetzt (kommenden Sommer), aber im Sommer wird es ähnlich schwer jemanden zu finden, der einen recht klammen Klub übernimmt. Es ist halt nun mal geschehen, dass der Vertrag völlig voreilig verlängert wurde. Dennoch halte ich es nicht für total abwegig, dass Gisdol im Stande wäre etwas mit kompletten Kader zu entwickeln. Seine Art sei mal dahin gestellt, wie er etwa mit seinen Spielern verfährt. Logischer wäre es aber in der Tat, dass es ein anderer wohl nachhaltiger machen könnte. Da wärn wir dann aber wieder am Anfang dieses Textes.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Schöner Beitrag. Ich bezweifle den Effekt des Trainerwechsels momentan auch sehr. Wer würde das überhaupt machen wollen? Man ersetzt dann unter Zahlung von hohen Abfindungen einen Gisdol durch einen anderen Trainer ähnlicher Qualität. Funkel? Breitenreiter? Oder wer will das momentan machen? Auch die internen Lösungen a la Ruthenbeck und Pawlak haben in der Vergangenheit ja nicht wahnsinnig gezündet. Und man sieht auch bei Schalke, dass es mit jedem Trainerwechsel besser wird… ;-)

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  7. kalla lux sagte:

    Jemand läd sich nach Hause im nicht bekannte Gäste ein.
    Er unterhält sie , informiert sie und lässt sie auch mitreden.
    Solange der Gastgeber so redet und schreibt wie die Gäste es gern hätten ist auch alles in Ordnung.
    Tut er das aber nicht, wird er sogar gemaßregelt.
    Da fragt man sich warum sollte er die Gäste nicht aus seinem Haus werfen?
    Warum, falls er sie im Haus lässt, weiter mitreden lassen?
    Toleranz ist eins, aber Leuten die ihrem Beruf nachgehen und eine eigene Meinung haben, zu rügen eine andere! Oh war der Aufschrei groß, als Hotte das gemacht hat. ( auch ein Hausherr)
    In diesem Haus scheint sich jeder zu meinen Hausherr zu sein!
    Schon komisch wie manche sich verhalten und das dann mit Fankultur begründen.
    Es ist was anderes über andere Leute herzufallen, wen sie etwas „falsches“ Schreiben, oder
    ob es der ist der die Zeche bezahlt!
    Naja, zum Glück bin ich nur Beobachter und nicht Hausherr!
    (❁´◡`❁)

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    • Martin Duda sagte:

      Du bist doch derjenige, der immer sagt: „Habe ich so nicht geschrieben“
      Dann erwarte ich auch von dir meinen Text genau zu lesen und mir nichts zu interpretieren.
      ich habe nichts gegen andere Meinungen. Nur etwas dagegen, daß bei Meinungen, die faktisch nicht belegbar sind, als „Muss“ dargestellt werden.
      Im Übringen bin ich über niemanden „hergefallen“, und habe auch nicht versucht der Redaktion den Mund zu verbieten. Und dann auch noch zu suggerieren deswegen solche „Gäste (wie mich) raus zuwerfen“ wird doch ziemlich lächerlich.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Das ist aber ein schönes Gleichnis. Da sind bei Dir sicher schon hochkant Gäste rausgeflogen, weil Sie Dir nicht nach allein maßgeblichen Meinung geredet haben.

      Und jetzt mal zu Tatsachen: hier ist keiner Gast zur privaten Dinnerparty, sondern es handelt sich um ein kommerzielles Angebot, welches von Werbung und Klicks lebt. Du kannst auch davon ausgehen, dass ein solches Angebot von einem regen Forum profitiert, da sich die Klickzahlen dadurch steigern. Und jetzt kommst Du sicher auch drauf, wer die Zeche zahlt. ;-)

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        • Jose Mourinho sagte:

          Langsam glaube ich wirklich, Du bist der Meinung, Deine Postings drücken stets Respekt aus.

          So wie diese hier:
          kalla luxsays:
          22. März 2021
          Aber vergessen wir das Thema der allwissende Boom, der selber nie Vorschläge macht hat widersprochen. Dann ist das Thema eh durch(ˉ﹃ˉ)

          Unser 3 Chinesischen A… haben null Ahnung, weshalb sie auf alles hören was Hotte und Wehrle innen sagen.

