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Das Trainer-Karussell: An welcher Stelle fährt der 1. FC Köln mit?


13 Trainer-Wechsel hat es in dieser Bundesliga-Saison gegeben. Weitere werden spätestens im Sommer folgen. So viel ist längst klar. Sieben aktuelle Erstligisten werden definitiv mit einem anderen Trainer als heute in die nächste Spielzeit gehen. Auch der 1. FC Köln sucht einen Nachfolger für Interimscoach Friedhelm Funkel. Der Markt befindet sich bereits in rasanter Fahrt. Ein Überblick.

1. Welche Trainerwechsel stehen fest?

Julian Nagelsmann wechselt von RB Leipzig zum FC Bayern München. Dort verlässt Hansi Flick den Rekordmeister und übernimmt wohl nach der EM 2021 die Nationalmannschaft vom scheidenden Joachim Löw. Derweil hat RB Leipzig wie erwartet Jesse Marsch von Red-Bull-Farmteam Salzburg verpflichtet. Marco Rose wechselt von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund, wo aktuell noch Edin Terzic das Amt inne hat. Adi Hütter verlässt dagegen Eintracht Frankfurt und übernimmt für Rose in Gladbach. Vier Trainerwechsel stehen also schon fest.

2. Welche Posten sind offen?

Offen ist, wer Hütter bei der Eintracht beerbt. Noch haben die Hessen keinen neuen Trainer präsentiert, was aber auch daran liegt, dass die SGE auf Führungsebene erst einen Nachfolger für Fredi Bobic installieren muss, der zur Hertha wechselt. Derweil wird Hannes Wolf bei Bayer 04 Leverkusen nur bis Saisonende als Cheftrainer fungieren und dann zum DFB zurückkehren. Der Nach-Nachfolger des entlassenen Peter Bosz steht noch nicht fest. Gleiches gilt für den 1. FC Köln, wo Markus Gisdol seinen Hut nehmen musste und von Friedhelm Funkel interimsweise bis Saisonende ersetzt wird. Drei Trainerwechsel wird die Bundesliga also sicher im Sommer noch sehen.

3. Welche Trainer wackeln?

Darüber hinaus sind vier Trainer aktuell gefährdet bzw. ihre Zukunft unklar. Oliver Glasner verweigert ein klares Bekenntnis zum VfL Wolfsburg, was Manager Jörg Schmadtke inzwischen offenbar derart ärgert, dass er zu überlegen scheint, Glasner selbst dann im Sommer vor die Tür zu setzen, sollte dieser nicht von einem anderen Verein abgeworben werden. Frankfurt soll an dem Österreicher als Hütter-Nachfolger interessiert sein, wohl auch Leverkusen. Zuvor war Glasner auch in Leipzig ein Kandidat. Derweil hat Pal Dardai bei Hertha BSC die Rettungsmission zwar nur mit Vertrag bis 2022 angetreten. Dass der Ungarn über den Sommer hinaus weitermachen darf, gilt wegen des neuen Sportchefs Bobic aber als unwahrscheinlich. Auch Florian Kohfeldt muss zittern, und das bei Werder Bremen nicht erst zum Saisonende, sondern noch in der laufenden Spielzeit. In dieser Woche bekam er zwar das Vertrauen ausgesprochen. Viel ist davon aber nicht mehr übrig. Und auf Schalke versucht sich Dimitrios Grammozis in die Sommerpause zu retten, ohne bei dem Absteiger schon derart verbrannt zu sein, dass ihm ein Wiederaufbau nicht zugetraut wird. Vier weitere Trainerwechsel im Sommer sind also durchaus denkbar.

4. Wer sind die meist genannten Kandidaten?

Oliver Glasner und auch Florian Kohfeldt sind natürliche Kandidaten an anderer Stelle, sofern ihnen der Laufpass gegeben werden sollte. Wolfsburg soll schon mit Mark van Bommel verhandeln. Gerardo Seoane von YB Bern als Meister-Trainer in der Schweiz ist ein ebenso vielerorts genannter Kandidat wie Erik ten Haag von Ajax Amsterdam. Lucien Favre hat noch keinen neuen Job gefunden, gleiches gilt für Peter Bosz, Uwe Neuhaus, David Wagner, Bruno Labbadia und Steffen Baumgart, der beim SC Paderborn aufhört. Domenico Tedesco hört im Sommer in Moskau auf, Roger Schmidt liebäugelt mit einer Rückkehr von PSV Eindhoven in die Bundesliga. Edin Terzic soll zwar Co-Trainer unter Rose in Dortmund werden, hat seine Aktien aber inzwischen steigen lassen, um anderswo Chef werden zu können. Thorsten Fink wird einzig beim 1. FC Köln gehandelt. Darüber hinaus sind Bundesliga-unerfahrene Trainer wie Erol Bulut und Ciriaco Sforza auf Jobsuche und haben Deutschland als Zielland im Sinn.

