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Wann bringt Gisdol Obuz? „Nur eine Frage der Zeit“


Seit Anfang des Jahres trainiert Marvin Obuz mit den Profis des 1. FC Köln. In den Bundesliga-Kader hat es der Youngster bislang allerdings noch nicht geschafft. Zur Zeit sorgt der Offensivspieler noch in der Regionalliga West für Furore. Das könnte sich jedoch bald schon ändern. 

Köln – Neun Tore hat Marvin Obuz bislang in 18 Regionalliga-Spielen erzielt. Vornehmlich über die linke Seite kommend, zieht der Flügelspieler gerne nach innen, um dann mit seinem starken rechten Fuß den Abschluss zu suchen. Der 19-jährige verfügt dabei über Offensivqualitäten, die auch den Profis der Geißböcke gut zu Gesicht stehen würden. Obuz könnte dabei in den kommenden Wochen nach Noah Katterbach, Ismail Jakobs, Jan Thielmann, Tim Lemperle und Sava Cestic das nächste Talent aus den eigenen Reihen sein, welches in der Bundesliga debütiert.

Haben ihn ganz eng auf dem Schirm

Neben dem Auftrag, den FC in der Liga zu halten, sieht Markus Gisdol seine Aufgabe bei den Kölnern auch in der Integration „von Nachwuchstalenten aus dem eigenen Stall.“ Dies ist dem Trainer bislang gut gelungen. „Wir haben es so umgesetzt, wie in den Jahren zuvor nie. Teilweise hatten wir die jüngste FC-Mannschaft seit 40 Jahren“, sagte Gisdol am Donnerstag.

Mit seinen 19 Jahren könnte Marvin Obuz bald dazu beitragen, den Altersschnitt der Geißböcke noch weiter zu senken. Bislang musste sich der Deutsche B-Junioren-Meister von 2017 aber noch gedulden. Eine Tatsache, die sich allerdings schon bald ändern könnte. „Marvin Obuz ist der, der so wie es aussieht als nächstes dran ist“, erklärte Gisdol bezüglich der Nachwuchsspieler. „Wir haben ihn ganz eng auf dem Schirm. Es ist eine Frage der Zeit, bis er seine Spielminuten in der ersten Bundesliga bekommt.“ Nicht auszuschließen ist allerdings auch, dass Obuz erst seine Chance erhält, sollte er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern. Zuletzt zeigte sich FC-Geschäftsführer Horst Heldt optimistisch, dass Obuz langfristig bei den Kölnern unterschreibt. Noch scheint dies allerdings nicht spruchreif zu sein.

53 Kommentare
  1. Alexander Belke says:

    Genau!!! Welches Spielsystem???
    Ich persönlich sehe mittlerweile nur Amateuer Fussball was die Jungs auf den Platz bringen.
    Gisdol hat einfach keine Ahnung was er da macht. Er redet immer von Stabilen defensive und vorne Attackieren. Stabile defensive??? Warum stellt er Hector nicht wieder als LV da wo er Nationalspieler geworden ist. J.Horn eventuell als RV da er sich als IV momentan nicht schlecht macht. Kainz als RA Jakobs LA
    Zum Thema Denis schneller Spieler aber untauglich für die Bundesliga. Da hätte mann vom Cordoba Transfer eventuell S. Michel von Paderborn holen sollen. Gisdol wird Obuz mitnehmen aber nur auf der Bank bzw wechselt den in der Nachspielzeit ein oder wenn der FC deutlich hinten liegt.

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  2. Stephan says:

    Hab grade gelesen das der FC an Terzic dran wäre. Bzw die Presse bringt ihn ins Gespräch. Hier hatte den jemand (weiß den Namen nicht mehr) schon ins Gespräch reingeworfen. Find die Idee eigentlich Klasse. Cheftrainer anstatt 3. Assistent von Rose ist doch wesentlich reizvoller für ihn oder wie seht ihr das? Wenn’s möglich wäre, würde ich es befürworten. Kommt nur drauf an ob der Terzic schon irgendwas unterschrieben hat oder nicht?!

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    • Boom77 says:

      1. Edson hat den schon ins spiel gebracht.

      2. Terzic muss nichts beim BVB unterschreiben. Er hat einen gültigen Vertrag beim BVB. Den hatte er auch schon vorher.

      3. Terzic kann funktionieren. Man muss ihm dann aber auch Zeit geben und ja, ich meine damit auch gerade die Fans und somit auch die Forsiten hier. Denn – wie z. b. bei anfang – man ist immer schnell dabei, den Rauswurf von einem zu fordern, wenn die Erfolge mal ausbleiben oder einem das „Spielsystem“ nicht passt.

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          • Boom77 says:

            Hat er durchaus schon gemacht. Eichner und Stöger waren seine Vorschläge. Als Ersatz für Heldt hat kalla den Stoffelshaus ausgemacht.