          Sorry, ein Veto von dir. Dann nehme ich eine solche Aussage sofort und unwiderruflich zurück.
          Bitte den Kommentar sofort entfernen!

          ….

          Und das nur aus einem willkürlich angeklickten Thread der letzten Tage. Du musst andere Meinungen selbstverständlich nicht respektieren aber dann hör doch auf, von Respekt zu reden.

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          • kalla lux sagte:

            Also im Endeffekt steht doch da, das sobald sich ein Experte wie Boom oder gar Du melden , das dann das Thema für mich durch ist? Das eure Vetos für mich das Non plus Ultra sind!
            Oder steht da etwas anderes?
            Und da ist auch nichts beleidigendes ausgeschrieben.
            Und vor allem würde ich nicht den Angreifen, der mir ermöglicht zu schreiben. Sowas ist und bleibt Respektlos.
            Ob dir das passt oder nicht…und jetzt husch husch such nach etwas anderem!

  8. Immerfc sagte:

    Sehr guter pod. Aus meiner Sicht absolut treffend und vor allem ohne Blatt vor dem Mund… die Situation und Spielweise über die gesamte Saison hinweg lässt halt leider kaum Raum für Lob. Und an die Kritiker der Kritik kann ich nur sagen, meint ihr uns macht es Spass nur Kritik zu üben? Es ist die Leidenschaft zu unserem Club die uns alle vereint und kein fc Fan auf dieser Welt ist glücklich wenn’s bei uns nicht gut läuft… lg

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    • Gerd1948 sagte:

      Ich hab auch vollstes Verständnis wenn man mal zu einem Rundumschlag ausholt, schließlich sind die beiden nun mal auch FC Fans im Nebenberuf. Klar ist, dass dann alle in der Verantwortung stehen, weil es jetzt von allen Seiten abgesegnet ist. Wenns aber tatsächlich schief geht ist es auch richtig ,dass eben besonders die Chefetage keine Entlastung erfahren darf bei der Wiederwahl. Eine AWB Kehrmaschine dagegen ist nicht zu erwarten im Sommer auch wenn man sich die gerne wünschen darf.

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  9. Gero Struff sagte:

    Ich finde es gut, wenn Personen die Haltung des Geissblogs auch kritisch sehen. Ich denke auch, dass man schnell dazu kommt, den FC sehr stark positiv (vielleicht bei mir ;) ) oder sehr negativ (geissblog und einige hier im Forum) zu sehen. Die Aufgabe vom geissblog sollte das vermeintlich Objektive sein

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  10. OlliW sagte:

    Die Marschroute ist klar: Es darf keinen Einbruch mehr geben, kein Desaster der geistigen und körperlichen Abwesenheit wie gegen Leverkusen oder Freiburg. Natürlich darf schon Wolfsburg kein Einbruch werden. Und auch gegen die anderen „Großen“ muss man sich durch Gegenstemmen am Leben erhalten. Keine Klatsche gegen Rasenballsport, keine gegen die Pillen. Das sind – nominell – die dicksten Brocken. Aber es geht ja, wie man gesehen hat.
    Ja, da macht Hoffnung, dass man gegen andere dieses Kalibers bereits gepunktet hat. Wäre es vermessen zu sagen, ab jetzt kein Spiel mehr verlieren wäre das Beste? Bei diesem FC ist es aber ebenso möglich, dass gegen WOB ein Überraschung gelingt und man die Woche drauf gegen Mainz verliert. Dann wären die schon mal weg. Timo hat vor zwei Wochen gesagt, drei Siege und das eine oder andere Unentschieden wären super. Tja, drei Siege in 8 Spielen ist eine ordentliche Ansage,. Dazu zwei Remis und zwei Niederlagen…klingt verdammt schwer zu machen, wenn man sich die letzten Spiele ansieht. Uns bleibt aber nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass es irgendwie klappt.

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  11. Jörg Schieber sagte:

    Ich teile die Inhalte dieses Podcasts vollkommen. Es geht doch immer um Entwicklung. Also das, was man unter einem Peter Stöger in seinen ersten Jahren kontinuierlich beobachten konnte. Also das, was bspw. auch ein Urs Fischer bei Union Berlin gerade Jahr für Jahr abliefert. Wohlgemerkt bei deutlich weniger finanziellen Mitteln!