5. Und sonst?

Neben diesen Kandidaten gibt es noch jene Liste an Übungsleitern, die in den letzten Jahren an Ansehen verloren haben und meist dann genannt werden, wenn die Wunschkandidaten absagen. Zu ihnen zählen Andre Breitenreiter, Jens Keller, Mirko Slomka und Tayfun Korkut. Die kürzlich entlassenen Heiko Herrlich, Markus Gisdol und Manuel Baum müssen erst wieder zeigen, dass sie nicht auch noch in diese Kategorie rutschen. Bei ihren letzten Klubs konnten sie jüngst kaum Werbung machen für eine sofortige Wiederbeschäftigung im Sommer.

6. Wonach sucht der FC?

Sicher ist, dass Geschäftsführer Horst Heldt bei aller Kritik an seinen Transfers vom Vorstand den Auftrag bekommen hat, Gespräche mit potentiellen Kandidaten zu führen. Da diese Gespräche bereits angelaufen sind, obwohl der Klub noch nicht weiß, in welcher Liga er spielen wird, gilt als sicher, dass der neue Trainer Liga-unabhängig kommen soll. Genauso muss er sich, wie zuvor Markus Gisdol, dem engen Transferbudget verschreiben sowie der Vorgabe des Vorstands und der Geschäftsführung, konsequent auf Nachwuchsspieler zu setzen. Über das fußballtaktische Profil wurde bislang nichts bekannt.

62 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Mag ja jetzt hochnäsig klingen, aber es darf auch keiner in die engere Auswahl vorstoßen, der nicht ligaunabhängig bereit wäre. Bei Fink könnte ich mir das nämlich durchaus vorstellen, dass er nur bei Nichtabstieg einsteigen möchte. Fragt bitte nicht warum, ich könnte es nicht mit bestem Gewissen beantworten. Der aller letzte Satz ist natürlich schon interessant. „Über das fußballtaktische Profil wurde nichts bekannt bisher“. Wer soll das auch vorgeben? Sollte man das nicht langsam vorgeben als Art DNA. Der Weg kurz-mittel und langfristig ist ja vorgezeichnet. Also könnte man auch mal was vorgeben für was für einen Fußball der FC denn stehen möge. Oder MUSS das immer der nächste Trainer einbringen? Ich denke nicht.

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  2. Kleiki sagte:

    Endlich taucht auch mal der Name Tedesco auf! Seit Ewigkeiten steht fest, dass er in die Bundesliga zurückkehren könnte, und trotzdem fällt nirgendwo sein Name (außer auf Schalke vielleicht)

    Meiner Meinung nach ist Tedesco eine wirklich interessante Option. Ich würde mir wünschen, dass er zumindest beim FC im Gespräch wäre für eine eventuelle Anstellung, da ich glaube, dass er hier durchaus was erreichen könnte.

    Für ihn spräche übrigens:
    – Sowohl bei Spartak Moskau, als auch bei Erzgebirge Aue hat er eine Mannschaft, welche vom Abstieg bedroht war, aus dem Abstiegskampf hinausführen können.
    – Tedesco hat durchaus Ahnung vom Fußball und zeigte bei Schalke, dass er sowohl den ruhigen, als auch den energischen Trainer verkörpern kann.
    – Seine schwache Leitung im Jahr, als Schalke überraschend in der Tabelle abstürzte, sehe ich persönlich vor allem durch die schreckliche Arbeit auf dem Transfermarkt verursacht. Tedesco hatte kein Mitspracherecht bei der Kadergestaltung und wurde später vom Sportvorstand hängen gelassen.
    Abgesehen von jenem Jahr liest sich seine Bilanz allerdings durchaus gut.

    Was meint ihr? Wäre Tedesco einer für den FC, oder wäre euch dabei nicht geheuer?

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    • Truebe Tasse sagte:

      Doch, er wäre aus meiner Sicht einer. Was man als Außenstehender aber gerade bei ihm zu leicht macht ist, dass man ihn aufgrund einer starken Saison mit Schalke zu gut bewertet. Medial wurde Tedesco in diesem einen Jahr dermaßen gehypet, dass ihm aus meiner Sicht ein zu gutes Image vorauseilt. In Aue und Moskau hat er in meinen Augen „normale“ und erwartbare Leistungen gebracht. Außerdem denke ich, dass Tedesco selbst aufgrund dieser einen guten Saison mit Schalke und dem damit verbundenen guten Ruf sich selbst in Gehaltssphären sieht, die der FC nicht zahlen kann. Unterm Strich wäre Tedesco für mich aber eine interessante Option, wenn auch nicht meine 1. Wahl.

