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Gisdol ist das Opfer eines kollektiven Vereinsversagens


Markus Gisdol ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Das kommt nach der 15. Niederlage in 28 Spielen nicht überraschend. Überraschend ist nur, dass die Verantwortlichen auch im April 2021 noch geglaubt hatten, mit dem 51-jährigen das Saisonziel erreichen zu können. Deswegen haben es auch Vorstand und Geschäftsführung und nicht Markus Gisdol zu verantworten, dass der FC dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte entgegen taumelt.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Vor drei Jahren sprach Toni Schumacher von einem Unfall. Heute darf niemand davon reden, dass es nicht vorhersehbar gewesen wäre, dass niemand gewarnt hätte, dass es keine Alarmglocken gegeben hätte, die seit Monaten laut geschrillt hätten. Die Verantwortlichen haben sich taub und stumm gestellt, haben sich lieber in interne Machtspielchen begeben und sich gegenseitig die Verantwortung zugeschoben, anstatt zu handeln.

Neun Monate die Realität verkannt

Markus Gisdol ist natürlich alles andere als unschuldig, und doch ist er auch ein Opfer in dieser langen, nahezu ungebremsten Talfahrt, vor der alle FC-Bosse zu lange die Augen verschlossen haben. Niemand wollte im vergangenen Sommer erkennen, dass Gisdols Aufschwung mit der Mannschaft schon wieder vorbei war. Niemand wollte im Herbst eingestehen, dass es mit diesem Trainer keine Weiterentwicklung geben würde. Niemand wollte im Januar sehen, dass nun der Zeitpunkt gekommen war, die Notbremse zu ziehen. Und selbst im März schaute man sich in den Gremien noch immer an und entschied, Markus Gisdol auch die Spiele gegen Dortmund, Wolfsburg und Mainz zu geben.

Eine kolossale Verkennung der Realität – nichts anderes hat den 1. FC Köln in diesen Sumpf geführt. Am Ende brauchte es 25 Niederlagen in 51 Bundesliga-Spielen, um den erfolglosesten Trainer in der Vereinsgeschichte zu beurlauben. Gisdol war stets ruhig, realistisch, sympathisch, sich seiner Situation bewusst und auch am Sonntag noch mit einer Größe aufgetreten, die einem Respekt abnötigte. Doch er war der Cheftrainer der Mannschaft, die keine Tore schoss, sich immer wieder die Tore selbst reinlegte, reihenweise Spiele verlor, kaum Siege einfuhr und in der sich praktisch kein Spieler weiterentwickelte. All diese Mängel sind Gisdol anzulasten – und hätten viel früher zur Trennung führen müssen.

Funkel der einzige Trainer, der es machen wollte

Jetzt soll es also Friedhelm Funkel als Last-Minute-Feuerwehrmann richten. Nicht, weil Funkel die beste Lösung auf dem Trainermarkt wäre, sondern weil er der einzig verfügbare Trainer gewesen sein dürfte, der bereit war, sich diesen Job für sechs Spiele und ausschließlich mit einem Vertrag bis Saisonende anzutun. Eine Vorgabe übrigens, mit der der Vorstand jeden anderen, womöglich besser geeigneten Kandidaten von vorne herein ausschloss. Man setzt auf die Erfahrung des Trainerfuchses, auf die Motivationsfähigkeit eines Mannes, der im Fußball schon alles erlebt hat. Ein Körnchen Wahrheit liegt wohl auch in der Annahme, dass sechs Spiele vor Schluss selbst ein innovativer, moderner Trainer in der verbliebenen Zeit nur noch wenig hätte verändern können. Die einzige Frage, die nun aber bleibt, lautet: Haben die Verantwortlichen zu spät gehandelt oder gerade noch rechtzeitig?

60 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Das 1:6 in Bremen am letzten Spieltag war der negative Höhepunkt eine Saisonhälfte, die nur negativ verlief.
    Wenn die Mannschaft so auftritt, ist das wettbewerbsverzerrend und zudem ging es ja noch um eine gute Platzierung wegen des Fernsehgelds.
    Da hätten schon die Alarmglocken läuten müssen.
    Wir hatten noch nie solch einen schlechten Vorstand.