    Unter Gisdol gibt es diese Entwicklung nicht. Es gibt keine defensive Stabilität. Es gibt keine fußballerische Entwicklung. Die Mannschaft hat immer noch keinen klaren Plan, was ihr Offensivspiel betrifft. Und da kommt man halt irgendwann mal zu dem Punkt, an dem man zu Recht fragt: Wieso sollte ein Trainer jetzt noch diese Entwicklung hinbekommen, wenn er es seit über einem Jahr nicht ansatzweise schafft? Und Hr. Gisdol hatte hier null Störgeräusche, weil ja überhaupt keine pfeifenden Fans da sind. Noch nie in der Geschichte des 1. FC Köln konnte ein erfolgloser Trainer hier so in Ruhe arbeiten. Und trotzdem reicht es nur zu einem Punkteschnitt von unter 0,88 ?! Sorry, aber das reicht einfach nicht, das ist wahnwitzig schlecht!

    Im gleichen Zuge muss man aber auch Horst Heldt nennen. Im ersten Winter noch einen guten Job gemacht mit den Leihen von Uth und Elvis, im Sommer einen katastrophalen Job abgeliefert. Knapp 20 Mio. € konnte er investieren. Die siebthöchsten (!!!) Ausgaben in der ersten Liga überhaupt! Rumgekommen ist dabei nix. Bestes Beispiel ist doch Limnios. 3,3 Mio. €. Verdammt viel Geld zu Corona-Zeiten. Und dieser Spieler schafft es oft nicht mal in den Kader? Arokodare, Dennis – Rohrkrepierer. Stattdessen verschenkt man einen Terodde, der zumindest jederzeit für 8-10 Tore auch in Liga 1 gut ist, nach Hamburg und bezahlt ihn sogar noch weiter?!? Unter diesen Aspekten dann immer noch über die fehlenden Mittel zu sprechen (es gibt ja auch hier bei einigen Usern die Mär, dass Horst Heldt ja ach so wenig Geld zur Verfügung hatte) und zu erzählen, dass „einzig und allein“ der Klassenerhalt zähle, ist einfach beschämend! Man kann sich auch kleiner machen als man ist. Und nein: Ich habe keine zu hohe Erwartungshaltung. Ich habe die Erwartungshaltung, dass man sich kontinuierlich verbessert im Laufe einer Saison. Ich habe die Erwartungshaltung, dass sich auch Spieler sichtbar weiter entwickeln (wen hat Gisdol denn schon ernsthaft NACHHALTIG besser gemacht? Mit Abstrichen Elvis und Skihri. Und sonst?). Ich will, dass man von Spiel zu Spiel denkt und immer das beste rausholt. Ich will, dass man das Ziel ausgibt, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu schaffen, um nach Möglichkeit eine sichere Saison zu spielen. Stattdessen ständig dieses sau dämliche „Es war immer klar, dass der Kampf um den Klassenerhalt bis zum 34. Spieltag dauert“… Wie will man denn mit dieser Minimalisten-Einstellung eine Mannschaft entwickeln und das wirkliche Optimum rausholen?…

    Gisdol und Heldt sind für mich so was von durch. Und ich hoffe inständig, dass RC Recht hat und Heldt tatsächlich von irgend jemanden aus der Bundesliga abgeworben wird. Das wäre wie ein 6er im Lotto. Ich glaube nur nicht daran, da ich keinen – außer vlt. Schalke – für so dämlich einschätzen würde. Das realistische Szenario dürfte aber sein, dass wir beide nur noch mit einer hohen Abfindung quitt werden. Dank der genialen langfristigen Vertragsgestaltungen mit Gültigkeit für beide Ligen, die wir insb. auch dem neuen Vorstand (so er denn existiert) und A. Wehrle zu verdanken haben…

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    • Jose Mourinho sagte:

      Vieles was Du schreibst, kann ich nicht nachvollziehen. Ich halte Stöger – vor allem wegen Dingen neben dem Platz – auch für den besseren Trainer als Gisdol, aber eine kontinuierliche Entwicklung kann ich da nicht erkennen. Sein Fußball war immer der gleiche und wenn, dann nur wegen der Ergebnisse attraktiv. Die Verbesserung dieses Spielstils stammten von Schmadtke, der einfach den gesamten Kader für dieses Spiel verbessert hat und als entscheidendes Ding mit Modeste in damaliger Form dann den genau passenden Spieler für „hinten dicht und vorne hilft der Toni“ geliefert hat um Toni Ujah durch Toni Modeste zu ersetzen. Heldt hat mit Duda unseren besten Scorer dieser Saison geholt. Andersson ist halt verletzt, dass kann man ihm und Heldt nicht anlasten. Ansonsten waren das Testballons die nicht sonderlich teuer waren. Ausnahme: Limnios und da bin ich auch nicht sicher, ob der so schlecht ist. Er kriegt keine Chance bei Gisdol, also kann man das nicht beurteilen. Immerhin ist er dennoch bei der Nationalmannschaft, also nicht nur Heldt hält was von ihm. Terodde hat in 58 Erstligaspielen 10 Tore gemacht – da ist es schon gewagt zu behaupten, er sei (vor allem in diesem FC-Team) immer für 8-10 Saisontore gut. Und alles andere, was Du als Erwartungshaltung ausdrückst haben die anderen Clubs in Reichweite doch auch vor und da arbeiten auch nicht nur Idioten dran. Also ist es nun mal relativ klar, dass wir unten dabei sind. Ich würde mir das auch anders wünschen, aber das ändert an der Realität nun mal nix.

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      • Jörg Schieber sagte:

        Stöger hatte im Gegensatz zu dem Duo Gisdol/Heldt am Anfang wirklich keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Er hat tatsächlich sehr viele Spieler sehr viel besser gemacht. Klar kann man über seinen Spielstil streiten, aber das war eben echte defensive Qualität! Auch zig mal zu null spielen kann geil sein, weil es die Gegner entnervt. Und nach vorne war es ja nicht nur Modeste. In den Jahren davor waren es zb. auch Ujah und Helmes. TROTZ des defensiven Spielstils fand ich den FC damals offensiv gefährlicher als heute. Also ich fand die Entwicklung unter Stöger geil. Die Saison mit dem krönenden Abschluss gegen Mainz war glaube ich die schönste Saison, die ich als FC Fan erleben durfte. Und auch London & Co. war aus Fan-Sicht geil, auch wenn da der sportliche Abgesang natürlich schon eingeläutet war…

        Duda finde ich vom Grundsatz auch ok. 6,5 war aber viel zu teuer. 3 Mio. wäre marktgerecht gewesen. Andersson hatte auch schon zum Ende der letzten Saison bei Union öfters Knieprobleme. Google mal und Du wirst entsprechende Artikel dazu finden. Zumindest das erhöhte Risiko bei Andersson war also auch schon bei der Verpflichtung bekannt. Und ob ich unter der Voraussetzung 7 Mio. für einen 28jährigen, der ja auch keinerlei Marktwertsteigerung mehr verspricht, in die Hand genommen hätte?

        Deshalb haben wir da wohl eine unterschiedliche Meinung. Sowohl zur Stöger-Zeit, als auch zur Personalpolitik im letzten Sommer. Aber das ist ja auch o.k.

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        • Jörg Schieber sagte:

          Also mit der Kritik an den Transfers bin ich jetzt nicht alleine…

          Reiner Calmund (72) sieht die Gründe für die Krise eher in der Kaderplanung von Sportchef Horst Heldt (51): „Die Probleme liegen nicht nur beim Trainer. Der FC hat mit Cordoba und Uth wichtige Offensivspieler verloren, Andersson ist dauerverletzt. Das ist ein Hammer, der sich bemerkbar macht. Im Winter haben die Mainzer mit Glatzel, Kohr und da Costa bessere Nachlader gehabt, als der FC mit einem Mittelstürmer aus Belgien, der absolut nicht funktioniert, und Max Meyer, der auf der Insel überhaupt nicht gespielt hat. Der FC hat vielleicht auf klangvolle Namen gesetzt, beide sind aber nicht effektiv.“

          Die Problematik sieht auch Kohler: „Beim Andersson-Transfer bleiben mir noch Zweifel: Er hatte schon in Kaiserslautern Verletzungsprobleme, bei Union Berlin auch. Da habe ich doch das Gefühl, dass man das Risiko bewusst eingegangen ist, nachdem bei Streli Mamba bereits der Transfer wegen dessen Verletzung geplatzt war. Da muss man schauen, ob man bei der Kaderplanung alles richtig gemacht hat. Das sollte man schon ehrlich hinterfragen.“

          Dazu der teure, glatte Fehleinkauf Limnios. Dazu der – m.E. – in Coronazeiten zu teure Duda.