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    • Norbert Furmanek sagte:

      Bloß nicht den Tedesco ! Wurde von der Presse gehypt ! Seine Arroganz den Käptn Höwedes und den besten IV Naldo vom Hof zu jagen war schon an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Damit fing das Dilemma auf Schalke an. Die Mannschaft wurde schlechter und schlechter ! Also : Finger weg :–(((((

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  3. Huey L. sagte:

    Schalke ist mit viel Glück, Straucheln der Konkurrenten und sehr destruktiven und unansehnlichen Fußball damals Vizemeister geworden. Da fände ich David Wagner mindestens ebenso nennenswert, wenn es schon jemand von diesem Verein sein muss… .
    Man sollte lieber die letzten Groschen zusammenkramen und bei Lucien Favre anfragen. Der hat damals Gladbach vom Relegationsrang bis auf die europäischen Ränge hochgebracht und auch bei anderen Vereinen bewiesen, dass er eine klare Spielidee hat, junge Spieler formen und Mannschaften weiterbringen kann. Allerdings gilt er als schwierig und unbequem, daher wird man wahrscheinlich wieder auf einen Bekannten aus dem Umfeld von Heldt/ Wehrle zurückgreifen, der diesen genehm ist.

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  4. Kurti sagte:

    Chapeau Marc.
    Den inhaltlichen gleichen Artikel innerhalb von 24 Stunden, mit den nun folgenden gleichen Kommentaren.
    Ich wiederhole mich dann auch nochmal gerne:
    Die gehandelten Kandidaten (nicht nur in Köln) sind immer dieselben, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, werden die einfach mal in die Runde geworfen von den Medien.
    Der FC ist pleite und hat kein Konzept, aber Spieler unter Vertrag, von denen so ca. 10 schon verliehen sind, weil die niemand will.
    Langfristige Verträge sind ein Segen.
    Wenn es sich um wertsteigende Spieler handelt und nicht um zB Lasse Sobiech oder Högi.

    Tedesco halte ich für zu verkopft und das Spielermaterial ist für seinen Spielstil untauglich.

    Favre wäre top, weil der sich nicht verbiegen lässt.

    Aber das Renommee von FC ist ramponiert, man muss nehmen was man kriegt.

    Apropos kriegen:
    Bei den Namen Fink, Korkut, Slomka, Baum, Herrlich und Konsorten kriege ich Pickel

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  5. mapema sagte:

    Bitte lasst den Heldt nicht den Trainer aussuchen. Er hat in seiner Laufbahn als Manager nie einen Plan gehabt, für was seine Mannschaft spielerisch stehen soll. Alleine seine Auswahl auf Schalke zeigt dies deutlich: Rangnick, Stevens, Keller, di Matteo und Breitenreiter.
    Genauso wie die Gerüchte bei uns, falls diese natürlich stimmen. Fink, Stöger und Baumgart sind alles unterschiedliche Typen mit verschiedenen Spielphilosphien.

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  6. kalla lux sagte:

    Guten Morgen!
    Marc, hättest du deinen letzten Satz als ersten genommen , hättest du dir 90 % der Kandidaten
    ersparen können.
    Ich zitiere: Über das fußballtaktische Profil wurde bislang nichts bekannt.
    Wen da eine Ansage käme, zb Attraktiver Fußball, bleiben dann eine Hand voll Trainern.
    Das würde Arbeit und Gespräche ohne Ende sparen!
    Immer erst denken, dann handeln!
    Ich möchte auch einen Satz zu Tedesco sagen.
    Dann kannst du auch Stöger zurückholen, der Fußball wäre der selbe.
    Nur menschlich würde PS einigen hier besser gefallen.
    Mir nicht mehr, ich mag keine Schauspieler. Weder auf dem Platz, geschweige den neben dem Platz!
    Einen schönen Freitag an alle!

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  7. Stephan sagte:

    Viele Namen gestern und heute gelesen.
    Zwei bleiben in Erinnerung: Favre und Terzic.

    Allem voran Favre, genau richtig für den FC.

    Wie ich unsere inkompetente Führung kenne wird es bestimmt Stöger. Wenn wir dieses Jahr nicht absteigen, dann sicher nächstes Jahr.

    moderated
    • Boom77 sagte:

      Favre ist sicherlich einer, der es könnte. Ob er will, ist sehr fraglich. Mal zu einem anderen Namen: Rangnick. Der wird es allein deshalb nicht, weil er nicht nur als Trainer zu einem Verein wie uns käme und Heldt damit seinen eigenen Arbeitsplatz abschafft. Das weiß der Heldt natürlich. Zudem würde das der Rangnick bei uns auch gar nicht machen, weil es dazu im Verein neben Geld bestimmter Strukturen benötigt, die wir schlicht nicht haben.

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  8. Kraichgau1948 sagte:

    Erstmal sollten man analysieren, mit welchem Kader man in die neue Runde geht. Bis auf wenige Positionen gibt es bereits genug Spieler.
    Anschließend einen Plan, wie bzw. Welchen Fußball man in den kommenden Jahren spielen möchte.
    Und auf dieser Basis sollte der Trainer ausgesucht werden.
    Ich persönlich fände Mark Zimmermann von unserer zweiten interessant oder den Chris Eichner vom KSC.
    Beide haben nachgewiesen, dass sie Mannschaften mit jungen Spielern entwickeln können. Um beim Eichner sogar in der zweiten Liga ohne Geld.