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  2. mapema sagte:

    Viele haben das schon nach der Verpflichtung von Gisdol und Heldt kommen sehen. Ich auch und daher ist es für mich auch nicht überraschend. Gisdol funktioniert nur kurz und konnte bisher keine Mannschaft entwickeln. Bei Heldt ist es genauso. Er reagiert nur kurzfristig und agiert nicht langfristig. Das sieht man an seiner Trainerauswahl und bei den Transfers auf allen seinen Stationen. Auch wenn er zwischendurch Erfolg hatte, am Ende war die Entwicklung immer rückläufig.
    Vom Vorstand halte ich nichts mehr. Er lebt in seiner Traumwelt, dass man nur der GF vertrauen muss. Überhaupt ist dieses bizarre Festhalten an erhoffter Kontinuität das große Problem in den letzten Jahren. Da werden die schlechtesten GF (Veh) und Trainer (Gisdol) gelobt um zu zeigen, dass man jetzt ruhig und besonnen handelt, da der Verein Kontinuität braucht. Dieses angebliche Streben nach Beständigkeit und die Verehrung und Rückholaktionen von alten Helden ohne die Leistungen kritisch und realistisch zu bewerten, führt uns immer wieder zurück auf den Boden bzw in den Keller.
    In Zukunft sollte und muss wieder die Leistung der einzelnen Personen die oberste Priorität bei der Bewertung haben und nicht irgendwelche romantische Sehnsüchte, die nichts mit der Realität zu tun haben.

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  3. kalla lux sagte:

    Wie ich 2 Artikel davor schon sagte, meine Meinung ist „Es ist zu spät“.
    Was soll Funkel den jetzt in den 6 Spielen machen?? Zaubern???
    Kann er nicht!
    Wie Marc schon schrieb wäre im Januar ein guter Zeitpunkt gewesen.
    In meinen Augen, Anfang der Saison nach der schrecklichen Serie.
    Da war schon zu erkennen das Gisdol sein Pulver verschossen hatte und nur noch Luft geschossen wurde. Aber da wurde der Vertrag sogar verlängert.
    Was habe ich mir anhören müssen, als ich schrieb unter Gisdol steigen wir ab.
    Gut sie haben Recht, wir steigen unter Funkel ab. Mein Fehler!
    Aber wen das schreckliche nun doch passiert, ergibt sich für uns eine Chance.
    Sportliche Kompetenz in allen Bereichen zu installieren und gescheiterte Leute in allen Bereichen zu entfernen. Der Markt gibt im Moment 2-3 gute Trainer her und sogar 2 gute Manager mit Stoffelshaus
    und Schröder. Daum und Engels könnte man als sportliche Kompetenz installieren und Poldi als Werbeträger und Aushängeschild! Wehrle ist ein Mann der solche Vorlagen super verkaufen könnte. Falls er den bleiben will! Es müssten einfach mehr Leute an der Sache FC arbeiten die auch wissen wie der Ball rollt und nicht „nur“ Fans sind. Was bei so etwas raus kommt sieht man seit Jahren.
    0 Ahnung vom Fussball, aber Mitsprache Recht!
    Das passt ja nicht und sollte geändert werden!
    Einen schönen Montag!

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  4. andi sagte:

    Ich bin der Meinung, dass in unserem Vorstand keiner dabei ist der annähernd Ahnung vom Profifußball hat. Das verhält sich so wie wenn ein Bäcker eine Baufirma leiten muß. Und das ergibt dann den roten Faden der sich durchzieht. Und wie im wahren Leben ist der letzte am Faden der der Geschichte. So wie hier der Trainer. Ich hoffe, dass der „Alte Hase“ Funkel da entgegen wirken kann und die Herrschaften am Anfang des besagten Faden anfangen zu überlegen und zu handeln. Nur mit der Entlassung des Trainers ist es hier nicht getan. Das ist meine klare Meinung zum Thema koll. Versagen