          • Jose Mourinho says:

            Eichner war soweit ich mich erinnere in einem Lehrgang mit Heck – ich wüsste jetzt spontan nicht, warum der die bessere Lösung sein sollte. Stöger wird ja immer durchs Dorf getrieben, wenn hier jemand gesucht wird. Ob das wirklich realistisch ist und ein zweites Mal funktionieren würde? Keine Ahnung. Da wurde ja zwischenzeitlich jede Menge Porzellan zerschlagen. Und Stoffelshaus? Liest man schon seit einiger Zeit nahezu überall, wen ein Sportdirektor fliegt, als Option. Da frage ich mich aber: warum klappt es dann nirgends?

          • kalla lux says:

            Er war eigentlich nach Veh`s Abgang No1 beim FC, als dann aber Gisdol als Trainer feststand hat er abgesagt!
            Allein deshalb müsste man in jetzt nach Köln tragen!

          • Boom77 says:

            Ich wollte ja nicht behaupten, dass ich die Vorschläge gut finde. Wobei ich schon sagen muss, dass es der Stoffelshaus bei Lok Moskau wohl schon ganz gut gemacht hat.

            Alles andere ist – wie bei jedem Trainer – Spekulation. Da kann man doch als Namen nennen, wen man will. Kann klappen, kann schief gehen. Hätte auch mit Stöger seinerzeit schief gehen können und mit Gisdol klappen können. Wer weiß das vorher schon. Sicher kann man mit Wahrscheinlichkeiten kalkulieren. Aber es mag auch nicht unwahrscheinlich sein, dass selbst ein Pep Guardiola oder Kloppo bei uns „scheitern“ würde?

            Im Grunde ist das doch alles auch immer eine subjektive und Sympathiesache. Viele nennen Baumgart, weil der ne Type und so authentisch und total sympathisch wäre. Dem würde man dann vielleicht auch mehr zugestehen, als einem z. B. Gisdol, den man unsympatihsch findet.

            Sieht man doch gut bei kalla. Kalla mag weder Heldt noch Gisdol und das unabhängig vom sportlichen (Miss-) Erfolg. Der Eichner oder Stöger ist ihm sympathisch, weshalb er z. B. mit Stöger sogar in die 2. Liga gegangen wäre. Etwas, was sportlich in der Abstiegssaison nicht plausibel zu erklären ist. Denn da war der Fußball genauso unansehnlich wie zuvor und zudem noch richtig unerfolgreich (nicht mal „hinten dicht“, war da mehr angesagt). Aber, weil der Pitter eben ein sympathischer ist, hätte der ruhig weitermachen würfen.

            Beim Heldt ist jeder Transfer, der mal nicht sofort sitzt, eine Katastrophe und es wird gestänkert. Warum? Weil man ihn nicht mag. Mehr braucht es dazu nicht. Das andere – die man sympathisch fand – ebenfalls und zum Teil gravierendere Transferflops geätigt haben und das unter wirtschaftlich viel einfacheren Bedingungen, man die aber nach wie vor toll findet, belegt das noch.

            Zu Stoffelshaus: Ist jetzt spekulation von mir, aber das, was Jose anspricht, daran könnte was wahres dran sein. Vielleicht ist er kein einfacher Charakter? Er war bis zu seinem Engagement bei Lok Moskau 8 Jahre nirgendwo im Fußball tätig. In moskau war er auch keine vollen 2 Jahre und das, obwohl die unter ihm ja recht erfolgreich waren. Seit 2019 ist er wiederum nirgends im Fußball tätig. Das hat vermutlich seine (guten) Gründe?

          • Jose Mourinho says:

            @ boom
            Da hast Du vollkommen recht. Persönliches spielt immer mit rein. Aber man sollte doch irgendwie auch die Fakten mit einbeziehen. Außerdem finde ich absurd, wenn es ins absolut schwarzweiße geht: nur weil es xy macht, muss es dann falsch oder richtig sein.

          • kalla lux says:

            Mit der Aussage fällst du Boom aber eher in den Rücken.
            Den sein Hobby ist es mir in den Rücken zu fallen :)
            Aber das macht nichts, Schwaben sind halt komische Menschen:)

          • Jose Mourinho says:

            Also dann für kalla: Es ist ein großer Unterschied, ob man absagt, oder wegen seiner Vorstellungen zu gewissen Themen nicht genommen wird (und das heißt weder, dass ich es gut finde, wie der Posten damals besetzt wurde noch, dass ich nicht sehr gut nachvollziehen kann, dass man als GF-Sport ein solches Mitspracherecht einfordert) und vor allem ist es ein Unterschied, ob man grundsätzliches Mitspracherecht beim Trainer haben will oder wegen einer bestimmten Person „absagt“.

          • Boom77 says:

            Siehst du kalla… noch so etwas, was belegt, dass ich mit meiner Einschätzung dir gegenüber recht habe. Ich habe die nämlich schon mehrfach gesagt, dass ich KEIN Schwabe bin. Ich lebe nur in Stuttgart wegen dem Job. Nicht mehr, nicht weniger.