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  9. OlliW sagte:

    Tersic wäre eine gute Idee!
    Aber durch seinen Erfolg mit / bei Dortmund scheint er die „normalen“ Clubs in Liga 2 und 1 zu überspringen und ist direkt im obersten Regal gehandelt. Ob das so eine gute Idee für seine Entwicklung ist, sei mal dahingestellt.

    Ich fürchte, dass es beim FC auf die üblichen Verdächtigen hinausläuft, wobei Stöger noch die beste Wahl wäre, menschlich gesehen. Labbadia könnte ich mir noch vorstellen, aber der spielt eher keine Rolle. Aber Breitenreiter und Co würde bedeuten: Wir sind ein Fahrstuhlverein und das wollen wir auch verdammt noch mal bleiben!

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  10. Carl Gustav Peter von Wackershausen sagte:

    Die diskutierten Namen zeigen eindeutig ein großes Problem vom FC: der gemeine Fan denkt noch in besseren Zeiten, dementsprechend schlecht ist hier oft die Stimmung im Forum.

    Wir müssen uns damit abfinden, dass der FC keinen Lucien Favre verpflichten kann. Auch einen Terzic halte ich für äußerst unwahrscheinlich.
    Favres letzten 3 Stationen: Gladbach, dann Nizza (dort wurde er 3. und 8.!) und zuletzt BVB. Der wird sich kaum einen Zweitligisten oder schlechten Erstligisten antut.

    Wir sollten uns keinen Illusionen mehr hingeben.

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  11. Ulrich Treimer sagte:

    Wenn ich die Diskussionen von gestern und heut so sehe, dann kann es eigentlich nur noch jemand aus den eigenen Reihen machen, der den Laden schon kennt.
    Sollten wir die Klasse noch halten, dann kann man im nächsten Jahr gar nicht absteigen, weil die Aufsteiger extrem schwach sind. Und unsere aktuelle Mannschaft (ohne den Ausfall von Leistungsträgern)ist auch besser als Platz 14-18, nur man es nicht hinbekommen (Verletzungen wichtiger Spieler, sehr schwacher Trainer, kopfloser Sportchef).

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  12. Fuenf sagte:

    Verehrter Herr Merten,

    konsequent wäre es gewesen, anstatt nichtssagend Namen zu kategorisieren, herauszuarbeiten, wer aus der illustren Riege das von Ihnen aufgeworfene Anforderungsprofil erfüllt.

    Erinnern wir uns:
    – den FC muss er verstehen.
    – die Stadt und ihre Menschen muss er verstehen.
    – auf die Stadt und ihre Menschen muss er sich einlassen und sich einfügen.
    – er darf kein Problem mit dem Bekanntheitsgrad haben.
    – den Ritt auf dem Karnevalswagen muss man ihm abnehmen.
    – genauso das „Kölner sein“ an sich.
    – mit Medien und Presse muss er können.

    Bis hierhin würde ich sagen, dass Herr Merten einen Entertainer sucht.

    Mir würde ein richtiger Trainer reichen.
    Einer der das Spiel liebt, eine Idee davon hat und aus dem Kader eine Mannschaft macht, gegen die keiner mehr gerne spielt.

    Justmy2cents.

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  13. Marcel sagte:

    Eigentlich möchte ich mich nur auf Deinen letzten Satz beziehen, Marc. Der lautet bezogen auf die Qualitäten des neuen Übungsleiters, über das fußballtaktische Profil wurde bislang nichts bekannt.
    Glaubt hier jemand noch an Zufall? Warum ist es das wohl nicht?!? Aus meiner Sicht liegt es bestimmt nicht daran, dass man es auf Teufel komm raus verheimlichen möchte. Es liegt schlussendlich daran, dass der Verein überhaupt nicht weiß wie er sich fußballerisch präsentieren möchte. Ich habe vom derzeitigen Vorstand, nicht einen Satz darüber gehört wie sie sich den Fußball beim FC vorstellen. Aber wenn ich so gut wie keine sportliche Kompetenz habe, kann man eben nun mal nichts anderes erwarten.
    Wenn ich es richtig verstehe, ist die einzige Vorgabe des Vorstands, junge Spieler einzubinden. Das ist so innovativ wie die Dampflock. Was wollen sie aber darüber hinaus? Bevorzugt man ein schnelles Umschaltspiel, möchte man defensiv oder offensiv agieren, Ballbesitzfußball, Kampfbetont…. Da kommt nichts aber auch gar nichts rüber. Nach meiner Meinung muss der Vorstand viel klarere Vorgaben dem Sportdirektor an die Hand geben und dies den Fans bzw. Mitgliedern auch mitteilen. Daran muss der Vorstand sich dann auch messen lassen. Nach diesen Vorgaben sucht dann der Sportdirektor den passenden Kandidaten aus. Jetzt wirkt es so, als wenn man sich Nachts um 3 zum Schocken trifft und sagt, bei Schock 6 in zwei redest du mit dem Stöger, Horst. Wenn du Schock-Aus, aus der Hand wirfst, darfst du dir einen Kandidaten aussuchen.
    Es ist überhaupt nicht zu erkennen, wo der Verein hin will. Das ist nicht professionell sondern fahrlässig. Man schafft es nicht eine klare Struktur zu schaffen. So verpflichtet man nur Trainer um Trainer mit unterschiedlichen Ideen von Fußball. Und bei jedem Trainer holt man die dazu passenden Spieler. Das endet dann darin, dass man spätestens im März wieder einen Feuermann anheuern, der den Karren dann aus dem Dreck ziehen muss. Das Trainerkarussell Dreht sich danach wieder von neuem. So ist ein Abwärtstrend nicht aufzuhalten.