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  5. peter wallscheid sagte:

    gisdol opfer ? die ergebnisse seiner trainingsarbeit in der laufenden saison machen ihn zu einem der schlechtesten trainer in der bundesliga-geschichte des fc ! er hat weder spieler noch mannschaft besser gemacht. er hätte spätestens nach dem desaströsen O:5 in freiburg gehen müssen. aber horst heldt und der vorstand waren bis gestern abend immer von ihm überzeugt. warum eigentlich? jetzt hilft nur noch noch viel dusel und (hoffentlich) friedhelm funkel.

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  6. Marcel sagte:

    Viele schreiben hier seit Monaten nichts anderes als das was oben im Kommentar von Herrn Merten wieder gegeben wurde. Um die Missstände beim FC zu sehen, muss man kein Fachmann sein. Und ich sage es immer wieder, diesen Vorstand hat der Mitgliederat zu verantworten. Die dortigen Personen sind gescheitert. Ich habe es schon so oft gesagt, Amateure schlagen Amateure zur Wahl vor und beraten sowie kontrollieren sie. Was soll denn da schon bei rauskommen?!? Das ist ein Trauerspiel. Profisport als auch die Bundesliga ist ein Ellbogen Geschäft. Es geht halt nunmal darum besser zu sein als der andere. Dafür brauche ich viel Erfahrung und Expertise im Sportlichen Bereich. Stattdessen stehen auf der nächsten Mitgliederversammlung verträumte Vorschläge zur Satzungsänderung an. Einzig Wehrle macht auf seinem Gebiet einen Hervorragenden Job mit der Akquirierung von Großsponsoren. Den einzigen auf einer Entscheider Position den man noch ernst nehmen kann.

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  7. Mitglied sagte:

    Dem Artikel kann man leider nur vollumfänglich zustimmen!

    Es ist schlichtweg erschütternd mit welcher unfassbaren Realitätsverweigerung Vorstand und Geschäftsführung seit Monaten die falschen Entscheidungen oder (noch viel schlimmer) gar keine Entscheidungen treffen!

    Das gesamte Bild (ja auch das hieraus resultierende Tabellenbild), das mein/unser Herzensverein derzeit abgibt ist unerträglich. Und neben der Wut über die unfassbare Führungslosigkeit mischt sich tiefe Traurigkeit, dass es (wieder einmal !!!) soweit gekommen ist …

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  8. Michael H sagte:

    Was sollte der Vorstand denn auch machen? Nach Schmadtke und dann Veh waren sie höchst besorgt nun auch den dritten Sportdirektor in Folge kurzfristig zu verlieren. Man kann von Heldt halten, was man will, aber in den letzten Wochen nun wieder Trainer und Sportdirektor quasi gleichzeitig austauschen zu müssen ohne Sportkompetenz im Vorstand zu haben wäre schlicht fahrlässig gewesen.

    War es fahrlässig, Gisdol so lange machen zu lassen? Ich meine ja, aber es sieht ja so aus als ob sich Heldt bis zum Ende vehement vor ihn gestellt hatte. Man kann dem Vorstand also vorwerfen, seinen Sportdirektor nicht schon früher düpiert zu haben (und das ggf. mit beträchtlichem Schaden für den Verein bei einem Abstieg), aber die Alternative wäre auch schwierig zu vermitteln gewesen.

    Länge Rede, kurzer Sinn: mit der abgenickten Vertragsverlängerung für Gisdol machte sich der Vorstand von Heldt – und Gisdol – abhängiger als nötig. Das kann man ihm vorwerfen. Das muss man ihm vorwerfen.

    Die derzeitige katastrophale sportliche Situation ist allerdings das Werk von Gisdol und Heldt (und, in Teilen, Stöger und Veh und Wehrle).

