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Rückkehr über die U21? So ist der Stand der Langzeitverletzten


Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw können seit dieser Woche wieder Teile des Mannschaftstrainings beim 1. FC Köln absolvieren. Florian Kainz stieg bereits eine Woche zuvor wieder ein. Ein Option für die kommenden Wochen wird der Trio aber noch nicht sein. Vielmehr könnte sich der ein oder andere zunächst Wettkampfpraxis über die zweite Mannschaft holen. 

Köln – „Es ist sehr positiv, dass alle drei zu Beginn des Trainings auf dem Platz stehen können“, freute sich Markus Gisdol am Donnerstag über die Rückkehr von Florian Kainz, Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw. Von dem Trio ist der Innenverteidiger allerdings aktuell noch am weitesten entfernt vom vollständigen Mannschaftstraining. Nach dem Aufwärmen und einigen individuellen Übungen ging es für Bornauw am Mittwoch wieder vom Platz. „Er wird sicher auch die nächsten Tage noch nicht mehr integriert werden können, weil noch eine Nachuntersuchung ansteht“, dämpfte Gisdol zunächst die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr des Abwehrchefs. Eine Prognose wollte der FC-Trainer ebenfalls noch nicht abgeben. „Der Körper hat einiges durchgemacht. Wir müssen Vorsicht walten lassen, ohne dass wir ihn bremsen. Ich kann jetzt noch keinen Tag festlegen, wann er wieder komplett einsteigen kann.“

Über Kurzeinsätze im Sturm bereichern

Auch Sebastian Andersson stand am Mittwoch erstmals seit Dezember wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Platz. Die prognostizierte Ausfallzeit des Angreifers hatte sich enorm verlängert. Nun gab es für den Schweden den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zurück. „Er hat gesteuert mittrainiert. Jetzt müssen wir schauen, wie er die gesteigerte Belastung verträgt“, sagte Gisdol. „Nach so einer langen Ausfallzeit dürfen wir aber nicht erwarten, dass ein Spieler mit zwei oder drei Trainingseinheiten sofort eine Hilfe sein kann.“ Trotzdem hofft der Trainer, dass Andersson die Mannschaft zumindest in absehbarer Zeit „über Kurzeinsätze im Sturm bereichern kann.“

Florian Kainz macht derweil in seiner zweiten Trainingswoche mit der Mannschaft einen guten Eindruck. Die nach der langen Verletzungspause ungewohnte Belastung verträgt der Österreicher aktuell gut. „Er ist top vorbereitet und geht jetzt von einem zaghaften Zweikampfverhalten langsam wieder ein bisschen mehr rein. Es läuft erstaunlich gut“, freute sich Gisdol, wollte aber auch bei dem Flügelspieler noch keine Prognose abgeben. Vielmehr könnte es noch bis nach der Länderspielpause dauern, ehe Kainz wieder zu einer Option für den Kader wird. Zuvor könnte sich Kainz jedoch möglicherweise auch woanders die nötige Wettkampfpraxis holen: „Vielleicht kann er Spiele in unserer zweiten Mannschaft absolvieren und dann in der Länderspielpause wieder mehr mitgestalten.“

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