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Hector wieder fit – Kainz mit großen Fortschritten


Die Personalsorgen beim 1. FC Köln scheinen sich langsam aber sicher zu lichten. Nicht nur, dass Jonas Hector inzwischen wieder schmerzfrei scheint und die Mannschaftseinheiten vollständig absolvieren kann, auch Florian Kainz trainierte am Dienstag und Mittwoch erstmals wieder in Teilen mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen. 

Köln – Zuletzt hatte Florian Kainz im Trainingslager in Donaueschingen Ende August mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Platz gestanden. Damals ahnte noch niemand, dass der Österreicher über ein halbes Jahr lang ausfallen würde, nachdem er einige Einheiten aufgrund von Kniebeschwerden verpasst hatte. Doch der Flügelspieler reiste vorzeitig zurück nach Köln, um sich dort einer MRT-Untersuchung zu unterziehen und zu entscheiden, ob eine Reise zu den bevorstehenden Länderspielen für den Nationalspieler sinnvoll wäre. Am Ende reiste Kainz nicht zum österreichischen Team. Und noch viel schlimmer: Der 28-verpasste nach seiner Operation bis heute auch jedes Bundesliga-Spiel.

Kainz soll langsam herangeführt werden

Am Dienstag gab es zum Trainingsauftakt nach der 1:5-Niederlage beim FC Bayern dann endlich die gute Nachricht: Kainz konnte einige Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Und auch die Reaktion auf die neue Belastung scheint gut verlaufen zu sein, denn am Mittwoch stand der Österreicher ebenfalls mit seinen Teamkollegen am Vormittag auf dem Rasen, trainierte teilweise mit der Mannschaft zusammen und zeitweilig mit Reha-Trainer Leif Frach individuell. Bis zu seinem Comeback in einem Pflichtspiel dürfte es allerdings noch dauern. Beim FC will man nach der schweren Verletzung nichts überstürzen. So könnte Kainz jedoch nach der Länderspielpause Ende März Stück für Stück wieder an den Spielbetrieb heran geführt werden.

Auch Jonas Hector, der bereits am vergangenen Freitag das Abschlusstraining vor dem München-Spiel mitmachen konnte, die Reise zum Rekordmeister aber noch nicht mit angetreten war, scheint wieder gänzlich fit zu sein. Inzwischen scheint der Kapitän keine Probleme mehr mit seiner Muskulatur zu haben und stand sowohl Dienstag als auch Mittwoch die gesamte Einheit auf dem Feld. Damit dürfte der 30-jährige auch beim wichtigen Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag wieder zu einer Option werden.

Nur noch zwei Spieler fehlen auf dem Platz

Damit fehlen den Geißböcken aktuell nur noch Sebastiaan Bornauw, dessen Operation am Montag durchgeführt wurde, sowie Sebastian Andersson auf dem Trainingsplatz. Auch Ondrej Duda und Marius Wolf, die sich in den letzten Wochen mit Blessuren durch die Spiele schleppten, können inzwischen wieder ganz geregelt am Mannschaftstraining teilnehmen. Mit 27 Spielern haben Markus Gisdol und sein Trainerteam nun schon wieder eine ordentliche Kaderstärke auf dem Trainingsplatz, was den Konkurrenzkampf in den letzten Wochen noch einmal ankurbeln dürfte.

16 Kommentare
  1. holger7 says:

    Bin nur gespannt, wie Hector sich präsentiert oder ob er noch mal annähernd der Alte wird. Wir haben ja hier schon oft und lang über die Personalie Hector geschrieben. Da scheiden sich ja die Geister. Wenn er topft ist, auch im Kopf, kann er noch ein wichtiger Bestandteil werden.

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  2. Gwyndbleidd says:

    Freu mich für Kainz das er endlich wieder bei der Mannschaft trainieren kann. So ne starke Rückrunde letzte Saison, so ne gute Vorbereitung und dann das. Ich hoffe er kommt in älter stärke zurück.

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    • Niklas Podolski says:

      Hoffen darf man natürlich, aber die Wahrscheinlichkeit dass er so stark zurück kommt nach einer derart langen Pause geht gegen Null. Denn auch hier wird erstmal die Belastung nach und nach gesteigert, sodass Kainz sicherlich zunächst nur kurze Einsätze bekommen wird.

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  3. kalla lux says:

    Bei Hector bin ich leider nach dem Tod seines Bruders und dem Rücktritt aus der National Mannschaft( wo er eh aussen vor war) skeptisch. Ich Frage mich ob er jemals wieder ein Faktor werden kann.
    Zu Kainz, da verstehe ich den Hype nicht! Schaut man sich die Leistungsdaten der letzten Saison an
    stehen 5 Einsätze über 90 Minuten auf seinem Konto.
    Er war 28 x auf dem Platz wurde aber 12 x eingewechselt. Das heisst 16 x von Anfang an!
    Also er war eigentlich mal gerade in der 9 Spiele laufphase Stammspieler.
    Wer nun glaubt der würde nach der langen Verletzung eine direkte Hilfe sein ist schon mehr wie ein Optimist!

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  4. holger7 says:

    Bei Kainz bin ich auch eher skeptisch. Ich glaube, dass er sich richtig Zeit lassen sollte. Vielleicht mal nach der Länderspielpause hier und da mal einsetzen. Um dann nächste Saison wieder anzugreifen. Ich finde aber im Gegensatz zu Kalla, dass er durchaus in Topform auf der rechten Seite die beste Variante ist. Wir müssen uns nicht darüber unterhalten, dass er keín Coman ist oder sonst wer. Aber für uns ist er wichtig und gut.

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  5. Katja Reins says:

    Kainz hat die Tore doch auch überwiegend nur reingestolpert! Der hat letzte Saison sein gesamtes Glück aufgebraucht, wer jetzt auf den Heilsbringer hofft, wird bitter enttäuscht. Auch einer, der nicht ballsicher ist und zu viele Bälle zu schnell verliert.

    PS: Ich bitte um Erklärungen zu den verschwundenen Beiträgen im Leo-Beitrag. Danke.

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