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  9. Gero Struff sagte:

    Ich finde nicht, dass der FC unbedingt mehr Personen mit Vergangenheit im Profifußball bräuchte:
    Siehe Schumacher, Overath – es ging oft genug schief.
    Zu Heldt: er hatte erfolgreiche Stationen, beim FC ist es sehr schwierig zu beurteilen aufgrund limitierter Möglichkeiten. Aber so ist das halt mit Transfers – NIEMAND hat eine Versicherung, dass sie aufgehen und durchstarten.

    Aber Hauptpunkt soll sein, dass ich nicht glaube, dass der FC mit ehem. Spielern o.ä. besser beraten ist; ich glaube, ein Vorstand mit ruhiger Hand und wirtschaftlicher Expertise ist um einiges besser (wie man ihn derzeit ja auch in ähnlicher Weise hat)

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    • kalla lux sagte:

      Tja, ich nehme mal an jeder hat seine Meinung.
      Ich persönlich würde es halt lieber sehen das Kompetenz Einzug hält.
      Wer es schon nötig hat sich von einem erfolglosen Rentner beraten zu lassen, hat in meinen Augen keinerlei Ahnung und den falschen Posten.
      Was würde es Schaden anstatt den sinnlosen RA, der noch nie groß gekickt hat, außer vielleicht auf der UNI, jemand mit der Kernkompetenz Fußball zu nehmen.
      Man spart den Berater, zahlt nur für ihn? Ein Gehalt was im Moment an einen
      Fussball Noob geht ! 2 Fliegen mit einer Klappe!
      Zu Held bist du schlecht informiert. Bei H96 hat er auch einen schlechten überteuerten Kader hinterlassen!
      https://www.zeit.de/sport/2019-04/horst-heldt-manager-hannover-96-entlassung-bundesliga
      Er ist ein Auslaufmodell, solche Manager brauch man in Zeiten des Scoutings nicht.
      Immer nur bekannte oder in den Klo greifen!

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          • Gero Struff sagte:

            aber wie beim Spieler (siehe Thomas Müller) bedeutet eine schlechte Saison nicht, dass man ein Auslaufmodell ist. Das ist sehr schwer zu beurteilen und ganz ehrlich, die Situation kann man doch nicht allein Heldt anlasten mit den ganzen Leihspielern usw

          • kalla lux sagte:

            1 Saison, . Hast du meinen Link oben übersehen? Selbst am Ende seiner S04 Zeit, hat er seine Verkäufe nicht mehr gleichwertig ersetzen können. Damit fing der langsame Untergang von S04 an.
            Zu den Leihspieler habe ich oft genug etwas gesagt, ich bin mir nicht sicher das viele davon schlechter sind wie die Verpflichtungen des Hotte. Natürlich der Trainer wollte sie nicht, also haben wir genau die 2 die ich meinte!
            Und das seit Ende Mai!

          • Gero Struff sagte:

            haha – Heldt hat jedes Jahr bei Schalke ein Transferplus erwirtschaftet. Ganz ehrlich – da irrst du dich gewaltig. Lies dir den Artikel über Schalke durch bei 11 Freunde. Es waren SEHR viele für den Untergang bei Schalke verantwortlich – vor und nach Heldt, er eher weniger …

          • kalla lux sagte:

            Irgendwie liest du nicht richtig. Ich habe doch geschrieben er hat immer verkauft, aber nicht gleichwertig ersetzt. Klar erwirtschaften man über einen gewissen Zeitraum ein Plus. Aber durch das nicht gleichwertig ersetzen geht das irgendwann nicht mehr. Deshalb ist er sehr wohl mit daran schuld. Schöne Bilanzen sind super, wen ich aber meine Verkäufe minderwertig ersetze kommt was dabei raus? Siehe auch unseren Fct, da ist seit Jahren das selbe passiert.
            Und Hotte ist der Untergang.

