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Die letzte PK: Das sagte Gisdol vor seiner Entlassung

Markus Gisdol ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Doch unmittelbar nach dem 2:3 (1:1) der Geißböcke gegen den 1. FSV Mainz 05 musste sich der 51-jährige noch einmal den Fragen der Medien stellen. Dabei dürfte er schon geahnt haben, dass er wenige Stunden später nicht mehr FC-Trainer sein würde. Zum Abschied wurde seine Mannschaft vom gegnerischen Chefcoach noch mal gelobt. Geholfen hatte es dennoch nichts. Gisdol musste noch am Abend seinen Hut nehmen.

24 Kommentare
      • Gero Struff says:

        Dreifaches Danke! Kann man sich kaum antun hier im Forum und zweifelt an FC-Fans im Allgemeinen bei manchen Fans hier. Alles wird verteufelt und man hat das Gefühl, jeder kann es besser als unsere Verantwortlichen.

        Aber der Geissblog scheint das zu wollen, dass viele Personen häufig auf die Artikel klicken. Mir wäre es lieber: weniger Kommentare, mehr Wissen, sachlicher und konstruktiver

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  1. Bob Brown says:

    Er kann einem schon fast leid tun, ich glaube da wusste er schon was Sache ist.
    Ein Mega Sympathischer Typ aber als Trainer leider sehr sehr ineffektiv.
    Motivation und Fitness war bei ihm immer 1A , auch Medienkommunikation hat er gut gemeistert.
    Leider aber ist er Taktisch überhaupt nicht zu gebrauchen, ich kann auch nicht glauben dass es am Team liegt, es sind einfach zu offensichtliche Parallelen zu seinen anderen Stationen und seine Fehler was wechseln, Aufstellung, Ausrichtung und abkanzeln von Spielern angeht kann man leider nicht weg diskutieren.
    Fussball ist ein Ergebnissport (2 Euro ins Phrasenschwein) und die haben viel zu oft einfach nicht gestimmt, es bringt nichts immer tolle Ansätze oder mal ein tolles Spiel zu sehen wenn die dann doch im Endeffekt verloren werden. Wenn man dauerhaft gute Ansätze sieht oder sieht dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist und dann trotzdem aus 38 Spielen nur 5 magere, teils glückliche Siege rum kommen dann muss er etwas gravierend falsch machen. Und ihm wurde mehr Zeit gegeben als irgendeinem anderen Trainer jemals mit so einer Punkteausbeute diese Fehler zu erkennen und zu beheben. Leider hört man nur durchhalteparolen und die sind fast immer die selben und das zeugt dann schon davon dass er mit seinem Latein am Ende war.
    Ich hoffe er bekommt noch mal einen Job , aber vielleicht sollte er sich überlegen ob das mit dem Cheftrainer so schnell noch mal was bringt.

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    • Boom77 says:

      Ein Kommentar, der zeigt, dass man auch sachlich die nötige Kritik üben kann.

      Die Einschätzung kann man voll und ganz teilen. Man kann Gisdol das Engagement nicht absprechen. Er wollte, hatte auch voll Lust auf den FC und Lust, diesen Verein voll und ganz zu leben. Das kann man ihm nicht absprechen. Ich fand ihn auch sympathisch und authentisch, wobei insbesondere ersteres immer auch eine sehr subjektive Ansicht ist, die sich nie nachvollziehen lässt. Andere werden ihn unsympathisch empfunden haben, was als Meinung auch in Ordnung und zu akzeptieren ist.

      Er ist auch ein Trainer, der es in kürzester Zeit schafft, und auch bei uns geschafft hat, die Mannschaft topfit zu bekommen, was man nicht von jedem behaupten kann. Aber, ob das wirklich reicht, um Cheftrainer im Profifußball zu sein, ist doch sehr fraglich. Ich denke, auch wenn er damit seinen Traum aufgeben muss, würde Herr Gisdol gut daran tun, wieder als Co-Trainer ins zweite Glied zu wechseln. Für seine Zukubft wünsche ich ihm jedenfalls alles Gute!