          Kann ja wie gesagt gerne jeder bewerten wie er will diese Transferpolitik. Was nur nicht sein kann ist, dass am Ende KEINER verantwortlich ist. Kritik an den Transfers von Heldt ist nicht nachvollziehbar. Gisdol hat nicht die Möglichkeit, andere Spieler aufzustellen. Da beißt sich die Katze dann irgendwann halt in den Schwanz…

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          • Gerd1948 sagte:

            Wenn Gisdol Limnios nicht hätte haben wollen hätte er sich melden müssen. Mainz hatte im Winter mehr Geld zur Verfügung durch den Abgang Mateta und konnte richtig nachbessern. Klar kann man über Preise streiten. Die Personalie Dennis erschließt sich mir vllt als einzige nicht, weil wir jemanden für im Strafraum gebraucht hätten, auch wenn Flanken für uns ein Buch mit sieben Siegeln ist.

    • Gerd1948 sagte:

      Er macht in etwa Katterbach, Jakobs und Thielmann besser. Timo Horns Steigerung ist nicht am Trainer fest zu machen. Es gibt auch immer Spieler, die ihr höchstes Level schon erreicht haben, also sollte man sich mehr auf die Entwicklung des Spielstils fokussieren. Da hat es eine zu lange Zeit gehapert und vor allem zu viele Experimente gegeben, die man eigentlich in der Masse im laufenden Spielbetrieb nicht machen sollte. Man sieht aber unabhängig davon, ob Gegner wie Bremen und Dortmund was zu lassen, wie die Spielidee mit der Viererkette aussehen soll. Was viel zu oft fehlte ist der Mut nach vorne mit Risiko zu spielen, so wie es Katterbach permanent gemacht hat aus seiner Position. Die ganze Wechselei hemmt und bremst jedwedes Gedankenspiel aus. Ich erhoffe mir für die 8 Spiele jetzt einen festen Stamm von 16 Spielern+ Torwart. Den Stamm von dem man erwartet in jeder Sekunde 100% Engagement an den Tag zu legen und aber auch körperlich dazu in der Lage zu sein. Der Abstieg muss einfach verhindert werden und dazu wäre es in der Tat hilfreich jetzt nicht jede Woche wieder über Personalien zu reden.

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  12. FC Neukoelln sagte:

    Ich habe den Geisspod noch nicht hören können, aber wenn ich die Entwicklung der vergangenen Wochen richtig einschätze, so erfüllt der Geissblog doch hier einfach nur seine journalistische Pflicht, nämlich Dinge offen und ungeschönt anzusprechen – genauso wie in der Vergangenheit ja auch immer wieder auf positive Entwicklungen hingewiesen wurde, insofern sie denn stattfanden. Das bedeutet natürlich noch lange nicht, dass ich oder alle anderen immer ein und derselben Meinung sind mit der Redaktion. Was ja auch gut und richtig ist und Teil jeder kontrovers geführten Debatte sein sollte (der „Hausherr“ ist also naturgemäß interessiert an sachlicher Kritik und wahrscheinlich wenig interessiert daran, den widersprechenden Teil seiner „Gäste“ vor die Tür zu setzen, so ein Blödsinn aber auch).
    Ich habe mich zuletzt eher gefreut über den Umstand, dass sich hier klar positioniert wird – ob man nun die explizite Meinung teilt oder eben nicht. Denn anders als für den lieben Herrn Haubrichs in seiner Exzess-Trutzburg ist der Geissblog wahrscheinlich sehr viel mehr auf das Gutdünken der Vereinsführung angewiesen. Hier derart ungemütlich aufzutreten empfinde ich also eher als mutig.

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