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    • Boom77 sagte:

      Da erwartest Du aber ziemlich viel von unserem Vorstand. Wie sollen drei Menschen, die vom Fußball eigentlich recht wenig Ahnung haben, entscheiden, wie der FC Fußball spielen soll? Ich bin eigentlich recht froh darüber, dass der Vorstand sich dazu noch nicht geäußert hat und sich hoffentlich dazu auch nie äußern wird, zumindest das nicht entwickeln wird. Was dabei nämlich rauskommen würde, will ich mir gar nicht vorstellen.

      Das ist nämlich keine Aufgabe für einen Vorstand. Ich gebe da mal zwei Beispiele. 1. Barca und 2. RB Leipzig.

      Barca war ja über Jahrzehnte (bis einschließlich Guardiolas Zeiten) bekannt für das 4-3-3 und Ballbesitzfußball (Tiki Taka). Das hat sich aber kein Barca-Vorstand ausgedacht und dann so entwickelt und entschieden und dem Verein aufgedrückt. Das hat Johan Cruyff Ende der 1980er Jahre entwickelt und der Vorstand (Verein) hat halt bedingungslos mitgezogen, die notwendigen Strukturen geschaffen und das wurde dann beibehalten.

      Ähnlich bei RB Leipzig. Dort hat weder ein Mateschitz noch ein Mintzlaff entwickelt, wie RB Fußball spielen und wie das gewährleistet werden soll. Das war Ralf Rangnick. RB (Mintzlaff und Konsorten) sind dem dann nur gefolgt und haben das in ihren Bereichen umgesetzt.

      Man kann vom Vorstand jetzt auch nicht alles verlangen, was wir uns wünschen oder denken, die aber nicht leisten können und auch gar nicht sollen. Ansonsten würde ich mir nämlich vom Werner Wolf lieber wünschen, dass er gegen den SC Freiburg nächste woche drei Tore schießt. Das kann er aber auch nicht.

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      • Marcel sagte:

        Da hast du mich fehl interpretiert. Es geht nicht darum, dass der Vorstand die taktische Ausrichtung bis ins kleinste Detail vorgibt oder etwas entwickeln soll. Das ist nicht seine Aufgabe. Dafür holt er sich die entsprechenden Leute in den Verein. Aber er muss im groben vorgeben was die Marschrichtung ist. Danach richtet sich der Verein aus und holt die Personen die seine Wünsche und Vorgaben umsetzen. Dazu haben sie natürlich einen gewissen Spielraum und Freiheiten. Agiert man nicht so, hast du genau das was derzeit passiert. Du holst jetzt Spieler in den Verein, wo noch nicht Mal klar ist, welche Art Trainer kommende Saison an der Seitenlinie steht. Du musst ein Grundkonzept haben. Und genau dieses fehlt dem Verein. Das ist auch der Grund warum der Verein schon wieder einen riesigen Kraftakt bewältigen muss um in der Bundesliga zu bleiben. Konzept und strukturlosigkeit sind die permanenten Begleiter des FC. Recht gebe ich dir dabei, dass drei Menschen, die vom Fußball eigentlich keine Ahnung haben, dies nicht können. Warum schlägt man also solche Leute zur Wahl vor?!? Weil die Leute die den Vorstand vorschlagen ebenfalls keine Ahnung von Fußball haben. So kommt eins zum anderen.

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        • Boom77 sagte:

          Ich finde auch nicht, dass er das „im groben“ vorgeben muss. Schon gar nicht unser Vorstand, der mit null sportlicher Kompetenz ausgestattet ist.

          Worin ich dir zustimme, ist, dass er sich dazu die richtigen Leute ins Boot holen bzw. die bereits vorhandenen entsprechend anweisen muss, ein gesamteinheitliches Konzept zu erarbeiten. Ich denke nämlich, dass das bei einem Verein wie uns von ein oder zwei Personen – unabhängig davon, ob man das Heldt zutraut – gar nicht zu bewerkstelligen ist. Da bräuchte es eine Art „Sportkompetenzteam“. Da gehört vielleicht ein im operativen Geschäft nicht so stark involvierter (Technischer Direktor?) Mann rein, wie z. B. Funkel. Dann sicher auch der GF Sport. Aber auch der Leiter des NLZ und die Trainer (Profs – derzeit noch Pawlak – und Nachwuchs – zumindest U21 bis U17). Vielleiucht müssen da auch noch andere Leite dazu. Die müssen mal analysieren, was mit den Spielern und Strukturen, die wir derzeit insgesamt beim FC haben, überhaupt geht. Darauf basierend, was man zukünftig will. Dann müssen die notwendigen Strukturen ermittelt und geprüft werden, ob das umsetztbar und finanzierbar ist und wie.