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    • Martin Kaspers says:

      Dem kann man nur beipflichten und Herrn Gisdol für die Zukunft alles Gute wünschen. Es ist meines Erachtens nicht der Fehler des Trainers sondern des Sportdirektors so lange an Herrn Gisdol festzuhalten auch wenn es löblich ist einem Trainer Vertrauen zu schenken und ihn nicht sofort zu entlassen. Aber spätestens nach der peinlichen Niederlage gegen Bremen in der letzten Saison und nach den desaströsen Spielen davor hätte man sich zur neuen Saison mit trennen sollen. Gisdols Job uns die Klasse zu sichern wurde erfüllt aber mehr kann man auch nicht von ihm erwarten….

      Deswegen muss eigentlich Herr Heldt auch wenn ich ihn als sehr sympathisch und nicht komplett unfähig erachte seinen Hut nehmen.

      Dann müssen wir hoffen dass wir uns vllt über die Relegation retten und dann im Sommer mit Stöger und oder Baumgart uns neu formieren

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  2. Stephan says:

    Mach’s gut Gisdol. Mach’s gut FC. Wir sehen uns nächste Saison in Aue, Regensburg und Darmstadt.
    Funkel wird es nicht reißen. Absolut falsch so einen Opa jetzt zu holen, der macht alles nur schlimmer. Warum werden Zimmermann oder Ruthenbeck nicht hochgezogen? Es sind immer die selben Fehler. Seit Jahren nur Mist.

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  3. Hennes48 says:

    Einige wirklich gute Kommentare hierzu finde ich…
    Ich bin allerdings in Teilen etwas kritischer: MG hat es neben den auch bereits angesprochenen fehlenden Ergebnissen und taktischen Fehlleistungen eben nicht geschafft, die Spieler individuell zu verbessern und vor allem jedem Spieler eine wirkliche Chance zu geben. So hat er, was ich extrem gut finde, die jungen Spieler wie KAtterbach und Jakobs zwar regelmäßig eingesetzt, aber eine wirkliche Entwicklung kann ich bei Beiden leider nicht erkennen. (Stichwort Stellungsspiel und Abspielfehler von Katterbach oder weiterhin keine Flankenqualität bei Jakobs) Aber exzentrische Spieler oder Stürmer lehnte er ja fast nahezu in Gänze ab…Terodde wurde mitgeteilt, dass er eher keine Rolle mehr spiele, Modeste wurde nie „sein Freund“, Tolu ist noch nicht so weit hieß es nur und Dennis sei nicht fleißig genug…Das ist für mich einer der Knackpunkte…Gisdol war nie bereit mit den etwas anderen Typen umzugehen…lieber stämmige und rustikale Kerle…
    Funkel hat nun leider zu wenig Zeit…der Abstieg ist für mich entschieden…

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  4. ichfreuemich says:

    Ich muss auch sagen, dass ich die Kommentare hier teilweise menschenverachtend finde. Über Gisdol und andere handelnde Personen kann man ja unterschiedlicher Meinung sein, aber diese Kommentare von angeblichen Fans hat niemand verdient. Bei aller Kritik finde ich Herrn Gisdol sehe sympathisch und ehrlich. Er hat bei der Mannschaftsaufstellung oft ein unglückliches Händchen gehabt, aber die Mannschaft hat mir gegen ihn gespielt und gegen Mainz hätten wir ein Sieg verdient gehabt. Seite letzten 3 Spiele hatten wir ausgesprochenes Pech.

    Ich verstehe aber auch nicht, warum Tolu nicht öfter eingesetzt wurde. Gestern hat er m.E. ein gutes Spiel in den letzten Minuten gemacht und ich hätte gerne gesehen, wenn er freistehend auch angespielt worden wäre. Gisdol hatte Alternativen, aber diese leider systematisch schlecht geredet.