          • Gero Struff sagte:

            bei Schalke hat Tönnies den Sportdirektoren oft Geld versprochen, das dann aber nicht kam. Deshalb oft dann auch kein gleichwertiger Ersatz. Finde es bisschen schwierig, dass du meinst, da so genau drüber urteilen zu können über ganz viele Vereine. Lies den sehr ausführlichen Artikel in der 11 Freunde, da ist Horst Heldt klar rausgenommen

          • Gero Struff sagte:

            Schalke hatte damals schon Geldsorgen, er musste Verkäufe tätigen und ich glaube, 11 Freunde hat da mehr Recherche und Ahnung als wir beide und das gesamte Forum zusammen.

    • Norbert Furmanek sagte:

      Vorstand mit ,,ruhiger “ Hand? Den haben wir doch zur Zeit ! Wir brauchen PROFIS die Fußball verstehen . Mit Sachverstand ! Und Gisdol ist kein Opfer Herr Merten . Wer so beratungsresistent gearbeitet hat muß jetzt die Folgen tragen . Dem Vorstand laste ich an , ihm nicht eine ABMAHNUNG gegeben zu haben ! Das hätte schon am Ende der letzten Saison und zu Anfang der neuen Saison geschehen müssen ! ( Pleiten gegen Bielefeld und Hoffenheim !!)

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  10. M. sagte:

    Es ist noch nicht vorbei … Funkel muss jetzt halt Akzente sehen, die Gisdol nicht mehr gesetzt hätte …Jakobs/Hektor linke Seite oder Meyer/Dennis rein oder auf 3 schnelle Spizen setzen, ggf nochmal einen Youngster reinschreiben…irgendwas sportlich neues versuchen, was natürlich aber sofort einschlagen muss.
    3-4 Siege sind möglich.

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  11. Torsten Schröder sagte:

    Ich habe ein Stück weit aufgegeben. Die Abstiegsrate liegt bei ca. alle 3-3,5 Jahre seit 1998. Ein unfassbares Zeugnis von einer „Nicht Entwicklung“ im Niemansland, heißt im Fahrstuhl. Und wenn mal etwas eine guten Verlauf nimmt (wie die Saison 2017) wird es durch die selbstzerstörrerischen Kräfte in diesem Verein zeitnah wieder eingerissen. Vorstände kommen und gehen, Sportvorstände und Trainer ebenso. Am Ende steht irgendwo immer in der Nähe ein Abstieg. Und wenn der Club mal was angehen will, lässt ihn die Stadt oder Politik am langen Arm verhungern (siehe die Posse ums Geissbockheim).

    Ich bin Mitglied ich bleibe es auch. Ich werde die Spiele verfolgen, wenn auch mehr am Ticker, denn live. Vielleicht schaffen sie es dieses Jahr sogar, vielleicht steigen sie ab und wieder auf. Oder sie schlagen den Weg von Lautern oder 1860 ein. Es ist mir (relativ) gleich.

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  12. M. sagte:

    Es ist noch nicht vorbei … Funkel muss jetzt halt Akzente setzen, die Gisdol nicht mehr gesetzt hätte …Jakobs/Hektor linke Abwehrseite oder Meyer/Dennis rein oder auf 3 schnelle Spizen setzen, ggf nochmal einen Youngster reinschmeißen…irgendwas sportlich neues versuchen, was natürlich aber sofort einschlagen muss.
    3-4 Siege sind möglich.

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  13. Geisbock Renner sagte:

    Mit kommt HH einfach zu gut weg. Leider steht er mit seinen Einkäufen nicht allein da. Seine Vorgänger haben alle den gleichen Fehler gemacht. Masse statt Klasse. Heuer steht HH vor einem Scherbenhaufen. Er muss den Verein verlassen und Wehrle gleich mit. Kommt leider auch zu gut weg. Die dicken 5 Jahre Verträge gehen zum Teil (Modeste, Horn)
    auf seine Kappe. Das will nurniemand hören.