          Man sollte nämlich nicht glauben, dass es einfach damit getan ist, wenn sich der GF Sport (egal, wie er heißt) mit dem Profi-Trainer (egal wie er heißt) zusammen setzt und ausbaldowert, dass man z. B. ein 4-2-3-1 spielen lässt und einfach mit max. drei Bällen vors gegnerische Tor rennt. Das wird nicht das gesamteinheitliche System sein. Das wäre wieder nur von Trainer zu Trainer gedacht. Denn man muss da auch den Nachwuchs und die 2. Mannschaft einbinden, damit die spieler dort schon entsprechend der Spielphilosophie ausgebildet werden etc. Das ist schon ein großes Projekt, was Zeit und Kosten verschlingt.

          Der Rangnick, der das sicherlich auch nicht ganz alleine gemacht hat, hat das nämlich bei RB auch nicht innerhalb von vier Wochen in der Sommerpause entwickelt. Das hat schon ein paar Jahre gedauert.

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          • Marcel sagte:

            Ich stimme dir zu, dass der Verein, mehr sportliche Kompetenz benötigt. So, wie ich es auch schon immer sage. Anderer Meinung bin ich was den Vorstand betrifft. Für mich ist es zwingend erforderlich, dass aus diesem Gremium die Marschrichtungkommt. Nur weil sie keine Kompetenz im sportlichen Bereich haben, heißt das nicht sie dürfen diese Rolle nicht übernehmen. Es bedeutet vielmehr, dass der Mitgliederat eindeutig die falsche Wahl bei den drei, bzw. mittlerweile 4 Personen getroffen hat. Schließlich muss irgendwo angefangen werden, professionelle Strukturen zu schaffen. Der Vorstand muss sogar Entscheidungen in sportlicher Hinsicht tätigen. Er sitzt immerhin im gemeinsamen Ausschuß. Darum haben sie sich mit Ruhtemöller einen Berater geholt, damit sie nicht ganz Ahnungslos dastehen. Dennoch reicht es aber bei weitem nicht aus, eben besprochene Strukturen aufzubauen. Vergleichen wir es mit einem Architekten. Er hat zumindest theoritsche Kenntnis wie man ein Haus Baut. Da ihm aber der praktische Teil fehlt, holt er sich Handwerker.

          • Boom77 sagte:

            Wir haben aber nunmal den Vorstand, den wir derzeit haben. Wenn du willst, dass da eine sinnvolle Planung aus dem Vorstand kommt, müssten wir bis nach der nächsten Vorstandswahl warten und hoffen, dass einer mit Sportkompetenz gewählt wird.

            Mein Vorschlag ist eben, dass das andere auch planerisch erarbeiten (um beim Architekten zu bleiben) und der Vorstand dann nur das Ergebnis absegnet, also sagt, ob ihm gefällt, was geplant wurde und das dann eben umgesetzt (gebaut) wird. Der Vorstand wäre in deinem Beispiel der Bauherr.

            Finde ich jetzt auch gar nicht so schlimm. Bei RB Leipzig lief das auch so. Da hat im Vorstand auch niemand Sportkompetenz. Wo soll die beim Mintzlaff denn her kommen? Der Mann war Langstreckenläufer. Von Eignerseite das gleiche. Schlecht gefahren sind die damit nicht.

          • Marcel sagte:

            Ich merke schon, bei dem Thema kommen wir nicht ganz zusammen. Ist aber auch nicht schlimm. Diskutieren kann man es trotzdem. Ich weiß, dass meine Idee mit dem derzeitigen Vorstand nicht umzusetzen ist. Deshalb kritisiere ich ihn ja und sage wie ich es mir vorstelle. Bei deinem Modell sollen Mitarbeiter, welche unter anderem von einem ahnungslosen Vorstand eingestellt werden, ein Konzept entwickeln, welches wieder u. a. ein ahnungsloser Vorstand absegnen soll. Ich bin halt der Überzeugung, dass dies nicht der bessere Weg ist. Dann noch zum Thema Leipzig. Mintzlaff hat zumindest durch seine Erfahrung als Langstreckenläufer, allgemeine Kenntnisse von Sport. Er war vorher in Bereichen tätig, die ihm einen gewissen Erfahrungsschatz in Sachen Fußball bescherten. Und wenn du RB als Beispiel dafür nimmst, dass es auch ohne Fußballkompetenz geht, so nenne ich Bayern München. Die sind in ihren Gremien gespickt mit eben jener Kompetenz und holen Titel am Fließband.

          • Boom77 sagte:

            Außerdem ist es Unsinn zu behaupten, ich hätte gesagt, es ginge ohne Sportkompetenz. Das Gegenteil ist der Fall. Wie ich oben sagte, muss die gesamteinheitliche Spielidee von Leuten mit hoher fußballerischer Kompetenz entwickelt werden. Es geht also gerade nicht ohne Sportkompetenz.