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  5. ichfreuemich says:

    Was man Gisdol übrigens nicht vorwerfen kann, ist dass das Team nicht fit genug war. Das gab es merkwürdigerweise schon andere Trainer, für die diese Grundtugend anscheinend nicht so wichtig war. Außerdem hat er häufig auf die Jugend gesetzt. Dadurch gab es auch im letzten Jahr diese beeindruckende Siegesserie. Dieser Paradigmawechsel ist auch langfristig für den FC äußerst positiv. Wir konnten viele junge Talente an uns binden. Danke dafür!

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  6. Martin Duda says:

    Ich kann mich meinen Vorrednern hier anschliessen.
    Obendrein finde ich die Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt aus mehreren Gründen falsch:
    In den letzten Spielen, die sicherlich vom Ergebnis nicht gepasst haben, in denen aber eine fußballerische Leistungssteigerung zu sehen war, und wo man jetzt auch noch zusätzlich von den Rückkehrern profitieren kann, ist diese Entscheidung für mich sportlich nicht zu rechtfertigen.
    Den nächsten Punkt sehe ich noch viel gravierender: Sollte HH auch dieser Meinung gewesen sein, und wurde praktisch vom Präsidium ohne Fußballkompetenz zu diesem Schritt gezwungen, ist noch viel mehr kaputt. Dann haben sie sich von den Medien und der bevorstehenden MV zu Aktionismus treiben lassen.
    Und schon wieder einmal ist der Versuch zu Kontinuität fehlgeschlagen. Dieser Begriff beinhaltet übrigens trotz alledem eine saubere Trennung nach Saisonende (Vertragsende à la MG mit Hecking), wenn man nach Analyse zu dem Schluss kommt, daß man für die Weiterentwicklung etwas verändern sollte. Diesen Zeitpunkt gab es mMn nach der letzten Saison und den grottigen Leistungen nach der Coronapause.

    AN die GBK-Redaktion:
    Da ihr ja auch seit einiger Zeit immer wieder die Gisdol-Entlassung gefordert habt, wäre es doch mal fair und interessant eine Statistik zu erstellen, was Trainerwechsel in verschiedenen Phasen der Saison positiv bewirkt haben, oder aber auch nicht. Wenn dann dabei rauskommt, daß es in den meisten Fällen Besserung gebracht hat, dann gäbe es wenigstens eine solide Grundlage für das – nicht nur von euch – „Alle Raus!“- Gegröle.

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    • Hennes48 says:

      Aber 5 Siege aus 38 Spielen-darf (muss) man als Club dann nicht handeln?
      Ein sauberer Schnitt, und das sagten Sie ja auch, hätte nach dem 1:6 bei Werder bereits erfolgen müssen.
      Ich glaube eher nicht, dass man den Verantwortlichen Aktionismus vorwerfen könnte bei dieser verheerenden Bilanz der gesamten letzten 12 Monate.
      Und zum Thema Trainerwechsel: Bei Bielefeld dachte ich, hoppla, was soll das denn bitte? Und siehe da, spielen völlig neu motiviert und frech auf!
      Zu Mainz braucht man wohl nicht viel dazu sagen. Seit Svensson da ist, spielt der FSV eine tolle Serie. Sind in der RR glaube ich Tabellenfünfter!?
      Ich finde man darf es also eher als deutlich zu spät bewerten, einen Trainerwechsel vollzogen zu haben, als dass dies Aktionismus wäre.
      Und ich finde es schwierig, dass es als „Gegröle“ deklariert wird, wenn die nüchternen Zahlen und Statistiken zum FC genannt werden. Wir reden über 5 Siege in 38 Spielen!!! Wann bitte dürfte es denn deutliche sachliche Kritik geben, wenn nicht dann???