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  14. Horst Simon sagte:

    An dem ganzen Desaster sind viele beteiligt. Der Mitgliederrat hat uns den Vorstand beschert, wovon sich einer nach kurzer Zeit schon wieder verabschiedet hat. Der Vorstand hat den Manager ausgesucht, der fatale Transfers getätigt und Millionen verbrannt hat. Der Vorstand hat keine Ahnung vom Fussballgeschäft, obwohl er angeblich sportlich beraten wird. Die Entlassung von Gisdol kommt viel zu spät. Hier hätte der Vorstand viel früher eingreifen müssen. Als nächstes muss Heldt entlassen werden. Der Vorstand sollte zurücktreten
    Zukünftig sollte der Vorstand von allen Mitgliedern gewählt werden . Insofern müsste die Satzung geändert werden.

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  15. Thueringer sagte:

    Bin gerade vom Frühdienst heim und immer noch stinksauer.
    Frage mich immer wieder warum Gisdol nicht früher gehen musste.
    Für mich war die Länderspielpause der perfekte Zeitpunkt. Was soll Funkel jetzt noch machen? Wenn er das schaffen sollte
    kann man Ihm wirklich ein Denkmal setzen. Wenn man sich den Spielplan ansieht, könnte es schon am Samstag ganz finster aussehen.

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  16. Bjørn Westhues sagte:

    Wir haben einfach keine Leute die Eier haben und den Finger in die Wunde legen. Hier wird lieber ein Stuhlkreis gebildet und entschieden weiter so. Irgendwie wird’s schon gut gehen. Welches Anforderungsprofil muss eigentlich ein Präsident haben? Gefühlt haben wir gar keinen. Horst Heldt kann machen was er will als wäre es seine Firma sein Club. Arroganz die seines gleichen sucht. Und Spieler die nicht nach Leistung aufgestellt werden sondern nach Reputation. Keiner traut sich von den Vollversagern. Den einzigen Respekt den sie von mir noch bekommen können, ist wenn sie komplett und geschlossen zurücktreten (Wehrle möchte ich ausklammern – der einzige Profi der sein Werk versteht) Vielen Dank Friedhelm das du dir das antust – du tust mir jetzt schon Leid

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  17. Thomas Tuchel sagte:

    Chronologie eines desaströsen Trainers, Geschäftsführer Sport sowie Vorstandes:

    Nach einer sehr erfolgreichen Phase letzte Saison vor der Corona-Unterbrechung spielt der FC die verbleibenden 9 Spiele der Saison schwachen Fußball. Es werden gerade einmal 4 Punkte aus 9 Spielen gesammelt (4 Unentschieden und 5 Niederlagen). Das ganze findet im Rahmen eines an Wettbewerbsverzerrung grenzenden Auftrittes am 34. Spieltag (1:6) gegen Bremen seinen Höhepunkt. 9 Spiele ohne Sieg—wohlgemerkt mit einem weitgehend gesunden und fitten Kader sowie einem Mark Uth und Jhon Cordoba in Topform. 9 Spiele ohne Sieg mit einem soliden Kader ist eine Ewigkeit in der Bundesliga. Spätestens nach dem absolut charakterlosen, beschämenden Auftritt gegen Bremen hätten alle Alarmglocken schrillen müssen und man hätte nicht mal einen Gedanken an eine Vertragsverlängerung mit Gisdol verschwenden dürfen. Gisdol hatte eh Vertrag für die kommende Saison. Mit welcher Rationale wird also der Vertrag vorzeitig verlängert nach einem absolut desaströsen abschließenden Saisonabschnitt? Es war zu diesem Zeitpunkt klar, sollte der FC schlecht in die Sasion starten, wird es den Verantwortlichen deutlich schwerer fallen einen gerade erst, ohne Not, verlängerten Vertrag direkt zu kündigen und eine erheblich Ablöse zahlen zu müssen. Absolut schwachsinnige Entscheidung, vereinsschädigendes Verhalten das nur mit Vetternwirtschaft rational erklärbar ist. Welchen Nutzen hatte der Verein durch die vorzeitige Vertragsverlängerung? Hat darauf irgendjemand eine Antwort?
    Dann hat man es mehrfach verpasst Gisdol endlich zu entlassen. Nach dem Union-Spiel mit einer an Absurdität kaum zu überbietenden Aufstellung hätte man reagieren müssen. SPÄTESTENS zur Länderspielpause hätte man die Notbremse ziehen müssen, aber eigentlich schon viel früher. Der letzte rational sinnige Zeitpunkt eines Trainerwechsels war aber die Länderspielpause. Mit einer englischen Woche sowie Leverkusen und Leipzig vor der Brust, 3 Punkte Rückstand auf Bielefeld und Mainz wahrscheinlich uneinholbar einteilt wird das ganze zu einer Mammutaufgabe. Mehr als die Mannschaft zu Ende zu betreuen kann man realistisch kaum erwarten. Die Trainerdiskussion Monate lang bis kurz vor Toreschluss zu ertragen für einen Trainer der in seinen vorherigen Stationen wenig brauchbare Ergebnisse geliefert hat , absolut nicht nachvollziehbar.
    Die Kaderplanung für die neue Saison? Note 6, setzen. Limnios und Arakodare spielen keine Rolle. Andersson verletzt. 10 Millionen mit null Mehrwert. Eine Schande! Duda ist ok aber auch nicht mehr. Insgesamt fast 20 Millionen ausgegeben mit minimalem Mehrwert. Der Architekt dieses Desasters sowie der Vorstand der diese ganzen Entscheidungen abgesegnet hat, müssen am Ende der Saison ihren Hut nehmen. Wochenlang musste wir Fans uns miserabelsten Sport anschauen und immer vertröstet werden mit den Worten: „Wir haben doch von Anfang an gesagt, dass es schwer wird.“ Nicht-Leistung wird hier gerechtfertigt damit , dass man diese vorher angekündigt habe. Ein Trauerspiel.
    Für mich steht fest, ungeachtet dessen ob Funkel noch den Klassenerhalt schafft oder nicht , Heldt und der Vorstand müssen zurücktreten. Dieses Desaster hat sich seit über einem Jahr angekündigt und der Vorstand der dies sehenden Auges hingenommen hat und nicht eingeschritten ist, hat jegliches Recht auf Weiterbeschäftigung verwirkt. Eine absolute Schande!