          • Marcel sagte:

            Mit Verlaub lieber Boom, deine Worte waren, dass es auch ohne Sportkompetenz aus dem Vorstand heraus funktionieren kann. Aber ich möchte mich jetzt nicht in Wortklauberei, verrennen. Du kennst meinen Standpunkt. Davon bin ich ü erzeugt. Ich kenne deinen Standpunkt. Der überzeugt mich nicht so. Wobei ich jetzt nicht sagen möchte, dass du in allem falsch damit liegst.

      • Boom77 sagte:

        Mit Verlaub, lieber Marcel, galube ich einfsch, dass du die Clubhierarchien schlicht verwechselst.

        Du sagst, im Vorstand des Vereins müsste immer „Sportkompetenz“ vorhanden sein, damit ein Verein erfolgreich ist. Womöglich denkst du da zum Beispiel daran, dass z. B. Fredi Bobic bei der Eintracht (noch) Vorstand ist und dies zukünftig der Herr Krösche macht, die ja beide „Sportkompetenz“ haben, was unser Vorstand eben nicht aufweist. Es ist aber nun so, dass die Position von Bobic oder zukünftig Krösche diejenige ist, die bei uns der Horst Geldt inne hat. Bobic ist bis Ende Mai nämlich der sportliche Vorstand der Eintracht Frankfurt AG. Diese ist nicht der Eintracht Frankfurt e.V.

        Vorstand des Eintracht Frankfurt e.V., der da Äquivalent von unserem Dreigestirn im Vorstand ist, sind Herr Peter Fischer, Herr Thomas Förster, Herr Dieter Burkert und Herr Stefan Minde. Allesamt keine ehemaligen Fußball- oder Sportprofis und alle ohne nennenswerte Sprtkompetenz. Dies zeigt, man kann erfolgreich sein, ohne große Sprtkompetenz im Vorstand des e. V. Wichtig ist, die richtigen Leute in der AG (bei uns die der KGaA & Co. KG) zu haben.

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        • Marcel sagte:

          Ich denke es ist eigentlich alles gesagt. Du kennst meinen Standpunkt. Den habe ich klar ausgedrückt und nach meiner Einschätzung gut Argumentiert
          . Deshalb verstehe ich jetzt nicht warum du glaubst ich kenne oder verwechsle die Club Hierarchie. Also gut, ich gehe jetzt noch ein letztes Mal auf dein Beispiel Frankfurt ein. Die Eintracht hatte jetzt über ein paar Jahre relativen Erfolg. Da gehe ich mit. Ich bin mir aber ziemlich sicher, da Bobic und Hütter jetzt die Frankfurter verlassen, dieser Erfolg nicht wiederholbar ist. Eben weil der Eintracht die sportliche Kompetenz in den entscheidenden Gremien fehlt. Dadurch fehlt ihnen jetzt natürlich jede Idee wie es weiter gehen könnte. Sie wissen jetzt schlussendlich nicht wo sie Ansetzen sollen.
          Aber spielt ja auch keine Rolle. Egal wie viel Vereine du nennst die vermeintlichen Erfolg haben ohne, dass sie in ihren Gremien Fußballkompetenz sitzen haben, nenne ich dir Bayern München. Das ist nachhaltiger Erfolg mit Fußballkompetenz in den Gremien. Mehr sage ich jetzt nicht mehr zu dem Thema.

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  14. Susanne Lex sagte:

    Der beste wäre der Tersic. Alle anderen Namen sind eine C Lösung. Unmöglich das hier Namen wie Pawlak Stöger usw gehandelt werden. Mit dem Tersic kommt mal frisches Blut von außen in die Truppe. Und dazu hat er eine Philosophie um Erfolge mit der Mannschaft zu erreichen. Pawlak ist co Trainer. Zu mehr reicht es nicht.

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  15. Herrmann sagte:

    Favre fänd ich absolut topp. Selbst, wenn sich der Anfangserfolg, den er meines Wissens überall hatte (Berlin, BMG, Nizza, BVB) nach 2 Jahren einstellt, wäre dem Effzeh damit auch schon sehr geholfen. Wahrscheinlich wäre er aber nicht finanzierbar, falls er sich das überhaupt antun würde.

    Stöger fände ich auch gut. Er hat in allen Jahren hier erfolgreich gearbeitet, mit Ausnahme der Horrorsaison. Von Vorteil: Er kennt das Umfeld, was in Köln nun mal speziell ist und den ein oder anderen Spieler noch und weiß wie man Beton anrührt.

    Baumgart ist ein Supertyp, aber da sehe ich ein Fragezeichen… könnte klappen oder auch voll in die Hose gehen.

    Von den üblichen Kandidaten (Breitenreiter, Slomka, Korkut…) bitte unbedingt Abstand nehmen.