          • Boom77 says:

            Und noch etwas kalla. In dem Artikel steht nicht, dass Stoffelshaus wegen Gisdol abgesagt hat. Da steht nicht mal, dass er abgesagt hat, nachdem Gisdol verpflichtet wurde. Das Thema Stoffelshaus hatte sich laut dem Artikel erledigt, BEVOR Gisdol als Trainer feststand. So viel zu deiner nicht vorhandenen „Faktenliebe“

          • Boom77 says:

            Aber ich möchte mal, dass wir uns heute – so kurz vor dem Wochenende – alle friedlich die Hand reichen und mache mal einen Vorschlag zu einer These, mit der wir wohl alle drei einig sein können?

            Egal, wer als Heldt-Ersatz kommt. Wenn der nicht umgehend den Al-Tamari verpflichtet, ist er ein Nichtskönner und muss unbedingt sofort gefeuert werden.

            Einverstanden?

          • kalla lux says:

            Das war so.
            Finde nur gerade den Artikel nicht.
            In dem oben verlinkten steht es ja so ungefähr!
            Aber als das mit Gisdol feststand wollte er nicht mehr!
            Warum bisher keinen anderen Club hatte, weiss ich nicht. Aber Hotte war auch lange arbeitslos!

          • Boom77 says:

            Nein, da steht das auch nicht so ungefähr. Da steht, dass man mit Stoffelshaus nicht übereingekommen ist, weil er der Ansicht war, dass er als Sportchef erst den Trainer zu suchen hat. Das war unabhängig von irgendeinem Namen und galt somit für einen Trainerkandidaten Gisdol genauso wie für einen Trainerkandidaten Dardei oder sonst wen.

          • Boom77 says:

            Horst Heldt war gerade mal 7 Monate arbeitslos bevor er zu uns kam. Lieber kalla, lass das mit den Fakten einfach sein. Das ist wirklich nicht so deins… So nach Bauchgefühl schreiben, das ist genau dein Ding!

  3. Flo says:

    Hier erkennt man wieder die Hilflosigkeit vom Trainer . Als diesen Jungen mal gegen Augsburg, Bielefeld und Union zu bringen zieht er in Erwägung dieses gegen Dortmund zu tun . Sollte er da , falls er kommen sollte schlecht aussehen ist er doch bei diesem Gisdol wieder weg vom Fenster .
    Na ja , falls der dann noch Trainer ist .
    Heute gewinnt Bielefeld gegen Leipzig und dann haben die FC Spieler erst recht die Hosen gegen Dortmund voll Schnitzel.

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    • Boom77 says:

      Eigentlich ist es gegen Dortmund neben Bayern und Leipzig doch mit am einfachsten für die jungen Kerle. Da kann man Ihnen einfach sagen, ihr habt wie der Rest von uns nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen. Wenn ihr gegen die schlecht ausseht, ist das gar nicht schlimm, weil das auch anderen passiert.. Also spielt einfach!

      Gravierender und somit schlechter – gerade auch für das Selbstwertgefühl – wäre es doch, wenn man ihn gegen Schalke oder Bielefeld bringt und er da schlecht aussieht. Dann lieber so.

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      • Jose Mourinho says:

        Das sehe ich genauso. Aber das wäre ja dann keine Kritik an Gisdol. Daher ist es falsch, wenn er ihn bringt und genauso falsch, wenn er ihn nicht bringt. Man kann Gisdol inzwischen zu Recht einige Vorwürfe machen, aber die Jugendspieler hat er wie kaum ein Trainer der letzten Jahre eingebunden.

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          • BM says:

            Der war jetzt verletzt, kommt aber häufiger zu Kurzeinsätzen. Bei der Ansammlung von hochklassigen Angreifern im VfB-Team ist dies aber nichts, was gegen ihn spricht. Er hat zu Anfang auch ohne Murren in der Oberliga für VfB II gespielt. Da spielte Veh wohl die wichtigste Abgangs-Rolle.
            Was mich etwas ärgert: vor 2 Jahren war der Kalajdzic laut damaligem Transfermarkt auch beim FC im Gespräch, aber der FC zog zurück – da hatte ja der eitle Armin auch noch das Sagen.

          • Boom77 says:

            Häufig? Er hatte 6 einsätze und war nur drei spieltage verletzt wegen eines Nasenbeinbruchs. Er hat nach seiner Verletzung auch schon wieder 3 Minbuten gespielt und war dann wieder überhaupt nicht im Kader.

        • BM says:

          Zu Heck: so erfolgreich wie er war aber auch sein Nachfolger, für den man kein Geld hatte und so wechselte Daun zu Bayer. Heck ist nach der B-Jugend-Meisterschaft für den Trainerlehrgang ausgestiegen bzw. freigestellt worden – er hat die Fußballlehrer-Lizenz gemacht, der A-Schein liegt schon lange zurück. Er kann also alles trainieren, es muss aber nicht zwingend passen – siehe Pawlak.

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