    P.S.: Heldt hat echt nerven sich hinzustellen und zu sagen dass dies letztlich ein Ergebnissport ist und gleichzeitig zu betonen dass Gisdol stolz auf seine Arbeit sein kann. Auf was genau? Sollte man in einem Ergebnissport stolz auf 5 Siegen aus 38 Spielen und Platz 17 sein? Was für einen groben Unfug der da von sich gibt. Man kann sich nicht des Eindruckes erwehren, dass hier seitens Heldt in der Bewertung keinerlei Objektiviät oder Professionalität vorherrscht , sondern einfach Nachbarschaft, Schnitzel-Freundschaft und Vetternwirtschaft.

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  18. Norbert Furmanek sagte:

    Danke für ,,meinen“ Kommentar : Hätte es nicht besser schreiben können ! In allen Punkten gehe ich konform ! Heldt `s Danke für Freund Gis geht auf keine Hutschnur ! Und wie schon beschrieben . die letzten 9 Spiele der Vorsaison mit dem desaströsen 1 : 6 hätten aufgearbeitet werden müssen. Da war schon die 1. Abmahnung fällig ! Das Auftaktprogramm der jetzigen Saison war besser denn je und hätte nach dem Fehlstart ebenfalls mit einer Abmahnung enden müssen . Spätestens nach dem Freiburgspiel hätte der Koffer vor der Tür gestanden —ohne wenn und aber.