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      • Huey L. sagte:

        Andi, du darfst da nicht so rational rangehen, auch wenn du in der Sache vermutlich recht hast. Wenn aber schon den Entscheidungsträgern offenbar Ideen und Visionen fehlen und man scheinbar lieber wieder auf bewährtes, befreundetes und bequemes Trainermaterial zurückgreift, sollten wir Fans wenigstens Visionen haben dürfen. Ist zwar schon lange her, aber aus einer ganz großen Vision ist schlussendlich mal unser Verein hervorgegangen und der Mann, der hinter dieser Vision steckte, sollte recht behalten. Ich erinnere an „Wollt ihr mit mir Deutscher Meister werden?“ Diese Frage stellte Franz Kremer bei der Gründungsversammlung des 1. FC Kölns im Februar 1948. Bei dieser Frage war man sich damals schnell einig und man bestimmte genau diesen Franz Kremer zum ersten Vorsitzenden. Eine unglaubliche Erfolgsstory begann. Dieser Mann konnte andere für seine Idee begeistern und du kannst mir sagen, was du willst, einen solchen Mann oder auch gerne eine Frau, muss es doch auch heutzutage noch in einer Millionenstadt geben, halt nur mit zeitgemäßen und modernen Ansätzen.
        Natürlich kann man die damalige Zeit nicht mehr mit der heutigen vergleichen, aber ein paar Visionen und Ideen, wofür der 1. FC Köln stehen will, außer für „eigene Nachwuchsspieler einbauen“ (richtig), „nicht absteigen/bzw. schnell aufsteigen“ (Dauerdevise der letzten Jahre) und „ein modernes Leistungszentrum bauen“ (wann und wo?), dürften es schon sein.
        Aber, wie bereits an anderer Stelle von mir gesagt, mir fehlen da ein bisschen die Leute in den entscheidenden Positionen, die diese Ideen entwickeln, diese Visionen haben und davon so begeistert sind, dass sie auch andere dafür begeistern.
        Ich befürchte, die Murmeltierjahre rund ums Geißbockheim sind noch lange nicht vorbei.

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  16. Kurti sagte:

    Ich glaube im Moment nur, das mit Stöger gesprochen wird.
    Das andere sind doch nur Spekulationen.
    Hier schreibt eine Zeitung von der anderen ab, weil irgendeiner mal Namen in den Raum wirft.

    Das gipfelt dann zeitweise darin, das zB der Express den Namen Pep Guardiola in den Raum wirft.
    Dieser wird dann gefragt, ob er nach Köln wechselt.
    Der natürlich: Nö, kein Interesse.

    Schlagzeile dann : Absage von Guardiola. FC holt sich reihenweise Körbe ab. ;))))

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  17. Martin Salzmann sagte:

    ich bin jetzt sicher nicht der Profi in der Beurteilung. Aber ich verstehe nicht, warum oft so negativ über Gisdol gesprochen wird. Er hatte mit gutem Personal sensationelle Erfolge, wir haben uns an der „Gisdol-Tabelle“ gelabt. Mit dem Arsenal an Verletzten war er überfordert. Und ich finde das nachvollziehbar. Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß man irgendwann sagt, wir brauchen einen Trainerwechsel, es geht einfach um sehr viel. Aber viele abfällige Beurteilungen finde ich nicht korrekt. Funkel ist ein sehr smarter Trainer, das macht viel Spaß ihm zuzuhören. Und vielleicht bringt er mehr als Gisdol. Aber schon die Tatsache, daß er sich oft sehr positiv über seinen Vorgänger geäußert hat ist meines Erachtens nicht nur der Professionalität geschuldet. Es spricht ehrliche Anerkennung daraus.

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  18. Goat-Tower sagte:

    Ich weiß gar nicht was Ihr hier alle diskutiert…wir haben doch alle Trainertypen gehabt. Die Konzept-Trainer, die ohne Konzept, die sympathischen, die weniger sympathischen. Die mit Empathie, die ohne. Junge Trainer, alte Trainer, die Bekannten und die Unbekannten, die mit Lokalkolorit, die ohne, die aus der Leipzig-Schule und die Schwaben. Die letzten 30Jahre hat nicht wirklich viel funktioniert. Stöger finde ich mega sympathisch, in der Europapokal-Saison kam aber eine ganze Menge Glück zusammen. Man kann Rangnick mögen oder nicht, aber er hat sowohl Hoffenheim als auch Leipzig aufgebaut. Und damit eine ganze Generation von Trainern geprägt. Viele von den aktuellen Trainern auf dem Markt kommen doch aus der Leipzig-Schule. Mit Beierlorzer haben wir das auch probiert…aber klar, mit großer Souveränität haben wir einer der wenigen Guten von denen aus dem Hut gezogen. Wir brauchen einen ehrgeizigen Motivator, der die Jungs in der Kabine mit ziehen kann. Die Ansprache von FF ist doch x Mal besser als von MG. Allein das hat schon ein Push in den letzten Spielen gegeben. Ich hoffe nur, sie ziehen nicht Markus Babel aus dem Stuttgart Hut.

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