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      • Martin Duda says:

        Wie ich geschrieben habe, geht es mir um den Zeitpunkt, und vor Allem daß es die angeblich die Entscheidung vom GA war, nicht von HH. Wenn es wirklich so sein sollte, sehe ich hierin absolut Aktionismus, vor dem Hintergrund der MV.
        Und wie sieht es mit der von mir angefragten nüchternen Statistik über Trainerwechsel aus? Habe ich übrigens schon mal vor ein paar Wochen.
        Das macht die vorhandenen Ergebnisse nicht besser, aber die Kommunikation.

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  7. Paul Paul says:

    Warum soll ich als Fan des 1. FC Köln „sachlich“ kritisieren, wenn dieser Verein seit Jahren von Dilettanten geführt wird, die eine Fehlentscheidung nach der anderen treffen? Diese Unfähigkeit entzieht der Sachlichkeit jeden Boden! Wer ist schon sachlich, wenn es um die Liebe geht? Da bereichert sich eine Horde von Wichtigtuern an unserem Verein und führen ihn gleichzeitig in den Abgrund! Wie kann HH einen Simon Terodde verschenken? Wie kann man einen Trainer weiterbeschäftigen und sogar dessen Vertrag verlängern, der eine schlimme Niederlagenserie zu verantworten hat und offenkundig unfähig ist, Spieler zu entwickeln? Wie kann man als Finanzdirektor Verträge wie den von Modeste mit unterzeichnen? Wie kann man als Präsidium diese Vollgasfahrt in die 2. Liga unbeeinflusst geschehen lassen? Wie kann man als Torwarttrainer nicht eine Schwäche seines Schützlings korrigieren?

    Da sind nur Versager am Werk, und sie gehören ALLE rausgeschmissen!!! Wenn das schon nicht passiert, dann darf man sich doch wohl wenigstens hier im Forum seinen Frust von der Seele schreiben, oder???

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  8. Katja Reins says:

    Netter Kerl, keine Frage. Aber wer nach unendlichen vielen desolaten Auftritten immer noch nicht erkannt hat, dass J. Horn nicht erstligatauglich ist, der gefährdet die Zukunft des Vereins und zurecht auch die eigene. Bei Benno hat es ewig gedauert, bis er es bemerkt hat, bei J Horn hat er es bis jetzt nicht geschnallt. Vielleicht hat er es jetzt – leider zu spät – bemerkt nachdem er sich nochmal die Gegentore 2 und 3 angeschaut hat.

    Nach dem 2:1 weiter gierig zu sein, weil Mainz taumelte, war nachvollziehbar. Aber mit dem J. Horn und Wolf defensiv weiter gierig zu sein, war dann zu gierig. Wolf ausgespielt, J.Horn als Zuschauer, bleiben zu viele Quadratmeter, die die beiden verbliebenen Verteidiger abdecken müssen. Czichos zudem nicht der geschickteste im taktischen Verhalten, so rappelt es dann.

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  9. efferen says:

    Sympathie, Freundlichkeit, guter Wille- all das zählt wenig in einer Sportart – die auf Teufel komm raus-
    nur vom Erfolg bestimmt ist. Wenn ein Trainer kein Glück hat, vielleicht auch nicht das richtige Händchen bei vielen seiner Entscheidungen hat, wird er nicht mehr gebraucht. Auch diesmal sieht die Zukunft nicht rosig aus und eher gibts den abermaligen Abstieg. Der Verein müsste konsequent auf talentierte begabte Spieler setzen und zu einer Mannschaft formen. Eine Hauptaufgabe des Trainerstabs muss sein, diese Spieler weiter zu entwickeln in konditioneller , spielerischer und taktischer Hinsicht. Dazu gehört, dass in der möglichen zweiten Liga ein absoluter Neuanfang gestartet werden muss, ohne die alten Recken mit ihren nutzlosen Lippenbekenntnissen für den FC.

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