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  19. Heinz-Peter Regh sagte:

    Warum landen wir immer wieder auf dem Misthaufen, weil der FC kein Konzept hat null Philosophie, und es keine klaren Regeln gibt , die einem Handlungssicherheit gibt, und da das Ganze schon seit fast 20 Jahren so geht, muss man auch von einer kaputten Struktur reden.
    Was nutzt mir ein Mitgliederrat, der uns Mitglieder gar nicht vertritt , nein die wollen selber in der Sonne stehen, sprich sich selber profilieren, sonst gar nichts, die kann man anschreiben, nur eine Antwort bekommt man nicht.
    Im GA sitzen ja zwei aus dem Mitgliederrat, Ihr schaut zu wie 25 Millionen für den Vertrag mit Modeste verschwinden, nein wurde alles durch gewunken.
    Als nächstes die Wahlkommission, welches Anforderungsprofil soll der Vorstand erfüllen ? Der jetzige Vorstand ist komplett handlungsunfähig, null Ahnung von dem Geschäft, der selbst ein Kompetenzteam benötigt, um halbwegs ein wenig auf dem Laufendem zu sein, ich will einen Vorstand haben wo ich mich drin wieder finde, einer der fürs Moderne steht , der Vorstand muss begeistern können, und das Gesicht des FC ausstrahlen, mit Menschen umgehen, und den FC mit guten Personalentscheidung den Weg in eine gute Zukunft zuführen, da wären für mich Leute wie Andreas Rettig als Präsident, daneben das FC Gesicht Lukas Podolski und Dennis Aogo, so in etwa stell ich mir einen Vorstand für den FC vor.
    Ich jedenfalls bin vom Mitgliederrat total fertig, bekennt Farbe und macht klares Schiff mit dem Vorstand, zeigt Eier sonst wird es ungemütlich

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  20. wiwakoe sagte:

    Eine Vereinsführung die nicht erkennt, was ein Vertrag wie der von Modeste für den Verein bedeutet bekommt anscheinend auch sonst nichts mit. Alle Schuld den anderen, nur keine Selbstkritik, weil zu Erkenntnis führen könnte.
    Einfach nur erbärmlich.
    Aber Schuld haben wie immer nur die anderen.

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  21. Friedel Breitenbach sagte:

    Der General Anzeiger hat als Überschrift seines Berichtes im Sportteil der heutigen Ausgabe stehen
    „Ein Funkel Hoffnung“
    Es ist zwar ein netter Versuch, doch die Realität sind anders aus. Beim FC werden seit mehr als 30
    Jahren die falschen Weichen gestellt. In der aktuellen Spielzeit hätten spätestens im Dezember 2020
    Heldt wie auch der Trainer von ihren Ämtern entbunden werden müssen. Der 1 Vorsitzende unseres Club`s ist aufgrund seines angeschlossenen Studiums Psychologe, so dass er früh hätte feststellen
    müssen, dass die Beiden eine Fehlbesetzung sind. Heldt hat bei den Verpflichtungen von Spielern,
    Geld verbrannt und das ist tödlich für ein Wirtschaftsunternehmen und der 1. FC Köln ist nicht nur ei
    Sportverein sondern wie o. schon angegeben, ein Wirtschaftsunternehmen. Und schaut man die
    sportliche Vita von Gisdol an, fällt jedem sportlich Interessierten auf, das Gisdol immer nach dem gleichen Muster bei Fußballvereinen arbeitet. Hoffenheim vor dem Abstieg gerettet, dann Nachhaltigkeit in der neuen Saison, Fehlanzeige mit nachfolgender Entlassung. HSV, vor dem Abstieg gerettet, dann Nachhaltigkeit in der neuen Saison, Fehlanzeige, wieder Entlassung. Mit diesen Blaupausen wird Gisdol als Trainer beim 1.FC Köln verpflichtet. Gleiches Muster, vor dem Abstieg gerettet, Nachhaltigkeit wieder Fehlanzeige, dann Entlassung bzw. Freistellung viel zu spät. Der nächste Abstieg ist m. E. sicher.

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    • Hennes der 8. sagte:

      Wir als Fans können zwar nicht ins operative Geschäft eingreifen, aber vielleicht können wir doch etwas bewirken.
      Man stelle sich vor, es wären wieder Zuschauer im Stadion erlaubt.
      Dann stellen wir uns vor der FC hat ein Heimspiel (egal ob Liga 1 oder 2) und keiner geht hin!
      Das aber nicht nur bei einem Spiel sondern so lange bis auch der blödeste aus unserer GF etwas merkt. Nur so ein Gedanke…

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